Verkaufen: Weil der Verkauf fair gehandelter Produkte das Leben für die Produzent/innen verbessert.
Informieren: Weil politische Kampagnen die Rahmenbedingungen für die Menschen im Süden verändern können.
Lernen: Weil Mitarbeiter/innen und Kund/innen viel über die globalisierte Welt wissen sollten, um zu verstehen, wie unser Konsum die Welt verändert – zum Guten oder zum Schlechten.
„Faire Woche(n)“ in Bad Liebenzell: Unser Weltladen in der „Neuen Mitte“ der „Fairtrade Town“ Bad Liebenzell beteiligt sich mit ausgewählten Informationen und Aktionen an der „Fairen Woche“. Geplant ist zum Beispiel eine Sammlung von Gedanken und Ideen zum Begriff „Vielfalt“. Angeboten wird außerdem ein Quiz zu den zahlreichen Themen des Fairen Handels. Vom 11. – 25. September 2026 wollen Weltläden bundesweit unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben“ zeigen, wie „Fairer Handel“ unsere Welt gerechter machen kann. Fairer Handel stärkt das Verständnis für die Würde aller Menschen. Dass sie unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten und sich dabei einen angemessenen Lebensunterhalt erwirtschaften können, ist ein Grundsatz dieser Bewegung.
Am Weltladentag, dem 9. Mai 2026, schufen hunderte Weltläden in ganz Deutschland ein Bewusstsein dafür, wie unser Obstkonsum mit globalen Machtverhältnissen, schwierigen Arbeitsbedingungen und der ungerechten Verteilung von Gewinnen entlang der Lieferketten verknüpft ist. Der Faire Handel kann hier einen spürbaren Unterschied bewirken!
Kriterien des Fairen Handels
Die Konvention der Weltläden ist das Grundsatzpapier für den Fairen Handel der Weltläden und Fair-Handels-Gruppen. Sie wurde in einem jahrelangen Dialog gemeinsam entwickelt und erstmals 1997 von der Mitgliederversammlung des Weltladen-Dachverbandes beschlossen. Die Kriterien der Konvention der Weltläden in der aktuellen Version decken sich mit den zehn Prinzipien der World Fair Trade Organization (WFTO).
Fairer Handel, wie ihn die Weltläden betreiben, strebt eine gleichberechtigte Partnerschaft des Nordens mit dem Süden an. Daher wendet die Konvention die Kriterien auf alle wesentlichen Akteure im Fairen Handel an: auf Produzent/innen, Importeure sowie Weltläden und Fair-Handels-Gruppen.
Grundkriterien der Konvention:
- Handelspraktiken
- Arbeitsbedingungen
- Transparenz
- Bildungs- und Informationsarbeit
- Öffentlichkeitsarbeit
- Umweltschutz
- Ergänzungsprodukte (z.B. regionale Produkte)
Links zu Akteuren des Fairen Handels
Weltläden
Importorganisationen (Auswahl)
Netzwerke und Infos über Produzent/innen
Siegelorganisationen
