Mehr als 40 Jahre hat Brigitte Dobisch-Lachmann den „Indio Basar“ in Würzburg betrieben – ein Mekka für alle, die sich mit Lateinamerika, Asien und Afrika verbunden fühlten. Für ihren Laden war sie oft in den Ländern unterwegs, um all die schönen Dinge für den Indio-Basar einzukaufen.

Eine zweimonatige Reise durch Afrika hat sie damals so beeindruckt, dass sie die Bilder, die sie in Kopf und Herz nach Hause trug, auch in Gemälde umsetzen wollte. So sind nun ihre Bilder von den Wasserträgerinnen des Niger, von stolzen, in buntgewebte Tücher gehüllte Frauengestalten oder von Elefanten in den Schaufenstern des Rimparer Weltladens zu sehen. „Am Augenpaar eines Tuareg habe ich am längsten gearbeitet“, sagt Brigitte Dobisch-Lachmann, die auch ehrenamtliche Mitarbeiterin des Weltladens ist. Die tief in die Seele blickenden Augen im vom indigoblau umhüllten Kopf beeindrucken jeden Betrachter.

Alle Bilder sind mit der besonders weichen Rembrandt-Kreide auf Samtpapier gemalt. Die Kreide kann man mit den Fingern verwischen, so dass die fließenden Konturen entstehen, die die warmen Erdfarben Afrikas zum Leuchten bringen.

Die Bilder sind noch bis Ostern im Weltladen zu sehen und können käuflich erworben werden.

Text: Eva-Maria Schorno / Co-Vorsitzende Weltladen Rimpar e.V.

Die Farben Afrikas hat Brigitte Dobisch-Lachmann, ehrenamtliche Mitarbeiterin

im Rimparer Weltladen, auf Samtpapier gebannt. Zu sehen in den Schaufenstern des Weltladens.

Foto: Eva Schorno