Sie kennen es, das Kapula-Geschirr aus Südafrika. Zur Eröffnung des Café FAIR vor sieben Jahren wurde es eingeweiht und ist seitdem aus dem Café und Weltladen nicht mehr wegzudenken. Die Keramik aus Südafrika besticht durch eindrucksvolle Farben und individuelle Designs. Bei dem Sortiment handelt es sich um Handwerk pur: Die Rohformen werden einzeln von Hand gegossen und nach der Trocknung abgeschmirgelt. Nach dem ersten Brennvorgang mit einer maximalen Brenntemperatur von 1000 Grad Celsius werden die Stücke von geschickten MalerInnen prächtig bemalt. Das Steingut-Sortiment wird laufend erweitert und umfasst aktuell große Becher, Kaffeetassen mit Untertasse, Espressotassen mit Untertasse, Schalen in verschiedenen Größen, Teller in rund und eckig und ebenfalls in verschiedenen Größen, Zuckerdosen, Milchkännchen und Teekannen. Kapula-Tassen, Teller etc. sind Unikate. Alle Geschirrstücke sind lebensmittelecht und mikrowellengeeignet.
Das Fair Trade-Unternehmen Kapula wurde durch Ilse Appelgryn gegründet, die von Ihrer Mutter die Kerzenherstellung gelernt hatte. Sie gründete die Firma Kapula Candles und stellte zunächst vier Frauen ein. 1999 wurde die erste Kapula Gallery für den Verkauf eröffnet.
Das Unternehmen wuchs in relativ kurzer Zeit auf ca. 200 MitarbeiterInnen. Zu den farbenfrohen Kerzen kam handbemalte Keramik hinzu, u.a. Teller, Tassen, Untersetzer und Schalen. Feste Arbeitsverträge, soziale Sicherheit, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub und eine Unfallversicherung für alle geben den Menschen ein sicheres Arbeitsumfeld. Die Versorgung in den öffentlichen Kliniken ist kostenlos.
Außergewöhnlich ist der hohe Frauenanteil nicht nur in der Produktion, sondern auch im Management. Motivation und zunehmende Qualifikation zahlen sich aus. Die Manufaktur KAPULA im 15.000 Einwohner zählenden Ort Bredasdorp (Provinz West Kap, Südafrika) ist einer der wichtigsten Arbeitgeber.
Im Weltladen ist das Kapula-Geschirr erhältlich.
(Quelle: contigo-fairtrade)


