Gelnhausen und der Kautschuk – eine lange Tradition mit vielen Facetten

Termin : So, 03.10.2021, 11:00

Eine Rundfahrt mit dem Rad (ca 5 km mit 5-6 Stopps, 2:15 h)

Den Ursprung legte der Fabrikant Carl Eduard Bergeon, als er 1876 seine in Frankfurt gegründete „Fabrik technischer und chirurgischer Gummiwaaren“ in die ehemalige Papiermühle an der Kinzig nach Gelnhausen verlegte. Diese ist heute als Veritas AG, mit weltweiten Verbindungen, bekannt. Weitere Firmen folgten. In der Stadt ist auch die Fachschule Kautschuk- und Kunststofftechnik angesiedelt.

Bei der Rundfahrt entlang der Gelnhäuser Produktionsstätten wird die wechselvolle Geschichte der Kautschukgewinnung und -verarbeitung dargestellt, von dem Kautschukboom im Amazonasgebiet, über den britischen und französischen Plantagenanbau in Südostasien, der Herstellung von synthetischem Kautschuk und dessen Bedeutung in der Kriegsführung des 2. Weltkriegs, bis zu aktuellen Entwicklungen. Dabei werden immer wieder Verbindungen zwischen den globalen Entwicklungen und den lokalen Gegebenheiten hergestellt.

Schließlich werden wir darauf eingehen, welchen Beitrag „fairer Kautschuk“ für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Primärerzeuger*innen des Gummis und für eine umweltschonende Produktion leisten kann.

Sonntag, 3. 10. 2021, 11. – 13.15 Uhr

Treffpunkt vor dem Main-Kinzig-Forum, Barbarossastr. 16-24, 63571 Gelnhausen, Ende vor dem Weltladen Gelnhausen, Langgasse 21

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung über bildung@weltladen-gelnhausen.de oder telefnisch unter 06061 15177.

Ort: Treffpunkt: Main-Kinzig-Forum, Barbarossastr. 16-24, 63571 Gelnhausen

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