Zum Sterntaler jetzt ein Glückstaler

Weltladen Alsfeld e.V. präsentiert weitere Alsfeld-Schokolade – 80 Prozent Kakao, fair, bio und vegan

Er hat sich zum Renner im Sortiment des Alsfelder Weltladens entwickelt und ist leckerer Botschafter der Stadt, umso mehr im Jubiläumsjahr: der Sterntaler, eine köstliche, fair gehandelte Bio-Schokolade, deren Verpackung schöne Alsfeld-Motive zieren. Touristen nehmen das süße Andenken gerne mit, und die Alsfelder verschenken es oder naschen selbst davon. Nun hat das verantwortliche Team des Vereins, Elisabeth Döring, Beate Lauber und Sabine Kehm nachgelegt: Mit dem „Glückstaler“ liegt ab sofort eine weitere Schokoladenvariation vor, ebenfalls köstlich, ebenfalls bio, ebenfalls fair, die für Begeisterung sorgen wird. Da sind sich zumindest die Weltladen-Damen und Alsfelds Bürgermeister einig, der den Glückstaler anlässlich des Feierabendmarktes als einer der Ersten probieren durfte. Aus 70 bis 80 Prozent Kakao besteht diese Schokolade, die, wie bereits der Sterntaler, mit dem renommierten Schokoladenhersteller Zotter entwickelt wurde.

„Wir hatten viele Nachfragen nach einer dunklen Schokolade aus unserer Alsfeld-Reihe“, freut sich Elisabeth Döring. Mit ihren Mitstreiterinnen ging sie wieder gemeinsam mit ihrer Grafikerin ans Werk und tüftelte an einem passenden Motto und einem genauso schönen Design. „Es ist wirklich viel Hirnschmalz dahinein geflossen“, so Beate Lauber, umso erfreulicher ist das Ergebnis: eine Schokolade, die nicht nur qualitativ die hohen Anforderungen des Weltladens und seiner Kundschaft erfüllt, sondern auch optisch. Wunderschön sieht die runde Tafel aus, fast schwarz mit einem noch dunkleren Kern und vielen köstlichen, frisch gerösteten Kakao-Nibs. Ganz nebenbei ist der Glückstaler auch noch vegan, da für die Herstellung einer solch dunklen Schokolade keinerlei Milch verwendet wird.

Die Rohstoffe für das feine Stück kommen aus vielen verschiedenen Produzentenländern: Peru und Boliven, aber auch afrikanische Länder liefern an den Hersteller in Österreich, der sich stets selbst von der Qualität und den fairen Produktionsbedingungen überzeugt. „Zotter produziert ‚bean to bar‘“, erläutert Sabine Kehm, „das bedeutet, dass alles von der Bohne bis zur Schokolade aus einer Hand kommt, sodass alle Zwischenschritte garantiert  die hohen Ansprüche erfüllen.“

Von der Qualität des Glückstalers überzeugt zeigte sich auch der Rathauschef, der das komplette Konzept rund um die die Alsfeld-Produkte des Weltladens lobte: „Für die Stadt ist es ein Riesengewinn, so im Fokus zu stehen“, freute sich Stephan Paule, der nach eigenem Bekunden der dunklen Schokolade den Vorzug gibt und sich diese sehr gut zum Alsfeld-Kaffee vorstellen kann. „Diese Produktreihe ist ein weiteres gelungenes Beispiel für Innovationskraft und Leidenschaft der Menschen in unserer schönen Stadt.“

Fairer Handel macht Frauen stark: Weltladen Alsfeld e.V. legt in der Frauenwoche Fokus auf frauengeführte Betriebe in den Partnerländern

Im Monat März rücken der Weltfrauentag und der Equal Pay Day weltweit die herrschenden Ungerechtigkeiten und den Kampf für die Rechte aller Frauen in den Mittelpunkt. Der Global Gender Report 2018 des World Economic Forum weist für Deutschland beispielsweise immer noch einen Gender Pay Gap von 19 Prozent aus. Während in vielen Bereichen auch hierzulande also noch viel zu tun ist, sind insbesondere in den ländlichen Gegenden des Globalen Südens Frauen von starken Benachteiligungen in allen Lebensbereichen betroffen: In vielen Ländern nicht nur Asiens, Afrikas und Lateinamerikas müssen Mädchen und Frauen immer noch um Gleichberechtigung und Zugang zu Ressourcen kämpfen.

Grund genug für die ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Weltladen Alsfeld, im März zwei Betriebe aus ihrer Lieferantengruppe in den Fokus zu rücken. „Fairer Handel macht Frauen stark“, unterstreicht Bärbel Spohr vom Bildungs- und Infoteam des Vereins Weltladen Alsfeld e.V., „und mit ‚NOOK NOOK‘ aus Thailand und ‚Global Mamas‘ aus Ghana präsentieren wir zwei Betriebe, die im fairen Handel Frauen besonders fördern und ihre Führungspositionen gezielt weiblich besetzen.“

Die kleine Textilwerkstatt NOOK NOOK wurde 2007 von den Schwestern Saipin und Ying Vanichmongkol gegründet. „NOO NOOK“ bedeutet „viel Spaß“ und genau den verbreiten die lustigen FUNimal-Stofftiere, die zum Markenzeichen des Unternehmens wurden. Bis zu 26 Näherinnen werden im Haus und fast 100 Frauen in Heimarbeit beschäftigt. Vor allem alleinstehende Mütter und Frauen aus ethnischen Minderheiten finden hier ein Auskommen. Mustermacherinnen, Frauen in Qualitätskontrolle und Verwaltung vervollständigen das Team. Alle Löhne liegen deutlich über dem gesetzlichen Minimum, daneben gibt es Zuschüsse für Anfahrt und Verpflegung.

Global Mamas wurde 2003 von sechs Frauen in Ghana gegründet und gibt etwa 370 Personen Arbeit, die an sechs verschiedenen Standorten in Ghana ein Sortiment von über 200 Artikeln herstellen. Hinter Global Mamas steht die Non-Profit Organisation Women in Progress, die die Vermarktung der unten dem Label „Global Mamas“ hergestellten Produkte weltweit übernimmt. Ziel dieser Organisation ist es, die ökonomische Benachteiligung afrikanischer Frauen zu reduzieren, indem sie ihnen nachhaltige Einkommensquellen sichert sowie dabei hilft, die Gewinnspannen von frauengeführten Unternehmen zu verbessern. Dies wiederum erhöht das Einkommen der der dort tätigen Menschen, eröffnet neue Jobmöglichkeiten und verbessert insgesamt die Lebensbedingungen.

„Es gibt viele Gründe, insbesondere Frauen in den unseren Partnerländern zu fördern“, gibt Hildegard Maaß, Vorsitzende des Vereins Weltladen Alsfeld e.V., an. Zum einen beruft sie sich auf die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, die berichtet, dass Frauen, wenn sie über eigenes Einkommen verfügen, dieses vermehrt in Gesundheit, Ernährung und Bildung ihrer Familien investieren. „Dies wiederum kommt allen dort lebenden Kindern zugute“, so Maaß, „denn vielen Kindern, vor allem Mädchen, bleibt beispielsweise das Recht auf Bildung verwehrt. Damit sind ihre Zukunftschancen beschnitten. Bessere Ausbildung bedeutet bessere Chancen auf ein eigenes Einkommen und der damit einhergehenden Selbstbestimmung.“

„Zahlreiche Maßnahmen verändern das Leben von Frauen deshalb nachweislich zum Positiven“, wie Sabine Kehm, Einkäuferin im Weltladen, weiß: „Die Einführung von Sozialleistungen, Fortbildungsmöglichkeiten, ein höheres Einkommen und vermehrt Frauen in Führungspositionen sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer gleichberechtigteren Welt.“ Sie führt weiter aus, dass die World Fair Trade Organization bei den Handelspartnern, mit denen auch der Alsfelder Weltladen, zusammenarbeitet, regelmäßig deren Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit überprüft. „Die Erfahrung hat gezeigt“, meint Bärbel Spohr, „dass Frauen eher Frauen fördern. Sie bieten in ihren Unternehmen sichere Arbeitsplätze und kontinuierliche Beschäftigung. Die gute Bezahlung, soziale Absicherung und interne Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen eine verlässliche Zukunftsperspektive. Die Zahlen geben ihr recht: Im Fairen Handel sind immerhin 51% der Vorstandspersonen Frauen, im Gegensatz zu 12% in konventionellen Unternehmen. „Damit ist der Faire Handel wegweisend für die Gleichstellung der Geschlechter und das Empowerment für Frauen.“

Neben den ausgewählten Produkten vor Ort, die viel über ihre Geschichte und ihr Herkunftsland verraten, kann man sich auch auf der Website des Weltladens über Betriebe informieren, die einen besonderen Fokus auf die Förderung von Frauen im fairen Handel legen. Dazu das Weltladen-Team: „Wir sehen dies als einen Aufruf für alle Menschen weltweit, gleichberechtigt miteinander zu leben.“

Mehr Informationen erhalten Interessierte im Weltladen in Alsfeld oder auf der Homepage https://weltlaeden.de/alsfeld

Neu im Weltladen: Bildungssäule und digitaler Lernsack

„Was bedeutet es, wenn mein T-Shirt aus Indien oder mein Kaffee aus Südamerika kommt? Und was bedeutet es für die Personen, die diese Gegenstände hergestellt haben?“ (Karibu Kassel)

Mit unseren Bildungsangeboten möchten wir den Erwerb von Kompetenzen unterstützen, die dabei helfen sich in der globalisierten Welt von heute zu orientieren und verantwortlich darin zu leben. Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen der Lebenswelt hier und anderswo sollen erkennbar werden.

Wir unterstützen und beraten Lehrkräfte sowie Bildungsmultiplikator*innen in den außerschulischen Bildungsbereichen, z.B. den Kirchengemeinden bei der Planung und Durchführung von Projekten, sowie bei der Kontaktaufnahme zu Referenten.

Zum Stöbern und Informieren bietet die in unserem Laden befindliche Bildungssäule des Weltladen-Dachverbandes eine Fülle von Anregungen und Materialien. Es handelt sich um eine Sammlung von Ordnern zu den Themen Fairer Handel, Kakao, Kaffee, Südfrüchte, Textilien, Fußball und Handy mit vielen Informationsmaterialien, Broschüren, Filmen und Videos sowie weiterführenden Links. Außerdem liegen in den Ordnern die Wegweiser zu den jeweiligen Themen sowie didaktische Anregungen und Hinweise zur einfachen und kostenlosen Nutzung der digitalen Lernsnacks bereit.

Der Weltladen kann nach Voranmeldung und Absprache als Lernort mit Informationen zur Herstellung einzelner Produkte sowie zur Verkostung mit kleineren Gruppen, z. B. Konfirmandengruppen, besucht werden.

Wir freuen uns auf Euer Interesse und Eure Nachfrage unter bildung@weltladen-alsfeld.de.

 

 

Fair schenken wirkt

Sinnvoll schenken, fair, schön, lecker, nachhaltig und aus aller Welt? All das geht und dazu noch zentral in Alsfeld: Der Laden des Weltladen Alsfeld e.V. bietet Genuss und schöne Geschenke, die allesamt fair produziert sind, die Nahrungsmittel ganz häufig in Bioqualität. Und mehr noch: Seit wenigen Wochen gibt es mit den liebevoll gestalteten und hochwertig produzierten Alsfeld-Kaffees und der Alsfeld-Schokolade Produkte, die man nicht nur hier sehr gut verschenken kann, sondern die auch dazu geeignet sind, an Freunde und ehemalige Alsfelder in der Ferne verschickt zu werden. So vermischen sich Grüße aus der Fachwerkstadt mit fairem Genuss aus aller Welt, Kindheitsbilder mit köstlichem Geschmack. „Auf unsere Alsfeld-Produkte sind wir besonders stolz“, sagt Sabine Kehm vom Weltladen-Einkaufsteam. „Denn sowohl Kaffee als auch Schokolade werden von langjährigen Partnerfirmen speziell für uns gefertigt und bestechen auch durch ihr schönes Design mit Wiedererkennungseffekt.“ Ein Gang durch den Weltladen macht allerdings schnell klar: Das ist noch lange nicht alles. Denn außer den Alsfeld-Produkten gibt es hier noch viele andere Leckereien, die man für sich selbst entdecken oder verschenken kann: die köstlichen Tartuffi, beispielsweise, die feinen Gewürze und Chutneys, die Weine, die hochwertigen Schokoladen – auch in veganer Auswahl – und viele kulinarischen Angebote mehr. Darüber hinaus kann man hier feinste Wellness-Produkte wie handgeschöpfte Seifen oder Hamamtücher finden, Dekorationsartikel für jeden Geschmack, darunter auch viele Upcycling-Produkte, die bei den Empfängern für viel Freude sorgen. Immer wieder schöne Geschenke sind auch die feinen Papeterie-Artikel: handgeschöpftes Papier, handwerklich gebundene Notizbücher, faires und schönes Geschenkpapier. Wer das Besondere sucht, der kann auch in der kleinen, aber sehr feinen Lederwarenabteilung des Ladens fündig werden: Aus vielen Ländern der Erde gibt es hier Handtaschen, Börsen, Portemonnaies oder Mäppchen, die sehr ansprechend designt sind und hochwertig verarbeitet. Auch die Schmuckvitrinen fördern kleine Schätze zutage: Handgemachter Silberschmuck aus Mexiko, zum Beispiel, oder farbenfrohe Perlen aus Ecuador. Auch die vielen Accessoires, die die Fairhandels-Partner in vielen Ländern des Südens finden und bis nach Alsfeld liefern, wärmen die Hände (in Form von schön gearbeiteten Pulswärmern) oder die Herzen (in Form von Herz- und Sternenanhängern, als Kerzen oder als Lichter).

„Doch am meisten wärmt es die Herzen, wenn man den fairen Gedanken mitbetrachtet“, findet Hildegard Maaß, die Vorsitzende des Alsfelder Weltladen-Vereins. „Gerade an Weihnachten sollte es selbstverständlich sein, mit einem bewussten Kauf eine Entscheidung auch für diejenigen zu treffen, die nicht in einer solch komfortablen Lage sind wie wir. Fair kaufen und fair schenken macht einfach allen Freude.“ Was besonders dann stimmt, wenn die Geschenke neben fair auch noch schön sind und in einem so entspannten Ambiente wie dem Alsfelder Weltladen eingekauft werden können. „Und wer mag und gut gewählt hat, der kann sich selbst am Ende noch mit einer leckeren Alsfeld-Schokolade verwöhnen“, findet Elisabeth Döring vom Verkaufsteam. Ein schöner Gedanke, denn es steht ja nirgendwo geschrieben, dass man an Weihnachten nicht auch ein klein wenig an sich selbst denken soll.

 

 

 

Weltladen stellt Alsfeld-Kaffee vor

Sie sind die Wahrzeichen Alsfelds: der Leonhardsturm, der Schwälmer Brunnen und das Rathaus. Nun zieren diese markanten Gebäude ein Produkt: Es gibt wieder einen Alsfeld-Kaffee.

Davon überzeugten sich vor wenigen Tagen Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule (CDU) und Wirtschaftsförderer Uwe Eifert, die zu einem kleinen Kaffee-Tasting ihre Amtsstuben am Marktplatz kurzfristig mit dem Stehtisch vor dem Weltladen tauschten. Sabine Kehm, Beate Lauber und Lisa Döring vom Weltladen Alsfeld zeichnen verantwortlich für dieses Projekt, das bereits das Stadtjubiläum im kommenden Jahr im Blick hat: „Wir haben uns im Team überlegt, was wir als Weltladen zum Stadtjubiläum beitragen können“, berichtet Beate Lauber, „und das sollte natürlich mit unserer Stadt zu tun haben.“ Da es bereits einmal einen Alsfeld-Kaffee gab und Stadt-Kaffees gute Praxis in vielen Städten und Weltläden sind, habe die Idee auf der Hand gelegen, den Alsfeld-Kaffee zu relaunchen. „Wir haben dafür zahlreiche Mischungen unserer Handelspartner probiert und zwei wirklich gute Sorten für unseren Stadt-Kaffee gefunden“, freut sich Sabine Kehm: Einen Kaffee und einen Espresso hat das Team im Angebot. „Unser Kaffee ist eine Bio-Arabica-Mischung aus Nicaragua und Äthopien“, erläutert Kehm. Der Alsfeld-Espresso, ebenfalls in Bio-Qualität, kommt aus Äthiopien und Tansania.

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https://www.oberhessen-live.de/2021/08/07/die-sonne-im-glas-fuer-den-urlaub-zuhause/

Auf Genuss-Weltreise im Alsfelder WeltladenDie Sonne im Glas für den Urlaub zuhause

ALSFELD (ol). Reisen kann man in diesen Tagen am besten im Kopf oder vor der eigenen Haustür. Und das ist gar nicht so schwer, denn fast überall findet man Dinge aus anderen Ländern und Kulturen. Eine Weltreise der besonderen Art bietet der Weltladen Alsfeld, dessen Sortiment fast die komplette Südhalbkugel der Erde umspannt.

Zum weiterlesen bitte Link benutzen! Es grüsst das Weltladenteam!

 

Unser Beitrag im neuesten Magazin von Erlebnis Alsfeld!

https://www.oberhessen-live.de/2021/07/03/nachbesserungen-fuer-mehr-menschenrechte-noetig/