Welternährungstag mahnt zum Handeln
Fairer Handel trägt zur Ernährungssicherheit bei

Der Welternährungstag erinnert alljährlich am 16. Oktober daran, dass immer noch Millionen Menschen weltweit an Hunger leiden. Der Faire Handel trägt durch die Förderung der kleinbäuerlichen, ökologischen Landwirtschaft zur Ernährungssicherheit bei.

Der Zugang zu ausreichend Nahrung ist ein Menschenrecht. Es ist sowohl in Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte als auch in Artikel 11 des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verankert. Mit dem zweiten der insgesamt 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen hat die Staatengemeinschaft sich vorgenommen, den Hunger bis zum Jahr 2030 zu besiegen. Doch die Realität sieht leider anders aus.

Laut einem Bericht der Vereinten Nationen zum Stand der Welternährung waren im vergangenen Jahr rund 811 Mio. Menschen von Hunger betroffen; das sind über 100 Mio. Menschen mehr als im Jahr zuvor. Vor allem in Afrika und Asien leiden Menschen an Hunger, aber auch Millionen Menschen in vielen Ländern des Nordens. Das ist umso erschütternder, als rein rechnerisch weltweit genügend Lebensmittel für alle Menschen produziert werden. Die fortschreitende Klimakatastrophe sowie die Corona-Pandemie verschärfen die Situation weiter.

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