Weit über die Gemeinde Rimpar und den Landkreis Würzburg hinaus sind die „Rümperer Mäurer“ bekannt. Auch im Bundesgebiet und sogar im benachbarten Ausland (Holland, Luxemburg) waren sie zum Arbeiten unterwegs. In Deutschland fand man sie auf Baustellen u.a. in Frankfurt a. Main und in Oppau, einem Stadtteil von Ludwigshafen am Rhein. In Oppau kamen tragischerweise im September 1921 bei einer riesigen Explosion in einer Düngemittelfabrik sieben Rimparer Bauarbeiter ums Leben. Es gibt auch heute noch ältere Würzburger, die sich sehr dankbar über die Rimparer Bauarbeiter äußern – wörtlich: „Schön, dass die Rimparer Maurer nach Würzburg gekommen sind und unsere zerstörte Stadt wieder mit aufgebaut haben.“
Sonntag, 22. Februar
Es gibt noch viel mehr über „das Maurerdorf“ und seine Handwerker zu erzählen. Deshalb laden wir gemeinsam mit dem Weltladen zu einen weiteren Erzählcafé ein. Wir treffen uns am Sonntag, 22. Februar 2026 von 15 bis 17 Uhr im Vereinsheim der AWO Rimpar in der Günterslebener Straße 14, natürlich wieder mit fair gehandeltem Kaffee, Tee und Keksen. Wir freuen uns über zahlreiche Besucherinnen und Besucher und über Ihre Beiträge zur Geschichte der Handwerker in Rimpar.
Text: Josef Fischer / Sprecher des Seniorenrats Rimpar
Bildunterschrift: Typisch für das „Maurerdorf“ Rimpar waren die Häuser aus Muschelkalksteinen, wie hier auf einer undatierten Postkarte
Foto: Karl Schömig

