Seit Anfang des Jahres ist Jackeline Sell Tiefenbacher aus Curitiba, Brasilien, bei uns in Eisenberg. Sie ist für ein Jahr in Deutschland, lebt in Eisenberg in einer Gastfamilie und ist hauptsächlich bei der Protestantischen Kirchengemeinde eingesetzt. Dort arbeitet sie im Protestantischen Kindergarten oder auch im Diakonieladen. Zusätzlich dazu unterstützt sie uns, indem sie einmal in der Woche im Weltladen nachmittags Dienst tut.

Jackeline ist 21 Jahre alt. In Sao Paolo ist sie geboren, lebt aber nun seit gut 7 Jahren in Curitiba. Die Stadt mit 2 Mio. Einwohnern (!) gefällt ihr besser als das riesige Sao Paolo. Sie hat anfangs ein bisschen Heimweh gehabt, aber zum Glück hat sie Verwandte „in der Nähe“. Ihre Schwester macht gerade in Düsseldorf ein Jahr als Au-Pair und eine Tante von ihr lebt in Berlin.  Die Schwester konnte sie schon besuchen und Ende Juli geht es nach Berlin zur Tante.

Wie viele Brasilianer und Brasilianerinnen im Süden des Landes hat auch sie deutsche bzw. österreichische Wurzeln. Ihr Muttersprache ist also Deutsch. Ans „Pälzisch“ musste sie sich aber erst gewöhnen.

Obwohl es in der Corona-Krise nicht einfach ist, alleine in einem anderen Land zu leben, ist Jackeline sehr optimistisch. Sie freut sich, dass sie nun nach den Einschränkungen vormittags wieder im Kindergarten arbeiten kann. An Deutschland gefallen ihr besonders gut die Burgen und Schlösser. Einige im Umkreis und auch die Burg Eltz an der Mosel hat sie sich schon angeschaut. Schloss Neuschwanstein soll auf jeden Fall noch folgen, am besten im Schnee. Denn den wie auch den deutlichen Wechsel der Jahreszeiten gibt es bei ihr Zuhause so nicht. Das nimmt sie mit Begeisterung wahr.

Herzlich Willkommen, Jackeline! Wir wünschen Dir hier noch eine gute Zeit!