„Geht doch!“- unter diesem Motto des 3. Ökumenischen Weg für Klimagerechtigkeit von Bonn nach Katowice startete eine stattliche Gruppe in die 10. Etappe von Erkrath-Hochdahl nach Wuppertal-Barmen, immerhin eine Gesamtstrecke von 22,3 km. Bei herrlichem Sonnenschein stiegen die Pilger nach einem geistlichen Beginn im evangelischen Gemeindehaus Erkrath-Hochdahl-Millrath zunächst ins kühle Neandertal hinab, um an der Düssel entlang und dann durch lange Waldstücke nach Gruiten hoch zu steigen und bis zum Mittag das evangelische Gemeindehaus in Wuppertal-Vohwinkel zu errei-chen. Nach einer „Pilgersuppe“ und kurzer Pause ging es dann weiter über die Nordbahntrasse zur Vereinten Evangelischen Mission in der Rudolfstraße und schließlich zur Kirche Barmen-Gemarke. Die Weg-strecke führte durch herrliche Landschaften, alten und jungen Wald, Streuobstweisen, Äcker, an einem Dammwildgehege vorbei und an der Rückseite der JVA Simonshöfchen entlang. Ein echter Pilgerweg eben, um Ruhe zu finden, sich zu besinnen und ins Gespräch mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu kommen. Neben den 9 Teilnehmenden, die dem Aufruf des F(l)air-Weltladens gefolgt waren, eine Teilstrecke des Pilgerwegs mitzugehen – und wenn es manchmal auch nur ein halber Tag war, gab es andere, die sich 14 Tage langes Mitpilgern vorgenommen haben oder noch längere Zeiten, wie auch einige, die das Ziel Katowice fest in ihrer Planung haben, den Ort der nächsten Weltklimakonferenz. Sie sind zum Start am 09.09.18 nach Bonn aus dem Elsass, Südwest- und Norddeutschland und dem Rhein-land angereist. Auf ihrem langen Weg wollen die Pilger daran erin-nern, wie dringlich nötig es ist, wirksame Maßnahmen gegen die Kli-maveränderung zu ergreifen und eine durch Menschen verantwortete Umweltkatastrophe zu verhindern.

Anmeldungen zu weiteren Etappen sind immer noch möglich: www.klimapilgern.de.