Welttag gegen Kinderarbeit: Lernen statt schuften

Chancen durch Fairen Handel – Menschen Zukunft geben: Beispiel Kakao

Durch ihre Kaffeeimporte finanziert die GEPA die Ganztagsschule der Kaffee-Genossenschaft Sol y Café mit. Diese Schule hat Modellcharakter und steht auch Kindern von Nicht-Mitgliedern offen. Zurzeit besuchen 132 Schüler*innen die Schule. Sogar Umweltschutz steht auf dem Lehrplan, damit die Kinder von klein auf lernen, was Nachhaltigkeit bedeutet. Foto: GEPA – The Fair Trade Company / A. Welsing

Ein Jahr Kakao-Plus-Preis der GEPA – wie Fairer Handel Kinder im Globalen Süden schützen und ihnen bessere Bildungschancen bieten kann, lesen Sie am Beispiel Kakao und Kaffee auf dieser Seite. Am 12. Juni ist der UN-Aktionstag gegen ausbeuterische Kinderarbeit oder kurz Welttag gegen Kinderarbeit.

Die weltweite Inflation sorgt in diesem Jahr dafür, dass faire Preise noch wichtiger für die Produzent*innen und ihre Familien werden. GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger: „Dies ist in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten aufgrund des Kriegs in Europa wichtiger denn je. Davon sind Kleinbauernfamilien im Globalen Süden noch viel stärker betroffen als wir.“

Damit sie ihre Existenz nachhaltig sichern und ihre Kinder zur Schule schicken können, sind zwei Punkte zentral:

  • Faire Preise
  • Langfristige Zusammenarbeit

Eine große Rolle spielt außerdem:

  • eine kurze, transparente Lieferkette.

All das kennzeichnet den Fairen Handel der GEPA.

 

Am Beispiel Kakao zeigt die GEPA auf, was es hier für Möglichkeiten gibt. Die Infos gibt es hier

 


 

Ausgepresst, zermürbt und mit Füßen getreten

Weltladen informiert über ungerechten Handel und fordert Verbesserungen

 

Schüler der 9a der Betzdorfer Bertha-von-Suttner Realschule plus informierten sich gemeinsam mit ihrem Lehrer Carsten Winkler auf dem Wochenmarkt über eine Ausstellung des Betzdorfer Weltladens. Es ging dabei um unfaire Handelsbeziehungen in der Welt. Foto: Weltladen Betzdorf

Betzdorf. Eine Zitronenpresse, eine Kaffeemühle, eine zertretene Milchtüte, krumme Bananen und eine Lupe präsentierten Mitglieder des Betzdorfer Weltladens am Freitag auf dem Wochenmarkt und am Sonntag beim Frühlingsfest gleich vor dem Laden in der Bahnhofstraße. Die Ladenmitarbeiter Hermann Hesse, Karl-Heinz Dorka und Andreas Neuser wiesen mit diesen Gegenständen auf Ungerechtigkeiten im Welthandel hin. Produzenten werden ausgepresst (Zitronenpresse), sie werden zermürbt (Kaffeemühle), mit Füßen getreten (Milchtüten), auch Milchproduzenten in Deutschland, und krumme Geschäfte im übertragenen Sinne gibt es bei den Bananen. Oft liegen hier die Preise unter den Produktionskosten. Ein Preis oder schon ein Nulltarif für die Produzenten, der gesucht werden muss (Lupe) ist auch oft Alltag für die Menschen, die die Waren liefern.

Schüler der 9a der Betzdorfer Bertha-von-Suttner Realschule plus schauten sich am Freitag die Ausstellung auf dem Wochenmarkt an. Lehrer Carsten Winkler verdeutlichte, dass die Globalisierung im kommenden Schuljahr (Klassenstufe 10) auch Thema im Unterricht sein wird. Beim Besuch bei den Mitarbeitern des Weltladens erhielten die Schüler nun erste Einblicke in die Thematik.

Menschen sollten weltweit von ihrer Arbeit gut leben können, verdeutlichen die Aktiven des Betzdorfer Weltladens. Doch leider ist dies oft nicht der Fall. Globale Lieferketten sind geprägt von ungleichen Machtverhältnissen. Zum Weltladentag am 14. Mai 2022 verbreitet die Weltladen-Bewegung: „Das ist mächtig unfair!“ und fordert ein Verbot von Dumping-Preisen.

Im Jahr 2021 hat die Weltladen-Bewegung zusammen mit anderen Akteuren aus dem Fairen Handel und der Zivilgesellschaft wichtige Meilensteine erreicht. Mit dem Lieferkettengesetz und dem Gesetz gegen unfaire Handelspraktiken hat die Bundesregierung 2021 zwei zentrale politische Anliegen endlich umgesetzt. Mit dem Weltladentag will die Weltladen-Bewegung nun auf die nächsten Meilensteine hinwirken. Schließlich haben die Gesetze noch etliche Lücken und bedürfen der Nachbesserung.

„Schlechte Arbeitsbedingungen, Niedriglöhne und Menschenrechtsverletzungen sind noch immer Teil des Alltags vieler Menschen weltweit. Besonders absurd erscheint es, wenn einzelne Unternehmen immense Gewinne machen, während Produzenten am Anfang der Lieferkette um ihre Existenz kämpfen“, verdeutlicht der Betzdorfer Weltladen. Oft erhalten sie für ihre Bananen, ihren Kaffee, Kakao oder ihre Milch viel zu niedrige Preise, mit denen sie nicht einmal die Produktionskosten decken können. Der großen Macht- und Verhandlungsposition der Unternehmen können die Produzenten oft nichts entgegensetzen.

Deshalb fordert die Weltladen-Bewegung: „Dumping-Preise, die nicht einmal die Produktionskosten decken, müssen verboten werden! Stattdessen braucht es endlich eine gerechte Verteilung der Gewinne entlang der Lieferkette und existenzsichernde Einkommen weltweit.“

Der Faire Handel, so wird verdeutlicht, macht es anders: Im Fairen Handel steht der Mensch im Mittelpunkt des Wirtschaftens. Die Organisationen des Fairen Handels versuchen, den bestehenden Machtungleichgewichten entlang der Lieferkette entgegenzuwirken. Produzenten werden bestärkt, für ihre Rechte einzutreten, damit eine echte Handelspartnerschaft entstehen kann. Fairer Handel bedeutet: partnerschaftlicher Umgang, Verhandlungen und Preise, die im Dialog miteinander entstehen, Transparenz durch Muster-Kalkulationen, Stärkung von Gewerkschaften, Beteiligung an Genossenschaften, Förderung der Wertschöpfung vor Ort sowie Planungssicherheit durch langfristige Zusammenarbeit. Bericht vom 14. Mai 2022

Zum Weltladentag 2022 gibt es weitere Infos hier

 


 

Weltladen Betzdorf fordert gerechte Preise

Ausstellung am 13. Mai auf dem Wochenmarkt – Bundesweiter Weltladentag

Betzdorf. Zum Weltladentag Mitte Mai fordern hunderte Weltläden bundesweit, dass die Gewinne entlang globaler Lieferketten gerechter verteilt werden müssen. Unter dem Motto „MÄCHTIG unfair“ zeigen sie die negativen Auswirkungen niedriger Erzeuger-Preise auf. Auch der Weltladen Betzdorf beteiligt sich am Freitag, 13. Mai, auf dem Betzdorfer Wochenmarkt sowie beim Betzdorfer Frühlingsmarkt am Sonntag, 15. Mai, mit einer Aktion an der bundesweiten Kampagne des Weltladen-Dachverbandes.

Warum sind ein Box-Handschuh, eine Saftpresse und eine Kaffeemühle auf dem Wochenmarkt in Betzdorf ausgestellt? Zu dieser kuriosen Ausstellung lädt der Weltladen Betzdorf anlässlich des Weltladentags ein. Anhand verschiedener Alltagsgegenstände machen Weltläden in ganz Deutschland unter dem Motto „MÄCHTIG unfair“ darauf aufmerksam, dass viele Produzenten weltweit kein existenzsicherndes Einkommen aus dem Handel mit ihren Produkten erzielen.

„Oft decken die Preise, die die Produzenten für Kaffee, Kakao, Bananen oder Milch erhalten, nicht einmal die Produktionskosten“, erläutern Betzdorfer Weltladen-Mitarbeiter. „Durch die aktuell steigenden Verbraucher-Preise merken wir auf dramatische Weise, wie wichtig existenzsichernde Einkommen und Löhne sind, sowohl in Deutschland wie auch weltweit.“

Entlang globaler Lieferketten herrscht laut Weltladen-Dachverband und Forum Fairer Handel ein extremes Macht- und Verhandlungsungleichgewicht. Dies führt dazu, dass große Unternehmen gegenüber Lieferanten und Produzierenden niedrige Preise und unfaire Vertragskonditionen durchsetzen können. „In der Regel profitieren die großen Unternehmen von den Gewinnen, während die Produzenten um ihre Existenz kämpfen“, wird in vom Weltladen Betzdorf verdeutlicht.

Die Fair-Handels-Bewegung setzt sich für eine rasche Nachbesserung des im Mai 2021 beschlossenen „Gesetzes zur Stärkung der Organisationen und Lieferketten im Agrarbereich“ ein, welches die gravierendsten unlauteren Handelspraktiken verbietet. „Die Bundesregierung sollte schnellstmöglich ein Verbot von Preisen unterhalb der Produktionskosten in Deutschland einführen und sich für eine gerechtere Verteilung der Wertschöpfung entlang der Lieferkette einsetzen“, fordert Anna Hirt, politische Referentin beim Weltladen-Dachverband in Mainz.

„Mächtig unfair erscheint uns im Moment vieles, das wir in der Welt beobachten“, so die Weltladen-Mitarbeiter mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und die steigenden Verbraucher-Preise. „Umso wichtiger ist es uns als Weltladen mit unseren Aktionen auch weiterhin ein Zeichen für globale Gerechtigkeit und die Menschenrechte zu setzen.“

 


 

Gesamtnote 1,9 für „Bio Rooibos Tee“

GEPA als einer von zwei Testsiegern bei Stiftung Warentest

 

Die GEPA bezieht ihren Bio Rooibostee unter anderem von der Kleinbauernkooperative Wupperthal Original Rooibos Cooperative (WORC) aus Südafrika. Die Kleinbäuer*innen ernten den Tee sorgfältig mit der Sichel. Foto: GEPA

Bestnote 1,9 („gut“) für den „Bio Rooibos Tee“ von Fair Trade-Pionier GEPA: Damit hat der Tee (Art-Nr. 8880992, Teebeutel) als einer von zwei Testsiegern in der Mai-Ausgabe von „test“ überzeugt. Das hebt Warentest auch besonders hervor. Bei den Einzelbewertungen zu Schadstoffen erhielt das GEPA-Produkt viermal „sehr gut“ (Aluminium, Anthrachinon, Chlorat, Pestizide), zweimal „gut“ (Perchlorat, Pyrrolizidinalkaloide). Insgesamt hatte Stiftung Warentest elf Rooibostees auf Schadstoffe untersucht, darunter fünf Bio-Tees. Fünf Tees schnitten mit „gut“ ab (Note 1,9 bis 2,4), drei mit „befriedigend“. Ein Tee eines Bio-Anbieters fiel mit Gesamtnote „mangelhaft“ durch.

Im Vorfeld mussten die Anbieter einen Fragebogen zu Erntemethoden, Herkunft der Rohware, Prävention von Schadstoffen, Kontrollen von Bezahlung, Arbeitsschutz, Verhinderung von Kinderarbeit und umweltverträglicher Produktion beantworten.

Ernte von Hand: Rooibostee aus Südafrika

Den Rooibostee bezieht die GEPA von den Kleinbauernkooperativen Wupperthal Original Rooibos Cooperative (WORC) und der Heiveld Cooperative aus den Zederbergen, Provinz Western Cape, Südafrika. Den Rooibostee ernten die Kleinbäuer*innen sorgfältig mit der Sichel. So können die Blüten und Blätter von den in Südafrika verbreiteten Korbblütlern unterschieden werden, die giftige Pyrrolizidinalkaloide enthalten können.

Gut gerüstet für Klimawandel: GEPA finanzierte technischen Berater der Kleinbauernkooperative WORC

In den vergangenen Jahren hatte die Kooperative WORC stark unter einer langanhaltenden Dürre als Folge des Klimawandels zu leiden. Daher finanzierte die GEPA 2017 einen technischen Berater. Barend Salomo, WORC-Geschäftsführer: „Dank der Methoden, die uns der Berater beigebracht hat, fühlen wir uns gut für den Klimawandel gerüstet. Was er in den zwei Jahren seiner Tätigkeit hier erreicht hat, ist fantastisch. Inzwischen wenden alle die Methoden an, die er vorgeschlagen hat.“ Der Berater zeigte den Kleinbäuer*innen, wie die Bodenfeuchtigkeit erhalten bleibt: Zwischen den Büschen werden Blätter und Zweige so ausgelegt, dass die Sonne die Erde nicht austrocknen kann. Der Berater regte außerdem an, die einzelnen Reihen der Felder im Wechsel zu bestellen: eine Reihe Teebüsche, eine Reihe Weizen, den Schafe abweiden. Der Schafskot und der verrottende Weizen bilden den organischen Dünger, sodass die Büsche besonders gut tragen. Auf Anraten des technischen Beraters hat WORC einen Produktionsmanager für die Qualitätssicherung eingestellt. Meldung vom 23. April 2022

 


 

„Internationaler Bioweinpreis” für GEPA-Rotweine

2021: „Großes Gold” für den Solombra Cabernet Sauvignon Bonarda

 

Zwei Rotweine der GEPA erhielten nun besondere Auszeichnungen. Beide Rotweine sind im Weltladen in Betzdorf vorrätig.

Dem Bio Solombra Cabernet Sauvignon Bonarda (Jahrgang 2020) des argentinischen Handelspartners La Riojana wurde eine besondere Ehre zuteil: Er erreichte 97 PAR-Punkte und somit die höchstmögliche Auszeichnung „Großes Gold“. Ausschließlich Weltklasse-Weine mit charaktervoller Stilistik erhalten diese Auszeichnung.

Bei der Frühjahrsverkostung 2021 des Internationalen Bioweinpreieses erreichte der 2017 Bio Lautaro Carmenère unseres chilenischen Handelspartners Sagrada Familia 93 Punkte. Diese Punktzahl ermöglicht die Auszeichnung mit „Gold“. Meldung vom 24. März 2022

 

Mehr Infos zu diesen beiden Weinen und weiteren Wein-Auszeichnung gibt es hier

 


 

Es gab keine Bio-Bananen

Weltladen Betzdorf betroffen – Kleinbauern in Ecuador leiden – Lieferung verzögert – Neue Ware seit 11. April

 

Für drei Wochen gibt es seit 14. März im Weltladen in Betzdorf keine fair gehandelten Bio-Bananen. Grund dafür sind fehlende Frachtkapazitäten für kleine Unternehmen. Foto: Weltladen Betzdorf

Aktualisierung am 10. April 2022: Ab Montag, 11. April 2022, gibt es im Weltladen in Betzdorf wieder fair gehandelte Bio-Bananen.

Aktualisierung 20. März 2022: Leider wird es auch nach dem 28. März noch keine Bananen geben. Das teilt BanaFair mit. Die Gründe: Die Bananen sind mittlerweile zwar zweimal in Ecuador verladen worden, die dritte Buchung ist bestätigt. Das lässt also auf Normalisierung hoffen. Die schlechte Nachricht ist, dass das erste Schiff etwas verspätet sein wird, sodass – Stand jetzt – auch für die Kalenderwoche 14 (4. bis 10. April) keine Auslieferung erfolgen kann.

 

Im Weltladen in Betzdorf gibt es seit dem 14. März für voraussichtlich mindestens drei Wochen keine fair gehandelten Bio-Bananen mehr. Der Weltladen bezieht die Bananen über den Verein BanaFair in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis). Doch bei der Verschiffung der Bananen gibt es große Probleme. Frachtkapazitäten stehen für kleine Kunden fast nicht zur Verfügung. Reedereien bedienen teilweise nur noch die Großkunden im Lebensmittelmarkt. Die Folge ist, dass Kleinbauern in Ecuador unter diesen Wirtschaftsstrukturen leiden.

BanaFair verdeutlicht die Hintergründe. Seit dem Jahreswechsel gab es keinen Kontrakt mehr für Seefracht. Es konnten nur noch Spot-Buchungen von Woche zu Woche erfolgen, zu Preisen, die bis zum Dreifachen höher lagen als im vergangenen Jahr. Außerdem hat es nicht immer funktioniert, es gab im Januar und Februar bereits zwei Wochen ohne frische Ankünfte. Aber noch reichten die vorhandenen Mengen an Bananen in den Reifereien zur Versorgung der Kunden aus. Doch nun stehen allerdings nochmals drei Wochen ohne Verschiffung bevor und die Reifereien laufen leer. Ab 21. März gibt es somit für mindestens zwei Wochen keine fair gehandelten Bananen von BanaFair.

Die Ursachen sind vielfältig: der internationale Seefrachtverkehr ist seit Monaten massiv gestört, ausgelöst durch den Rückstau, den der im Suez-Kanal festgefahrene Containerriese „Ever Given“ vergangenen Sommer verursachte. Dazu kamen dann massive Auswirkungen der Pandemie, Quarantänen für ganze Schiffsbesatzungen, Sperrung von Häfen in Südostasien etc. Hinzu kommen seitens einiger Reedereien Verschiebungen in den zur Verfügung gestellten Frachtkapazitäten für einzelne Routen, Einschränkungen in den Buchungsoptionen gerade für kleinere Akteure oder Spediteure/Frachtdienstleister usw. Die knappen Frachtplätze sind heiß begehrt und die Preise durch die Decke gegangen wie nie zuvor.

Inzwischen ist es aber gelungen, wieder vier Container auf einem Schiff der Reederei MSC unterbringen. Im Moment liegt das Schiff noch in Guayaquil, wird aber bis 27. März in Rotterdam erwartet. Weitere Verschiffungen mit der Reederei MSC sind bereits eingefädelt.

Für die Produzenten in Ecuador ist die Lage besonders schwierig. Bananen wachsen weiter und müssen jede Woche geerntet werden. Früchte, die nicht für BanaFair exportieren werden können, werden in Ecuador als konventionelle Bananen verkauft. Der Preis ist sehr niedrig, zwischen zwei und vier Dollar pro Kiste Bananen. Der Preis ist mit zwei bis vier Dollar pro Kiste Bananen so niedrig, dass eine Familie damit kein Existenz sicherndes Einkommen hat. BanaFair zahlt rund 13 Euro pro Kiste in Ecuador.

Die Mitarbeiter im Weltladen Betzdorf hoffen ab 28. März wieder fair gehandelte Bananen anbieten zu können. Das Weltladenteam bittet Sie, dann wieder auf unsere fairen und leckeren Bananen zuzugreifen und vielleicht weitere Käufer zu gewinnen, damit auch Kleinbauern eine Chance auf dem Markt haben.

Meldung vom 14. März 2022

 


Vorfreude auf Ostern mit fair gehandelten Produkten

Genieße Bio Schoko Osterhäschen und viele Süßigkeiten mehr

 

Osterhase: Der süße Osterhase aus feiner Bio-Vollmilchschokolade ist ein faires Highlight für Dein Osternest oder ein besonderes Präsent für besondere Menschen! Die GEPA bietet Dir ein kleines aber feines Ostersortiment aus leckerer Bio-Vollmilchschokolade an. Ob Du einen Osterhasen-Mann oder eine Osterhasen-Frau erhältst… lass Dich überraschen! Besonderheiten auf einen Blick: ohne Emulgatoren, dafür schonendes und sorgfältiges Conchieren der Schokoladenmasse, Kakaobutter als einzig eingesetztes pflanzliches Fett, Direktimport der hochwertigen Zutaten,   Unterstützung mehrerer Handelspartner, ohne Gentechnik laut Gesetz, GEPA-Hohlkörper werden ohne Nüsse hergestellt.

Schoko-Ostereier: Diese zartschmelzenden Ostereier aus feinster Bio-Vollmilchschokolade sind die ideale Ergänzung für das ganz besondere Osterkörbchen. Mit ihrem bunten Muster machen sie jeden fröhlich! Besonderheiten auf einen Blick: Perfekt fürs faire Osterkörbchen, mit fairer Bio-Milch, ohne Emulgatoren, dafür schonendes und sorgfältiges Conchieren der Schokoladenmasse, Kakaobutter als einzig eingesetztes pflanzliches Fett, Direktimport der hochwertigen Zutaten, Unterstützung mehrerer Handelspartner, ohne Gentechnik laut Gesetz.

Kleine Oster-Schokotafeln: Zartschmelzende Vollmilchschokoladentäfelchen als Mitbringsel oder für Dein faires Osterkörbchen!

Knackige Bio Schoko-Ostereier mit Paranüssen: Nur zu Ostern aus der feinen GEPA-Confiserie: Diese köstlichen Bio Paranuss Ostereier sind eine Komposition aus exquisiten Fair Trade Paranüssen, dragiert mit feiner Bio Vollmilchschokolade. Außen cremig, innen knackig! Perfekt für das faire Osterkörbchen.

Osterhasentüten: Und all die süßen und fair gehandelten Osterüberraschungen können dann mit den niedlichen Osterhasentüten perfekt und vor allem plastikfrei verpackt werden. Die Tüten gibt es als 2er Set aus Wasserhyazinthenpapier, handgefertigt, braun / beige und plastikfrei.

4. März 2022

 

 

Wir müssen die Kaffeepreise anpassen

Erhöhte Kosten für Seetransporte und Anstieg der Rohstoffpreise

 

Sehr geehrte Kundinnen  und Kunden, liebe UnterstützerInnen des „ Fairen Handels“

die Kosten für Seetransporte sind wegen Verknappung der verfügbaren Frachtkapazitäten drastisch gestiegen (z.B. bei Containern aus den Philippinen von 1000 US$ auf bis zu 8000 US$).

Zu den erhöhten Transport- und Energiekosten kommt ein sprunghafter Anstieg der Rohstoffpreise. z.B. ist der Weltmarktpreis für Rohkaffee seit Anfang 2021 um über 100 Prozent gestiegen. Das liegt zum Teil auch an Ernteausfällen durch Frost in Brasilien –  der Klimawandel lässt grüßen.

Damit die Produzenten nicht unter den veränderten Bedingungen leiden, müssen die Preise für einige unserer Lebensmittel leider angehoben werden. So leisten wir einen kleinen Beitrag zu Klima- und sozialer Gerechtigkeit und hoffen auf weitere Unterstützung durch Ihren Einkauf im Weltladen in Betzdorf.

Meldung vom Januar 2022