Weltladen Schwäbisch Gmünd sammelte Impulse beim bundesweiten Netzwerktreffen der Fair-Handels-Bewegung

Wie können globale Lieferketten gerechter werden – gerade in Zeiten von Klimakrise und politischen Unsicherheiten? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Weltladen-Fachtage am 12. und 13. Juni 2026 in Bad Hersfeld. Mit rund 500 Teilnehmenden aus Weltläden und anderen Fair-Handels-Organisationen ist es das bundesweit größte Netzwerktreffen der Weltladen-Bewegung.

Auch mehrere Mitarbeitende des Weltladen Schwäbisch Gmünd nahmen an der Veranstaltung teil.

In Foren und Workshops diskutierten alle Teilnehmenden über die Zukunft der Weltladen-Bewegung. Den Auftakt bildete die Diskussionsrunde „Junge Frauen in Führungspositionen“. Zwei Referentinnen aus Ghana und Nepal berichteten, wie sie mehr Frauen im Management ihrer Organisationen etablieren und welche Impulse deutsche Unternehmen daraus mitnehmen können.
In Gesprächen mit Handelspartnern erfuhren die Teilnehmenden außerdem, wie stark die Klimakrise bereits heute Ernten und Arbeitsbedingungen beeinträchtigt – etwa durch extreme Hitze oder ungewöhnlich starke Regenfälle.
Dabei wurde auch deutlich, wie der Faire Handel die Produzent*innen stärkt: Faire Preise beispielsweise ermöglichen Investitionen und Anpassungen an die Folgen der Klimakrise.
Die Weltladen-Fachtage werden in jedem Jahr vom Weltladen-Dachverband ausgerichtet – der Dachorganisation der rund 900 Weltläden in Deutschland.

Auf der Messe der Weltladen-Fachtage waren rund 60 Aussteller fair gehandelter Produkte.