Gesellige Gespräche, gute Laune, vielfältige Genüsse und einen überzeugenden Blick hinter die Kulissen des Fairen Handels mit Kaffee gab es beim ersten Fairen Frühstück des Weltladens. Selbstgebackene Kuchen, Aufstriche und viel mehr aus den Küchen der aktiven Ladnerinnen des Weltladens standen am Buffet bereit. Das alles genossen die rund 60 Gäste, die der Einladung in die Alte Knabenschule gefolgt waren.
Solidarische Landwirtschaft
Jens Klein reiste aus Leipzig an, um über seine Kaffee-Manufaktur Café Chavalo zu berichten. Er stellte drei Projekte vor, von denen er Bio-Kaffeebohnen aus Fairem Handel von Nicaragua nach Hamburg verschiffen lässt. In Leipzig wird der Kaffee dann geröstet und weiterverkauft. Der „Segel-Kaffee“ wird emissionsarm mit dem Frachtsegler Avontuur über den Atlantik gebracht. Beim „Café Feminista“ liegen Anbau und Aufbereitung in den Händen von Kaffeebäuerinnen aus den Kooperativen des UCA Miraflor in Nicaragua. Der „wir.kaffee“ stammt aus einer globalen Solidarischen Landwirtschaft (Solawi), bei der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland vorab Kaffee-Anteile zeichnen und somit ausreichend Mittel für die kommende Kaffee-Ernte bereitstellen. Alle drei Café Chavalo-Sorten bietet der Rimparer Weltladen an.
Wer diesmal nicht dabei sein konnte, hat am 13. März 2027 eine neue Chance auf ein FAIRES FRÜHSTÜCK mit Mehrwert!
Bildunterschrift (oben): Gelungene Premiere: Das Faire Frühstück, zu dem der Weltladen eingeladen hatte, genossen rund 60 Gäste. Jens Klein (2.v.r.) von Café Chavalo berichtete von den Fairtrade-Projekten seiner Kaffeemanufaktur. Über das große Interesse freuten sich Robert Bundschuh (l.) und Eva-Maria Schorno (r., beide Co-Vorsitzende des Weltladen e.V.) und Annette Rückert (2.v.l.), die Jens Klein schon selbst nach Nicaragua begleitet hat.
Foto: Xaver Schorno
Text und Bilder (unten): Eva-Maria Schorno, Co-Vorsitzende Weltladen Rimpar



