KlimaGerechtigkeit – Jetzt anfangen!

Termin : Mi., 23.09.2026, 19:00

Herzliche Einladung zum Vortrags und Diskussionsabend!

Dürre, Hitze, Waldbrände, die Folgen des Klimawandels sind nicht mehr zu übersehen und überall auf der Erde zu spüren. Sie wirken sich auf den Alltag von Menschen, Tier und Natur massiv aus. Hektische Notfallbekämpfung, Ohnmachtsgefühle bis zur Leugnung und Verdrängung, sind aber keine hilfreichen Maßnahmen in eine Zukunft, die unter den veränderten Klimabedingungen eine lebenswerte Welt ermöglichen.

Soll diese Erde auch für uns Menschen ein lebbarer Ort bleiben, ist ein Kurswechsel angesagt. Wie der aussehen könnte?

Der BildPunkt Iserlohn hat zusammen mit dem Klimabündnis Iserlohn, dem Weltladen und der Ökumenischen Basisinitiative für Frieden Iserlohn die Leiterin des Forschungsbereichs »Stadtwandel« am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Frau Anja Bierwirth eingeladen, Möglichkeiten eines Strukturwandels aufzuzeigen, an dem Jede und Jeder mitwirken kann. Ihr Vortrag mit anschließender Diskussion ist am Mittwoch, 23.September 2026, um 19.00 Uhr, im Forum St. Pankratius, Hohler Weg 48 in 58636 Iserlohn.

Sie hat in Bremen und Köln Architektur studiert und den Master in Umweltwissenschaften der FernUni Hagen absolviert. Ihre Arbeitsschwerpunkte am Wuppertal Institut liegen in den Bereichen kommunale Energie- und Klimaschutzpolitik, Gebäudeenergieeffizienz und -suffizienz und nachhaltige Stadtentwicklung.

In ihrem Vortrag wie auch im Buch „KlimaGerecht“ zeigt sie Beispiele wie eine lebenswerte Welt von allen mitgestaltet werden kann.

Die Zukunft braucht einen mutigen Kurswechsel – weniger Ressourcenverbrauch und weniger Ungleichheit. Der Schlüssel hierzu lautet: Soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit verbinden!

Klimagerechtigkeit bedeutet also: fair teilen, Verantwortung übernehmen und niemanden zurücklassen:

  • die Lasten und Chancen des Klimawandels fair verteilen – sowohl weltweit als auch zwischen den Generationen.
  • alle Lebewesen haben das gleiche Recht, die Atmosphäre zu nutzen, ohne sie übermäßig zu belasten.
  • diejenigen, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben, sollen nicht die größten Folgen tragen müssen.

Besonders betont wird dabei die Verantwortung der Industrieländer, die historisch gesehen die meisten Emissionen verursacht haben, gegenüber den Ländern des Globalen Südens, die oft stärker von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.

Die Klimakrise wird dabei als gesellschaftliche und soziale Gerechtigkeitsfrage verstanden. Bierwirth fordert, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht nur ökologisch, sondern auch sozial verträglich gestaltet werden – etwa durch faire Verteilung von Ressourcen, Zugang zu sauberer Energie und Unterstützung für benachteiligte Gruppen.

Einfache Erklärung:

Der Klimawandel ist eine große Rechnung, die bezahlt werden muss. Länder, die am meisten CO₂ ausgestoßen haben (z. B. Industrieländer wie Deutschland), müssen einen größeren Anteil dieser Rechnung übernehmen. Gleichzeitig dürfen die Länder, die wenig zum Problem beigetragen haben, aber stark darunter leiden (z. B. Inselstaaten oder viele Länder des globalen Südens), nicht allein gelassen werden. Der Eintritt ist frei, eine Hutspende wird erbeten.

Mittwoch, 23.09.2026, 19.00 Uhr, Vortrag / Diskussion, im Forum St. Pankratius, Hohler Weg 48, 58636 Iserlohn.


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