Fair Fashion
Die globale Textilindustrie steckt in der Krise – ökologisch wie sozial. Milliarden Kleidungsstücke werden jedes Jahr produziert, getragen, aussortiert – und landen auf dem Müll. Rund 60 % aller Textilien werden schon nach einem Jahr entsorgt.
Die Folgen sind verheerend: Ausbeutung, Umweltverschmutzung, Ressourcenverschwendung. Doch es geht auch anders – mit Fair Fashion und dem Fairen Handel.
Fast Fashion zerstört Umwelt und Zukunft
Die Modebranche verursacht rund 10 % der weltweiten CO₂-Emissionen – mehr als internationale Flüge und Kreuzfahrten zusammen.
Ein einziges T-Shirt verschlingt 2.700 Liter Wasser, beim Anbau der Baumwolle kommen Pestizide und Chemikalien zum Einsatz, die Böden und Gewässer belasten.
Zudem landen viele Textilien nach kurzer Nutzung auf Deponien oder in Exportcontainern – häufig auch Neuware. Da viele Stoffe aus Mischfasern bestehen, ist Recycling kaum möglich.
Fast Fashion ist damit ein globales Problem – für das Klima, für die Umwelt und für die Menschen, die sie herstellen.

