Willkommen im Weltladen Köln!

Der Weltladen Köln existiert seit 1976.

Es hat klein angefangen: In Niehl gab es die erste Verkaufsstelle in der evangelischen Kirchengemeinde: ohne Schaufenster, mit kleinem Sortiment und gelegentlichen Öffnungszeiten, dafür aber mit viel Enthusiasmus der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Inzwischen wurde dreimal der Standort gewechselt, das Sortiment ist stetig gewachsen und die Öffnungszeiten sind täglich: Wir sind zu einem „richtigen“ Laden geworden, in dem aber weiterhin überwiegend ehrenamtliche Mitarbeiter*innen arbeiten.

Aus aktuellem Anlass

 

 

Wir haben weiterhin zu unseren regulären Öffnungszeiten geöffnet.

Fairer Handel in der Kölner City

Begegnen Sie der Vielfalt des Fairen Handels in der Kölner City, entdecken Sie

  • Lebensmittel aus überwiegend kontrolliert biologischem Anbau
  • Kunsthandwerk, z. B. Taschen, Spielzeug oder Schmuck
  • Schals, Loop-Schals und Tücher
  • Recycling und Upcycling Artikel
  • World Music von Putumayo
  • und natürlich Spitzen-Kaffees, feine Teesorten, leckere Schokoladen und ausgezeichnete Weine.

Wir führen mehr als 800 Artikel im Sortiment, die alle etwas gemeinsam haben:

Unsere Produkte werden fair gehandelt und mit ihrem Kauf fördern Sie eine nachhaltige Entwicklung.

Aktion im März 2022: Unser Philippinischer Partner Alter Trade (ATPI) braucht nach Super-Taifun Odette dringend Unterstützung

 

Folgen des Taifuns auf den Philippinen (Quelle: GEPA)

Kurz vor der Zuckerrohrernte erreichte der Super-Taifun „Odette“ Mitte Dezember 2021 die Insel Negros im Zentrum der Philippinen. Der Super-Taifun hinterließ eine Schneise der Verwüstung – vor allem im Süden der Insel Negros. Die Insel gilt als eine der Regionen, die dieses Mal am schwersten betroffen wurden. Vor allem die Menschen, die von der Landwirtschaft leben, müssen große Verluste hinnehmen. Auch Reisfelder und Gemüsegärten wurden zerstört und Obstbäume entwurzelt.

 

Die immer heftiger werdenden Unwetter sind auch Teil des weltweiten Klimawandels. Im Jahr 2013 wurden die Philippinen bereits von einem besonders starken Taifun betroffen, bei dem damals rund 6.000 Menschen starben. In 2021 wurden allein 20 Taifune auf den Philippinen gezählt, aber „Odette“ war mit Abstand der stärkste.

Aktuelle Situation bei APTI

Die ATPI-Mitarbeiter*innen sowie Norma Mugar, die langjährige Präsidentin unseres Partners, haben sich so schnell wie möglich selbst vor Ort ein Bild von der Situation gemacht, soweit das aufgrund der zerstörten Straßen und Brücken möglich war. „Hundert Prozent unserer Zuckerrohrproduzent*innen und der Bananen-Produzent*innen wurden vom Taifun Odette stark betroffen“, so Norma Mugar in einem Schreiben an die GEPA. „Das Zuckerrohr und auch der Reis für die eigene Versorgung waren fast reif und hätte bald geerntet werden können. Entsprechend groß sind die Verluste, die die Bauernfamilien erleiden werden. (…) Wir erstellen gerade bei ATPI einen Wiederaufbauplan, wie wir alle Mitglieder der Kooperativen unterstützen können und benennen ein Team, das die Maßnahmen koordiniert“.

Der Plan, der auch an die GEPA geschickt wurde, umfasst umfangreiche Hilfen, um den Bäuer*innen beim Wiederaufbau nach dem Taifun zu helfen. ATPI rechnet mit rund 1.800 Haushalten, die von den Maßnahmen profitieren können. Zunächst benötigen die Familien – wie auch bei uns nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 – das Notwendigste: Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. ATPI will ein Programm „Lebensmittel für Arbeit“ starten, so dass der Landstrich von den Trümmern befreit wird und die Bauernfamilien bald wieder mit dem Anbau starten können. Dann sollen wieder Zuckerrohr, Bananenstauden, Gemüse und Reis neu gepflanzt werden und organischer Dünger an die Bäuer*innen verteilt werden. Die frischen Bananen werden übrigens an Konsumenten-Kooperativen in Japan exportiert. Zudem müssen für die Bananen u.a. wieder Verpackungsstationen aufgebaut werden, die zerstört worden sind.

Blechplatten, Holz und Nägel zur Verfügung gestellt. Außerdem soll es Kampagnen und Seminare zum Thema „Klimawandel“ und Schulungen zur Vorbereitung auf weitere starke Taifune geben.

Unterstützen Sie zusammen mit uns unseren Partner ATPI

Die GEPA hat innerhalb kürzester Zeit 3.000 Euro zur Verfügung gestellt, damit den Familien von ATPI geholfen werden kann. Dieses Geld wird aber längst nicht reichen.

 

Helfen Sie mit einer Spende!
Für jeden Euro den Sie spenden, legen wir einen Euro drauf. (Bis zu 1000 Euro können wir dafür zur Verfügung stellen.)

Spendenkonto:
Forum Eine Welt e.V.
IBAN: DE27 3705 0198 0082 5429 52
Sparkasse KölnBonn
Verwendungszweck: Spende ATPI Hilfe

Im Namen unseres Partners ATPI und der Bauernfamilien sagen wir jetzt schon: Salamat – Danke!

 

Lieferdienst des Weltladens Köln

Sie haben keine Zeit in unseren Laden zu kommen?
Dafür gibt es unseren Weltladen-Lieferservice.
Und so funktioniert es:

Wir liefern Ihnen umweltfreundlich mit dem Fahrrad unsere fair gehandelten Produkte nach
Hause.
Voraussetzungen: Wir beliefern bis zu einer Entfernung von ca. 7,5 km vom Weltladen Köln, ab 20 Euro Bestellwert. Ab einem Bestellwert von 50 Euro ist die Lieferung kostenfrei. Sonst berechnen wir eine Liefergebühr von 3,00 Euro. Wenn Sie sich mit anderen zu einer Bestellung zusammenschließen, sind die 50 Euro schnell erreicht.
Bezahlen können sie bar bei Lieferung. Kund*innen, die bei uns mit Kundennummer registriert
sind, können den Rechnungsbetrag auch überweisen.

Wir können alles aus unserem Sortiment liefern, soweit es vorrätig ist. Wir haben eine Liste mit
einer Auswahl von besonders beliebten Artikeln zusammengestellt, die Ihnen als Orientierung
dienen kann.

Hier können Sie die Liste als .pdf herunterladen.

Hier können Sie die Liste als Excel-Datei herunterladen.

 

Liefertermine: Wir bieten folgende feste Liefertermine an: Dienstag bis 17 Uhr und Donnerstag bis
17 Uhr. Davon abweichende individuelle Absprachen sind möglich.
Sie können uns Ihre Wünsche auf folgenden Wegen mitteilen:

am besten per Email: info@weltlaeden-koeln.de

per Fax: +49 (0)221 / 3468 – 375

während der Ladenöffnungszeiten per Telefon: +49 (0)221 / 3468 – 289

ansonsten per Telefon: +49 (0)221 / 3468 – 374. Hier ist auch ein Anrufbeantworter geschaltet

Wir benötigen folgende Angaben von Ihnen: Name, Adresse, eine Telefonnummer, mit der wir Sie
möglichst gut erreichen, gewünschter Liefertag (Di. oder Do.). Wir rufen Sie an, um genaue
Absprachen zu treffen.

Hier können Sie sich ein Bestellformular als .pdf herunterladen.

Hier können Sie sich ein Bestellformular als .doc-Datei herunterladen.

Hier finden Sie die ausführliche Kundeninformation für den Lieferservice

Auswirkungen von Corona auf Produzent*innen und Projekte des globalen Südens

Die Corona-Pandemie hat natürlich auch Auswirkungen auf die Produzent*innen des globalen Südens.

Unsere Lieferant*innen haben dazu interessante Informationen zusammengestellt:

Informationen zur Situation der Lieferant*innen von GEPA in Asien 

Informationen zur Situation von  Kaffeelieferant*innen von GEPA

Informationen zur Situation der Lieferant*innen von EL Puente

Interview von Pater Shay Cullen zur Situation von PREDA