In der Wintersaison 2025/2026 wurden 19 Tonnen Früchte ohne Gift und Sklaverei an 12 Orte zwischen Stockelsdorf bei Lübeck und Burgdorf ausgeliefert.
Herzlichen Dank an alle BestellerInnen.
Die Weltgruppe Stade organisiert in der vierten Saison die Aktion „Orangen ohne Gift und Sklaverei“, eine Sammelbestellung ökologisch angebauter, fair gehandelter Orangen aus Rosarno in Kalabrien. Für frische Orangen in unseren Supermärkten werden afrikanische Migranten auf Plantagen in Italien ausgebeutet. Meist von Kleinbauern, die selbst unter großem Preisdruck stehen. Der Verein SOS Rosarno in Süditalien stellt sich dem entgegen und verkauft faire Orangen ohne Zwischenhändler.
Seit 2022 wurden inzwischen 44 Tonnen kalabrischer Orangen ohne Gift und Sklaverei durch die Weltgruppe Stade in Rosarno bestellt und an zahlreiche Orte in Norddeutschland ausgeliefert. Herzlichen Dank an die vielen Besteller:innen, Privatpersonen und Institutionen, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.
Mit Ihrer Hilfe kann die Kooperative SOS Rosarno die Kleinbauern unterstützen, sich dem Preisdruck der Großhandelskonzerne zu entziehen. Und den Erntehelfern werden legale Arbeitsverhältnisse und damit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
Durch diese große Unterstützung konnte ein Spendenbetrag in vierstelliger Höhe erwirtschaftet werden, der nun an die Hilfsorganisation „Mediterranean Hope“ und SOS Rosarno weitergegeben werden kann.
Die Spendengelder fließen z. B. in folgende Projekte:
„Lichter auf Rosarno“: Dieses Projekt hat als Ziel die Prävention von Verkehrsunfällen, deren Opfer oft Wanderarbeiter sind. Diese müssen meist mit ihren Fahrrädern, ohne Lichter und Rückstrahler auf dunklen Straßen fahren. „Lichter auf Rosarno“ hat schon die Errichtung einer Photovoltaik in der Nähe der Gebiete, in denen Migranten wohnen, sowie die Verteilung von Sicherheitswesten ermöglicht.
„Haus der Würde“: In Kalabrien wird seit 2022 das erste italienische Solidaritätswohnheim betrieben. Für die afrikanischen Erntearbeiter ist das eine echte Alternative zu den Slums ohne Wasser, Strom und Heizung, die sie bislang bewohnten.
„Verbesserung der Lebensbeingungen der Bevölkerung vor Ort“ durch Sportangebote, Müllsammelaktionen, Verschönerung des Strands, Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten.
Mehr Infos zum Orangen-Projekt finden Sie hier