Bestellrunde geöffnet
geplanter Liefertermin 24. November
Ende der Bestellannahme ist der 24 Oktober. Da ich nur ganze Paletten (560 kg) bestellen kann, ist die schnelle Rückmeldung sinnvoll 😊.
Bestellformular 2026.11
Die Weltgruppe Stade organisiert in der fünften Saison die Aktion „Orangen ohne Gift und Sklaverei“, eine Sammelbestellung ökologisch angebauter, fair gehandelter Orangen (und weiterer Produkte) aus Rosarno in Kalabrien. Für frische Orangen in unseren Supermärkten werden afrikanische Migranten auf Plantagen in Italien ausgebeutet. Meist von Kleinbauern, die selbst unter großem Preisdruck stehen. Der Verein SOS Rosarno in Süditalien stellt sich dem entgegen und verkauft faire Orangen ohne Zwischenhändler.
Seit 2022 wurden inzwischen 44 Tonnen kalabrischer Orangen ohne Gift und Sklaverei durch die Weltgruppe Stade in Rosarno bestellt und an zahlreiche Orte in Norddeutschland ausgeliefert. Herzlichen Dank an die vielen Besteller:innen, Privatpersonen und Institutionen, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.
Mit Ihrer Hilfe kann die Kooperative SOS Rosarno die Kleinbauern unterstützen, sich dem Preisdruck der Großhandelskonzerne zu entziehen. Und den Erntehelfern werden legale Arbeitsverhältnisse und damit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
Diese andere Art von Konsum ist wichtiger denn je nach den diesjährigen Ereignissen in Kalabrien: Erntehelfer in Italien: Ein tödliches System voller Ausbeutung | tagesschau.de
Die Spendengelder fließen z. B. in folgende Projekte von Mediterranean Hope und SOS Rosarno:
„Lichter auf Rosarno“: Dieses Projekt hat als Ziel die Prävention von Verkehrsunfällen, deren Opfer oft Wanderarbeiter sind. Diese müssen meist mit ihren Fahrrädern, ohne Lichter und Rückstrahler auf dunklen Straßen fahren. „Lichter auf Rosarno“ hat schon die Errichtung einer Photovoltaik in der Nähe der Gebiete, in denen Migranten wohnen, sowie die Verteilung von Sicherheitswesten ermöglicht.
„Haus der Würde“: In Kalabrien wird seit 2022 das erste italienische Solidaritätswohnheim betrieben. Für die afrikanischen Erntearbeiter ist das eine echte Alternative zu den Slums ohne Wasser, Strom und Heizung, die sie bislang bewohnten.
„Verbesserung der Lebensbeingungen der Bevölkerung vor Ort“ durch Sportangebote, Müllsammelaktionen, Verschönerung des Strands, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten.
Mehr Infos zum Orangen-Projekt finden Sie hier und hier