Zur MISEREOR-Fastenaktion besucht Claudette Azar aus Damaskus am 16.03.20 Lüttringhausen

Der Krieg in Syrien dauert schon über 8 Jahre lang. 500.000 Menschen sind gestorben. Auf der Suche nach Sicherheit haben 6 Millionen Syrerinnen und Syrer ihr Land verlassen, weitere 6 Millionen sind innerhalb des Landes geflohen. In Syrien sind 12 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Was das bedeutet, ist kaum vorstellbar.

Um so wichtiger ist es, von einer Initiative zu erfahren, die der Jesuitenorden in Damaskus, Homs und Aleppo ergriffen hat. „Jesuit Refugee Service“ kümmert sich besonders um Kinder und Frauen, um ihnen in einer Umgebung voller Gewalt und Unsicherheit Unterstützung zu geben, den Alltag zu bewältigen. Bildung und psychosoziale Hilfe greifen hier so ineinander, dass sie Grundsteine legen für ein zukünftiges friedliches Zusammenleben.

Die Mitarbeiterin Claudette Azar berichtet von ihrer Arbeit im “Jesuit Refugee Service“ am Montag, den 16.03.2020 ab 19 Uhr im katholischen Jugendfreizeitheim Richard-Pick-Str. 4. Claudette Azar arbei-tet seit dem Jahr 2013 als Koordinatorin des Zentrums Kafroun und ist seit 2019 Assistentin des Projektleiters. In der Freiwilligenarbeit engagierte sie sich von 2005 bis 2012 bei den Jesuiten und 2012/2013 beim syrischen Roten Halbmond.

MISEREOR bereitet den Besuch sorgfältig vor. Für eine Übersetzung ist gesorgt. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Pfarrgemeinde St. Bonaventura-Heilig Kreuz und dem Katholischen Bil-dungswerk W-SG-RS statt.

Kein Eintritt.