{"id":917,"date":"2019-07-01T21:51:57","date_gmt":"2019-07-01T19:51:57","guid":{"rendered":"https:\/\/weltlaeden.de\/osterstrasse\/?p=917"},"modified":"2019-07-01T21:51:57","modified_gmt":"2019-07-01T19:51:57","slug":"gemeinsam-fuer-eine-faire-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weltlaeden.de\/osterstrasse\/gemeinsam-fuer-eine-faire-zukunft\/","title":{"rendered":"Gemeinsam f\u00fcr eine (faire) Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Vor fast 50 Jahren bildeten die sogenannten Hungerm\u00e4rsche den Grundstein f\u00fcr den Kampf um eine gerechte Weltwirtschaft. Heute demonstrieren weltweit unz\u00e4hlige Jugendliche jeden Freitag unter dem Motto #fridaysforfuture f\u00fcr den Erhalt unseres einzigen Planeten Erde \u2013 angef\u00fchrt von der schwedischen Sch\u00fclerin Greta Thunberg, die die Politik auffordert, \u201eendlich auch die Angst zu versp\u00fcren, die ich versp\u00fcre\u201c. Von Politiker*innen werden sie \u00f6ffentlich kritisiert, teils sogar \u201ekriminalisiert\u201c, und aufgefordert, \u201eerst mal zur Schule zu gehen\u201c um am Leben teilnehmen zu k\u00f6nnen\u201c. Zu Recht fragt sich aber die junge Generation, was f\u00fcr ein Leben sie wohl in 10 oder 15 Jahren haben wird, wenn wir die Klimakrise nicht stoppen, sondern zur Katastrophe werden lassen. Sch\u00fcler*innen verstehen offensichtlich trotz \u201eSchuleschw\u00e4nzen\u201c den Weltklimabericht besser als verantwortliche Politiker*innen. Ihre Forderungen basieren auf dem Pariser Klimaschutzabkommen. Dagegen ignorieren Politiker*innen die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die ihnen schon seit 1972 mit dem Bericht des Club of Rome vorliegen. Unverdrossen wird die ressourcenintensive Wirtschaftsund Lebensweise in den Industriel\u00e4ndern auf dem R\u00fccken der L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens ausgetragen un\u00f6kologisch, unsozial und \u00f6konomisch nicht nachhaltig. Der Faire Handel setzt sich damals wie heute gegen weltweite Ungerechtigkeiten ein. Und das Thema Klima ist f\u00fcr unsere Handelspartner*innen zu einem existenzbedrohenden Thema geworden. Ist das fair? Kleinb\u00e4uern*innen in Lateinamerika, Asien oder Afrika leiden am meisten unter den Auswirkungen des Klimawandels \u2013 obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben. D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen und Ernteausf\u00e4lle sind nur einige der Folgen. Klimagerechtigkeit sieht anders aus. Und die Zeit zum Handeln wird immer knapper.<\/p>\n<p>Der Faire Handel tr\u00e4gt mit seinen Ma\u00dfnahmen und Forderungen zur L\u00f6sung der Klimakrise bei. Fair-Handels-Organisationen sowohl der Produzenten*innen als auch die Importeure engagieren sich vielf\u00e4ltig im Umwelt- und Klimaschutz. Bereits vor Jahren haben sie die Dringlichkeit des Problems erkannt und gemeinsam an wirkungsvollen Ma\u00dfnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels gearbeitet. So investiert die GEPA in ein Aufforstungsprojekt auf den Philippinen.<\/p>\n<p>Jeder Schritt hin zur Klimagerechtigkeit ist wichtig. Entscheidende Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen aber nur \u00fcber die Politik erreicht werden.<\/p>\n<h2><span style=\"color: #ff9900\"><strong>Machen Sie mit, engagieren Sie sich politisch und solidarisieren Sie sich mit #FridaysForFuture, weil wir nur diesen einen Planeten haben! Wir sagen JA zu einem sozial\u00f6kologischen Wandel JETZT!<\/strong><\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor fast 50 Jahren bildeten die sogenannten Hungerm\u00e4rsche den Grundstein f\u00fcr den Kampf um eine gerechte Weltwirtschaft. 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