Jahresbericht 2019 

1.Thema: Klimawandel

Das Jahr 2019 war stark durch die alarmierenden Fakten zum Klimawandel  geprägt. Die Friday for Future – Bewegung hat den Finger immer wieder in die „Wunde „ gelegt.

Der Faire Handel hat schon vor längerer Zeit sozusagen am eigenen Leib die Auswirkungen des Klimawandels erfahren. Dürre, Überschwemmungen, Hitze es führten dazu, dass auch die Produktion von fairen Produkten immer mehr gefährdet wird. „Gemeinsam für ein faires Klima“ muss daher das Motto unserer Anstrengungen heißen. Die WFTO (Welt Fair Organisation) hat Ende September 2029 bei ihrer Weltkonferenz in Lima den Grundsatz Umweltschutz, der zu den zehn Prinzipien des Fairen Handels zählt, in das Prinzip „Klimakrise und Schutz unseres Planeten“ umgewandelt. Damit sollen die Anstrengungen des Fairen Handels zur Verringerung der CO2 Emissionen verdoppelt werden. Nachhaltige Produktion (bio) Reduktion von Abfällen und Kunststoff zählen dazu. Es muss verhindert werden, dass der „Klimawandel zu Hungersnöten, Migration und Kriege führt und die Auswirkungen der globalen Erwärmung die Bemühungen der Fair-Trade-Bewegung zur Verbesserung des Loses der Armen zunichte gemacht oder überwältigt wird. „(  WFTO)

Auch wir haben uns  der Aufgabe gestellt. Bereits bei der Mitgliederversammlung im letzten Jahr haben wir uns  ausführlich mit dem Thema „Klimawandel und seine Auswirkungen für die Länder des Südens und was wir damit zu tun haben“ beschäftigt. Erfreulicherweise haben viele unserer Mitglieder  die Gelegenheit wahrgenommen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Frau Hartmann-Mitz, die viele Jahre in Papua-Neuguinea als Agrar-Ingenieurin gearbeitet hat, konnte aus eigener Erfahrung die Auswirkungen des Klimawandels plastisch darstellen.

Auch in der Dorfzeitung  haben wir über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Fairen Handel berichtet.
2020 wird unser Eine-Welt-Tag unter dem Motto: „Klimachaos in der globalen Welt“ stehen. Hierbei werden wir uns ausführlich mit dem Thema in großem Rahmen beschäftigen.

  1. Thema : andere Länder

Tansania, das Land  aus dem unseres Würzburger Partnerkaffee kommt, haben wir unter verschiedenen Aspekten kennengelernt. Beim Abend: „Ein Land mit allen Sinnen- Tansania“ gab es Informationen über die politische, soziale und kulturelle Situation Tansanias. Beim gemeinsamen Kochen und Essen  konnte dies auch sinnlich erfahren werden.

Auch beim Eine-Welt-Tag, der wie immer gut besucht war, stand Tansania im Focus, denn der fair gehandelte Würzburger Partnerkaffee wächst in diesem Land. So waren die Informationen über Kaffee auch mit Informationen über das Land verbunden.

Kennenlernen anderer Kulturen ist ein wichtiges Ziel unserer Arbeit. So konnten wir in diesem Jahr mit dem Lichtbildvortrag „Kolumbien- ein Land mit vielen Gesichtern“ auch hier wieder in eine andere Kultur eintauchen.

Auch der Faire Brunch trägt einen Teil mit seinen Gerichten (mit fair gehandelten Produkten aus anderen Ländern) dazu bei, Verbindungen zu schaffen.

  1. Thema: Verbindungen

Unsere Arbeit kann nur gelingen, wenn wir Partner haben, die die gleichen Ziele verfolgen. So ist unser Engagement bei den Mainfränkischen Ladentreffen, beim Eine-Welt-Netzwerk Bayern und im Weltladen-Dachverband ein Ausdruck dafür, dass wir an einem gemeinsamen „Strang“ ziehen. Fairer Handel und die damit verbundenen Ideen sind bei der Tendenz, sich auf das eigene Land zu konzentrieren, immer gefährdet. Dazu kommt, dass Großkonzerne sich gerne mit dem Label „fair gehandelt“ schmücken, aber mit allen Mitteln versuchen, die Erzeuger zu niedrigen Preisen zu zwingen. Beim Vortrag von F.  Hermann:“Reiche Unternehmer- arme Erzeuger“ wurde genau diese Problematik angesprochen. Der Fairtrade Landkreis war der Veranstalter, unser Laden machte das „Catering“.
Wir müssen auf verschiedenen Ebenen „Verbunden“ sein. Den Anfang macht immer die lokale und regionale Ebene. Unsere Mitarbeit in der Steuerungsgruppe unserer Fairtrade Gemeinde ist wichtig und trägt dazu bei, dass viele Vereine (vertreten durch den Vereinsring), Kirche und politische Gemeinde den fairen Handel unterstützen. Der Eine-Welt-Tag als gemeinsame Veranstaltung ist dafür ein herausragendes Beispiel. Unsere Ignatius-Gropp-Schule – Fairtrade-Schule- arbeitet seit langem mit unserem Weltladen und Verein zusammen .Das Fairtrade-Gymnasium Veitshöchheim ist ein zuverlässiger Unterstützer des fairen Handels. Neu hinzu gekommen ist der Verkauf durch die Fairtrade-Gemeinde Veitshöchheim auf dem Grünen Markt.

  1. Thema: Laden

Der Verkauf von fair gehandelten Produkten trägt dazu bei, dass viele Menschen, vor allem in südlichen Ländern, eine gesicherte Lebensgrundlage bekommen. Unsere Produkte sind nicht nur fair (was den Prroduktionspreis betrifft), sondern auch qualitativ hochwertig. Über 70% unserer Lebensmittelprodukte sind bio-zertifiziert  und es kommen immer mehr dazu. Deshalb ist es wichtig, dass wir immer mehr Menschen davon überzeugen, dass der Kauf von fair gehandelten Produkten nicht nur für die Produzenten, sondern auch für den Käufer Vorteile bringt- und nicht nur für das gute Gewissen-.

Da unser Ort von der Einwohnerzahl begrenzt, ist es wichtig, dass möglichst viele Einwohner und Institutionen den fairen Handel unterstützen. Erfreulich sind unsere Günterslebener Neukunden. Neben vielen Vereinen, Institutionen wie Gemeinde, Schule in Güntersleben sind auch die Nachbargemeinden eine Zielgruppe. Das Gymnasium  und die Fairtrade Gemeinde Veitshöchheim  (Grüner Markt), Vereine  in Thüngersheim und Veitshöchheim, PGR in Hausen, Cafe Milchstern  sind nur ein paar Beispiele dafür.

Ich bin ein Textblock. Klicken Sie auf den Bearbeiten Button um diesen Text zu ändern. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

  1. Thema : Bilanz

2019 war für unseren Verein und unseren Laden überaus erfolgreich. Wir haben tolle Veranstaltungen gemacht. Unsere Ladenbilanz kann sich sehen lassen. Wenn wir die letzten 9 Jahre betrachten, so hat sich auch der Umsatz unseres Ladens verdoppelt.

All die Aktivitäten und  der Betrieb des Weltladens konnte nur durch die Vielzahl unserer Ehrenamtlichen bewältigt werden.

Einen Weltladen auf ehrenamtlicher Basis zu betreiben erfordert viel Engagement.
Wir konnten uns auch 2019 auf die mitarbeit vieler Frauen und Männer verlassen. Gerade für Berufstätige ist ehrenamtliche Tätigkeit eine zusätzliche  Belastung.  Daher gilt unser Dank den Ehrenamtlichen.