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Tagua Schmuck

Von der Nuss zum Schmuck – In drei Schritten zum „pflanzlichen Elfenbein“

Die Nuss

Bei der Tagua – auch Steinnuss genannt – handelt es sich um die Frucht bzw. den Samen einer seltenen Palmenart Südamerikas, der sog. Elfenbeinpalme. Sie gedeiht in den feuchttropischen Zonen der Regenwälder u.a. in Ecuador, Kolumbien, Peru.

Pflanzliches Elfenbein

In einer Tagua-Frucht befinden sich mehrere Dutzend Nüsse, die zunächst noch weich und von einer dunklen Faserschicht bedeckt sind. Sie werden gesammelt, über Wochen an der Sonne getrocknet und lassen sich dann – steinhart geworden – wie Elfenbein bearbeiten. Daher wird Tagua auch als „pflanzliches Elfenbein“ bezeichnet. Zu den guten Materialeigenschaften gehören auch Unempfindlichkeit gegen Stoß und Abrieb.

Warum fair?

Die wirtschaftliche Bedeutung und Nutzung der Tagua lag zunächst in der Knopfherstellung. Jedoch war dies zu teuer und aufwendig, sodass sie beinahe in Vergessenheit geriet. Seit einigen Jahren erlebt die Taguanuss durch das weltweite Elfenbeinverbot und die guten Materialeigenschaften eine Wiederentdeckung. Gefärbt, gedrechselt, in formschöne Scheiben geschnitten etc. entstehen in kreativer Handarbeit individuelle Schmuckstücke und Kunstgegenstände. So haben – fernab von der industriellen Fertigung – kleine Handwerksbetriebe und  viele Familien ihr Auskommen und Gestaltungsmöglichkeiten gefunden.

Noch ein positiver Nebeneffekt dieser Entwicklung ist der gezielte Schutz der Regenwälder und Verhinderung der Abholzung in Regionen, in denen die Elfenbeinpalme vorkommt,