Über den WELTLADEN-Attendorn

Der WELTLADEN in Attendorn hat eine lange Tradition. Seit Beginn der 1980er Jahre treten wir in Attendorn lokal mit Überzeugung für eine gerechtere und nachhaltigere Gestaltung des globalen Welthandels ein. Global denken und lokal handeln steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Ein Familienkreis aus Neu-Listernohl begann schon in den 1980er Jahren etwa mit dem Verkauf von fair gehandeltem Kaffee. Die Erlöse gehen nach wie vor in das Projekt der Fischerpastoral in Brasilien, das der Attendorner Franziskaner-Pater Alfredo Schnüttgen gegründet hat und noch heute von Misereror begleitet wird. Aus dieser Initiative entwickelte sich im Laufe der Jahre der „Dritte-Welt-Kreis“ in Attendorn mit einem kleinen Laden.

Gegründet hat sich daraus der „Arbeitskreis Eine-Welt Attendorn“ im Jahr 1983, später als gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, gemeinsam mit verschiedenen Organisationen vor Ort die Themen Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Frieden voranzutreiben. Die menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen, Kinderarbeit und Umweltzerstörung in den Entwicklungsländern riefen schon damals viele Akteure auf den Plan.

SEIT 2011 FAIRTRADE STADT ATTENDORN

Attendorn ist die erste Fairtrade-Stadt in Südwestfalen. Um diesen Titel muss sich nun der „Arbeitskreis Fairer Handel“  gemeinsam mit der Stadt Attendorn, der lokalen Agenda und vielen Unterstützern alle zwei Jahre wieder bemühen und die Kriterien erfüllen. Dazu werden regelmäßige Vorträge und Veranstaltungen zum Thema fairer Handel organisiert, z. B. das faire Frühstück auf dem Kirchplatz oder eine Modenschau mit fair gehandelten Kleidern zur Frauenmesse in der Stadthalle. Die Mitarbeit bei diesem Projekt ist geprägt von spannenden Kontakten zu Verbänden, Organisationen, Schulen, Kirchengemeinden, Verwaltung, Unternehmen und anderen, denen eine gerechte Welt am Herzen liegt. Die vielen MITMACHER findest du hier.

REGIONALITÄT IN DER FAIRTRADE STADT

Die Aspekte des Fairen Handels rücken aktuell in Zeiten von Klimawandel immer mehr in den Blick. Dazu gehört auch die Regionalität von Produkten. Landwirte und Produzenten sollen hier und überall gerechte Preise für ihre Arbeit erhalten. Deshalb wird zukünftig das Sortiment im WELTLADEN um regionale Produkte erweitert.