Seit Menschengedenken gelten indigene Völker als „Hüter des Waldes“. Die weltweit steigende Nachfrage nach Gen-Soja als Futtermittel für unsere „Nutztiere“ sowie der massive Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern führen zum Verlust der Lebensräume der Menschen in Brasilien, vor allem im Amazonasgebiet.
Der Referent der Veranstaltung, der bekannte brasilianische Agrarökologe Prof. Dr. Antônio Inácio Andrioli, setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte der indigenen Gemeinschaften, den Schutz der Wälder sowie für eine nachhaltige Landwirtschaft ein. Er berichtet direkt aus Brasilien über die aktuelle Situation vor Ort.
Prof. Andrioli lehrt Agrarökologie an der staatlichen Universität UFFS in Brasilien. Diese hat ihren Schwerpunkt auf nachhaltiger Landwirtschaft und ermöglicht erstmals auch Kindern von Kleinbauern und indigenen Familien den Zugang zu einem Hochschulstudium. Für sein Engagement wurde Prof. Andrioli mit der höchsten Auszeichnung des BUND Naturschutz geehrt (www.bund-naturschutz.de/ueber-uns/naturschutzpreis/2020-antonio-andrioli).
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der VHS Lindau der AK für nachhaltige Ernährung, Misereor und dem BUND Naturschutz statt. Der Kurs ist gebührenfrei. Eine Anmeldung ist aber erforderlich. Bitte bis spätestens 08.03.2026 hier anmelden.
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