Weltladen kritisiert Ausbeutung im Handel mit Bananen und Mangos

Am 6. Mai machten wir zum Weltladentag auf dem Markt auf die schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam. Unter dem Motto „Fair Fruchtet: Faire Preise für alle“ ging es um die unfair verteilten Gewinne im Handel mit Orangen, Mangos und Bananen. Bundesweit engagierten sich in der Woche 300 Weltläden.

Die internationale Obstproduktion ist ein Milliardengeschäft, von dem vor allem große Handelskonzerne profitieren. In Deutschland kontrollieren vier Unternehmen rund 85 Prozent des Marktes und setzen Lieferanten stark unter Preisdruck. Für Produzentinnen bedeutet das oft harte Arbeit, niedrige Löhne und unsichere Beschäftigung.

Der Faire Handel setzt dem faire Preise, Transparenz und langfristige Partnerschaften entgegen. Liebe Immenstaader*innen: Schaut beim Einkaufen auf Sigel wie FairTrade, BananaFair, GEPA oder Weltpartner. Jedes Obst, das ihr in Händen haltet, hat eine Geschichte. Dahinter steht ein Mensch, eine Familie, die fair bezahlt werden muss. Sie brauchen genug Lohn, um sich Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung für ihre Kinder leisten zu können.

Im Weltladen haben wir viele Mango-Produkte von Preda. Der Faire Handel sichert Kleinbauern und Kleinbäuerinnen stabile Einkommen. Gleichzeitig wird die Kinderschutzarbeit auf den Philippinen finanziert. Jedes verkaufte Mangoprodukt hilft, Kinder vor Ausbeutung zu schützen und ermöglicht ihnen Zugang zu Schutz, Therapie und Bildung.

Kommen Sie im Weltladen vorbei, gerne dürfen Sie unsere Mangos verkosten.

Herzliche Grüße
Ihr Weltladen-Team