Schon immer hat Judith Stäblein-Hirsch gerne im Garten mit Erde gearbeitet. Während ihres Studiums der Kunstdidaktik an der Würzburger Uni kam sie Anfang der 90er Jahre mit dem Modellieren in Berührung. „Ich habe bald gespürt, dass die Arbeit mit Ton, das Herstellen von Keramiken, meinem Wunsch nach Erdverbundenheit entspricht“, sagt die 57-jährige Rimparerin. Der Durchbruch kam 2011 mit dem eigenen Brennofen und dem Aufbau ihres Ateliers. Zuvor besuchte sie seit 2001 Workshops und Fortbildungen bei weltbekannten Keramiker*innen wie Michael Flynn, Ute Naue-Müller, Alberto Bustos und anderen. Seitdem ist sie mit ihren Skulpturen bei Ausstellungen zu Gast, etwa bei der Keramikwoche Rankweil oder dem Keramiksommer Kapfenstein, beides in Österreich. Aber auch beim Kulturherbst des Landkreises öffnet sie regelmäßig ihren Garten in der von-Galen-Straße in Rimpar, um ihre Figuren zu zeigen.

2015 erlernte sie das besondere Brennverfahren „Koksbrand“, mit dem sie lebensgroße Koksbrandfiguren erschaffen kann. 2024 wandte sie diese Technik erstmals auch auf dem Rimparer Grillplatz an.

Im Gast-Schaufenster des Weltladens kann man in den nächsten Wochen Figuratives wie „Engel…?“, Paarfiguren, aber auch Gartenkeramik wie durchbrochene Lichtelemente betrachten – und auch käuflich erwerben.

Kontakt: Judith Stäblein-Hirsch, jstaebleinhirsch@gmail.com

 

„Engel…?“ nennt die Rimparer Keramikerin Judith Stäblein-Hirsch diese von ihr erschaffene Figur.

 

Text und Fotos: Eva-Maria Schorno /Co-Vorsitzende des Weltladen Rimpar e.V.