Kampagnen

Foto: Initiative Lieferkettengesetz/Stéphane Lelarge

Für ein starkes Lieferkettengesetz!

 

Die Missachtung von Menschenrechten und Umweltstandards darf keinen Wettbewerbsvorteil mehr bieten. Verbraucher*innen dürfen nicht länger vor die falsche Wahl gestellt werden, denn Menschenrechte und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind kein Lifestyle.
Freiwillige Initiativen im Textil-, Kakao- oder Kohlesektor zeigen, dass Unternehmen häufig nur auf existierende Probleme reagieren, nicht aber deren Ursachen beseitigen.

Was die Corona-Krise zeigt
Unternehmen stornieren Aufträge, ausbleibende Lohnfortzahlungen, Massenentlassungen in der Textilbranche, Arbeiter*innen stehen vor dem Nichts…. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie wird besonders deutlich, wie wichtig transparente und zuverlässige Lieferketten in unserer globalen Wirtschaft sind. Und wie dringend ein Gesetz nötig ist, dass Unternehmen dazu verpflichtet, Menschenrechte und Umweltschutz entlang der gesamten Lieferkette einzuhalten.

Es ist möglich – Es ist selbstverständlich
Ein Lieferkettengesetz ist machbar. Das zeigen die Unternehmen, die bereits jetzt menschenrechtliche Risikoanalysen durchführen und Maßnahmen für Menschrechte und Umweltschutz ergreifen.
Neben namhaften Unternehmen haben sich im April nun auch 101 Investment-Firmen der Investor Alliance for Human Rights für Lieferkettengesetze ausgesprochen.

Fairer Handel auch in der Krise solidarisch
Langfristige Zusammenarbeit mit verbindlichen Lieferverträgen und einer kontinuierlichen Auftragslage sind ein Kernanliegen des Fairen Handels. Dazu gehört auch, Krisenzeiten gemeinsam zu bewältigen und sich bei Schwierigkeiten gegenseitig zu unterstützen.

Fairer Handel darf nicht länger die Ausnahme sein! Lieferkettengesetz jetzt!

    „Unser Ansatz darf nicht länger etwas Besonderes bleiben, sondern muss für alle global agierenden Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein. Wir sind es satt, mit moralischem Zeigefinger gegen das unverantwortliche Handeln vieler Konzerne anzutreten. Ein Lieferkettengesetz könnte das durchsetzen, was längst selbstverständlich sein müsste: Menschenrechte für alle Beteiligten!“    (Jens Klein, Geschäftsführung, Café Chavalo)


Wir sind viele! Im Bündnis Lieferkettengesetz sind über 90 zivilgesellschaftliche Organisationen, fast 150.000 Menschen haben die Petition unterzeichnet.

Mehr aktuelle Infos finden Sie unter:

https://lieferkettengesetz.de