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Kleidung

Alpaka-Wolle: Das ideale Material

Alpakas wie auch Lamas gehören zur Familie der südamerikanischen Kamele. Sie leben ab Höhen von 4000 Metern in den Anden. Schon von den Inkas wurden sie als Nutztiere gehalten und wegen ihrer besonders wärmenden, geschmeidigen Wolle geschoren. Die Wolle einer Schur, reicht nur für ein bis zwei Alpaka-Pullover oder Alpaka-Jacken. So erklärt sich auch die hohe Exklusivität der Alpaka- Wolle, die in Südamerika auch Gold der Inkas genannt wird. Kein anderes Tier liefert eine derartig große Farbpalette. Es gibt 22 Naturfarbtöne zwischen weiß, braun und schwarz.

Alpakas bilden besonders lange Wollfasern, die selbst bei Feuchtigkeit und trotz ihres geringen Gewichts sehr gute Wärmeeigenschaften haben. Verwendet werden nur beste Fasern von Schultern und Rücken der in halbwilden Herden lebenden Tiere. Die härteren Haare werden zu Teppichen und Decken verarbeitet, als Spinnmaterial wird nur die seidig glänzende Unterwolle verwendet. Pro Tier und Jahr kann so nur ein Pullover hergestellt werden. Die Wolle zählt zu den erlesensten Naturfasern der Welt mit hervorragenden Trageeigenschaften: antistatisch, wasser – und schmutzabweisend, leicht, weich und wärmend.

Unsere Vertriebspartner

Ein  alter Begriff mit neuer Bedeutung (Bolivien)

„Amauta“ ist ein unabhängiges Privatunternehmen, das 1995 von Ramiro Robles in La Paz gegründet wurde.  Bäuerliche  Familien können ihren Lebensunterhalt mit Stricken verdienen, da Amauta sowohl den Ankauf von  Alpaka- Garn finanziert als auch die Aufträge erteilt. Die Strickerfamilien leben in der „Comunidad Pachamama“,  die von „Amauta“ konzipiert wurde und mit dessen Gewinn weiter ausgebaut wird. Außerdem werden Gesundheits- und Bildungsprogramme initiiert.

Der Name Amauta hat eine besondere Bedeutung, denn zur Inka-Zeit bezeichnete man Personen, die über besondere Fähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Dichtung und Wissenschaft verfügten, als Amauta. Sie waren dafür verantwortlich, die Geschichte der Inka zu bewahren und weiterzugeben und waren die oberste Autorität in Fragen der Moral.

Handarbeit (Peru)

Inti-Raymi Raynisa wurde als unabhängige Dachorganisation von 400 Handwerksbetrieben  1990 gegründet. Ziel ist es, das traditionelle peruanische Kunsthandwerk weiterzuführen und soziale Projekte zu realisieren.

Die Vermarktung der Wolle geschieht zu fairen Bedingungen. Die indianische Bevölkerung in den peruanischen Anden stellt aus der Rohwolle an der Westküste Perus modische Strickwaren her.

In Lurin, dem Sitz von Inti Raymi,  hat sich ein Handwerksdorf  mit Wohneinheiten, Werkstätten, Lager, Schulungsräumen sowie Gesundheitsstation entwickelt. Hier entstehen die Designs für neue Produkte. Alle Produkte sind reine Handarbeit, und Raymisa legt großen Wert auf Qualität.

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