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Südsinn – Schmuck aus Thailand

Die Idee

Südsinn ist 2001 aus einem studentischen Hilfsprojekt heraus entstanden. Die beiden Südsinn Gesellschafter sind Ethnologen/Politologen, die lange bei dem Minderheitenvolk der Karen in Thailand gelebt, geforscht und gearbeitet haben.

Die Silberschmuckkunst der Karen in ihrer heutigen Form ist im Rahmen eines vor mehr als 40 Jahren eingeführten Hilfsprojekts der thailändischen Königin entstanden. Die Karen sind mit ca. 450.000 Menschen die größte Minderheit in Thailand. Um damals (zwangs-) umgesiedelten Karen neue Einkommens-möglichkeiten zu erschließen, hatte die Königin ein Projekt zur Ausbildung und Förderung der Silberschmiedekunst für Bergvölker initiiert.

Zarte Silberketten in Handarbeit

Der hochwertige, handgefertigte Silberschmuck wird von Angehörigen des Bergvolkes der Karen in Nordthailand hergestellt. Thai- und Karen-Frauen aus Chiang Mai  arbeiten entsprechend ihrer zeitlichen Freiräume bei sich zu Hause. Sie ziehen die Silberelemente nach den Designs von Südsinn auf Ketten auf und kombinieren sie mit Schmucksteinen und anderen Materialien. Diese Frauen haben meist keine Ausbildung und daher eine geringe Chance auf gut bezahlte Arbeit in der thailändischen Gesellschaft. Auf diese Weise verdienen sie sich ein sehr gutes Einkommen. Mit diesem Geld werden zum Beispiel Ausbildung von Kindern, neues Saatgut, Konsumgüter oder Krankenhausrechnungen bezahlt. Kinder arbeiten nicht in der Südsinn Produktion, sie gehen zur Schule.