Südafrika gilt seit dem Ende der Apartheid als Symbol für demokratischen Wandel und gesellschaftliche Versöhnung. Doch mehr als drei Jahrzehnte nach dem historischen Umbruch steht das Land weiterhin vor großen Herausforderungen: Gewaltkriminalität, Jugendarbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit und geschlechtsspezifische Gewalt prägen den Alltag vieler Menschen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Frage, was vom politischen Aufbruch nach 1994 geblieben ist, sowie die aktuellen Entwicklungen rund um die Kommunalwahlen Anfang November. Dabei wird auch die Rolle von Präsident Cyril Ramaphosa beleuchtet, der einerseits als Reformer auftrat, andererseits aber selbst unter Korruptionsverdacht steht.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, Südafrikas Weg seit dem Ende der Apartheid neu zu betrachten – zwischen Hoffnung, Ernüchterung und der Frage, wie demokratische Erneuerung heute gelingen kann.
Vortragssaal
Eintritt frei!
Dozent:in: Christoph Marx
Veranstalter: Volkshochschule Osnabrück
Ort: Volkshochschule Osnabrück, Bergstraße 8, 49076 OsnabrückZurück

