{"id":651,"date":"2022-01-29T20:07:41","date_gmt":"2022-01-29T19:07:41","guid":{"rendered":"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/?page_id=651"},"modified":"2025-01-27T21:47:14","modified_gmt":"2025-01-27T20:47:14","slug":"fairer-handel-und-politik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/fairer-handel-und-politik\/","title":{"rendered":"Fairer Handel und Politik"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1 id=\"Wahlen\">F\u00fcr eine solidarische Gesellschaft<\/h1>\n<h2>Weltladen-Dachverband zur Bundestagwahl \u2013 Fairen Handel st\u00e4rken<\/h2>\n<div id=\"attachment_1521\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1521\" class=\"wp-image-1521 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2025\/01\/WL-Wahl-240x300.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2025\/01\/WL-Wahl-240x300.jpg 240w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2025\/01\/WL-Wahl-819x1024.jpg 819w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2025\/01\/WL-Wahl-768x960.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2025\/01\/WL-Wahl-1229x1536.jpg 1229w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2025\/01\/WL-Wahl.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><p id=\"caption-attachment-1521\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Weltladen-Dachverband<\/p><\/div>\n<p>Betzdorf. Der Weltladen-Dachverband positioniert sich gemeinsam mit dem Forum Fairer Handel und Fairtrade Deutschland f\u00fcr eine weltoffene und solidarische Gesellschaft, die Menschenrechte und unsere Demokratie sch\u00fctzt. Mit Blick auf die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 lautet unsere Botschaft: #WirW\u00e4hlenFair.<\/p>\n<p>Die Fair-Handels-Bewegung setzt sich ein f\u00fcr eine Welt, in der Fairness, Gleichberechtigung und nachhaltige Entwicklung im Zentrum des Handel(n)s stehen. Damit alle Menschen durch ihre Arbeit einen angemessenen und w\u00fcrdigen Lebensunterhalt erreichen und ihr Potenzial voll entfalten k\u00f6nnen. Der Faire Handel denkt Menschenrechte, Demokratie und Gerechtigkeit zusammen und tritt f\u00fcr eine weltoffene und solidarische Gesellschaft ein.<\/p>\n<p>Nutze deine Stimme f\u00fcr Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit weltweit und lass eine faire Zukunft wachsen.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Bundestagswahl stellt die Fair-Handels-Bewegung die Fragen: Werden sich die zuk\u00fcnftigen Mitglieder des Bundestags und der Bundesregierung f\u00fcr gerechtere globale Handelsstrukturen einsetzen? Werden sie sich f\u00fcr eine solidarische und offene Gesellschaft stark machen und das zivilgesellschaftliche Engagement st\u00e4rken? Und wie werden sie Anreize f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaften schaffen und den Klimawandel bek\u00e4mpfen?<\/p>\n<p>Um Demokratie, Menschenrechte &amp; Gerechtigkeit zu st\u00e4rken brauchen wir:<\/p>\n<p>Zukunftsf\u00e4hige Unternehmen, die ihre Verantwortung f\u00fcr Umwelt und Menschrechte ernst nehmen.<\/p>\n<p>Politiker*innen, die politische Rahmenbedingungen f\u00fcr verantwortungsvolle Konsument*innen und zukunftsf\u00e4hige Unternehmen schaffen.<\/p>\n<p>Eine starke solidarische und weltoffene Zivilgesellschaft.<\/p>\n<p>Daher fordern wir von der k\u00fcnftigen Bundesregierung:<\/p>\n<p>Starke gesetzliche Rahmenbedingungen f\u00fcr Unternehmen zur Durchsetzung von Menschen- und Arbeitsrechten sowie Umwelt- und Klimaschutz<\/p>\n<p>Anreize f\u00fcr ein nachhaltiges Wirtschaften und eine nachhaltige Beschaffung.<\/p>\n<p>Die St\u00e4rkung von klimaschonenden und \u00f6kologischen Anbaumethoden.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung des Fairen Handels und aktiver Zivilgesellschaften.<\/p>\n<p>Weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/fileadmin\/user_upload\/2024_12_ffh_BTW-Forderungen_2025.pdf\">hier<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1>Land Grabbing: Die globale Jagd auf B\u00f6den<\/h1>\n<h2>Agrarreferent von FIAN referiert &#8211; Video online<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1502 alignleft\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/11\/Landgrabbing-300x176.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/11\/Landgrabbing-300x176.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/11\/Landgrabbing-1024x600.jpg 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/11\/Landgrabbing-768x450.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/11\/Landgrabbing-1536x900.jpg 1536w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/11\/Landgrabbing.jpg 1590w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Seit der Finanzkrise haben weltweit Millionen Hektar an Land den Besitzer gewechselt. Viele dieser Deals lassen sich mit dem Begriff Land Grabbing umschreiben \u2013 der gro\u00dffl\u00e4chigen Aneignung von Land vor allem in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern. Die lokale Bev\u00f6lkerung verliert ihren Zugang zu lebens.wichtigem Ackerland und Wasser und ihre Menschenrechte werden verletzt. In dem Vortrag wird nicht nur das Ausma\u00df der Problematik an konkreten Beispielen schildern. Es wird speziell auf Unternehmen und Investmentfonds geblickt, die aus Deutschland heraus agieren und weltweit in Landkonflikte involviert sind.<br \/>\nRoman Herre ist Agrarreferent von FIAN Deutschland. FIAN (FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk) ist eine internationale Menschenrechtsorganisation f\u00fcr das Recht auf Nahrung.<\/p>\n<p>Moderation: Miriam Gr\u00e4f (Bildungsreferentin Weltladen Unterwegs) und Julian Schr\u00f6der (Klima- und Bodenreferent der Heinrich B\u00f6ll Stiftung).<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die bei der Live\u00fcbertragung nicht dabei sein konnten oder sich den inspirierenden Vortrag nochmal anschauen m\u00f6chten, steht das Video auf dem YouTube-Kanal der Heinrich B\u00f6ll Stiftung RLP unter <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=r5SrTP0MPaM\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=r5SrTP0MPaM<\/a> zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h1 id=\"newsletter\">Neues aus dem Fairen Handel<\/h1>\n<h2>Hinweise auf Newsletter voller Infos und viel Hintergrundmaterial<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1053 alignleft\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/02\/weltlhandelFair-1-300x283.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"283\" \/>In Zukunft gibt es hier Hinweise auf Newsletter von Organisationen aus dem Fairen Handel. Darin sind viele aktuelle Termine und auch jede Menge Hintergrundinformationen zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welthungerhilfe:<\/strong> Das Fachjournal Weltern\u00e4hrung der Welthungerhilfe informiert \u00fcber das Lieferkettengesetz, die Fl\u00fcchtlingskrise und den Hunger im Sudan, Fernfischerflotten und viele Themen mehr. Hier geht es zu dem <a href=\"http:\/\/t.welternaehrung.de\/ov?mailing=5TOYTRZI-M1W8QH&amp;m2u=5TPWWLHK-5TOYTRZI-1DF4Z0S\">Fachjournal<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Forum Fairer Handel: <\/strong>Der Newsletter vom M\u00e4rz 2024 besch\u00e4ftigt sich zum Beispiel mit dem EU-Lieferkettengesetz, der Europawahl und fairem Handel, Geschlechtergerechtigkeit fairen Kakaopreisen und auch der Europameisterschaft im Fu\u00dfball. Hier geht es zum <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/newsletter-ffh-maerz-2024\">Newsletter M\u00e4rz 2024<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Forum Fairer Handel: <\/strong>Der Newsletter vom Februar 2024 besch\u00e4ftigt sich zum Beispiel mit sozialer Ungleichheit, dem Lieferkettengesetz, Giftexporten und verboteten Pestiziden im Kakao. Hier geht es zum <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/ffh-newsletter-februar-2024\">Newsletter Februar 2024<\/a><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>S\u00fcdwind:<\/strong> Der Newsletter vom Juni 2023 besch\u00e4ftigt sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit der Kakao-Branche. Hier geht es zum <a href=\"https:\/\/6iy9r.r.a.d.sendibm1.com\/mk\/mr\/p4gOAkofGoQP7G0Rcz5N7VD-6h5NdfN2L-Y2Y6_jrB1p4Ogm910xXZJdzX8RjrbAXFq7Zj5o2Whi1arNDKsttReuscw26b69VHExM_FfiKn9pfX9Z6MXWzvLrHonq55Xdh61vnY\">Newsletter Juni 2023<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Forum Fairer Handel (FFH):<\/strong> Lieferkettengesetz, Klimagerechtigkeit und Orientierung im Siegel-Dschungel sind diesmal einige Themen. Hier geht es zum <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/ffh-newsletter-juni-2023\">Newsletter Juni 2023<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1 id=\"Company\">Unternehmen f\u00fcr eine bessere Welt<\/h1>\n<h2>In Good Company-Report holt Vorreiter ins Rampenlicht &#8211; GEPA geh\u00f6rt dazu<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1452 alignleft\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/04\/csm_Kopie_von_Praesentation_IGC-Launch2_3__181e6c127f-300x188.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/04\/csm_Kopie_von_Praesentation_IGC-Launch2_3__181e6c127f-300x188.png 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/04\/csm_Kopie_von_Praesentation_IGC-Launch2_3__181e6c127f.png 536w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wuppertal. Was haben Kaffee, Kondome und Klamotten gemeinsam? Die Kraft der Ver\u00e4nderung! Zumindest, wenn die Unternehmen hinter diesen Produkten In Good Company sind. Der In Good Company-Report des Forum Fairer Handel (FFH) untersucht die Ans\u00e4tze und Strukturen von acht Fair-Handels- und Sozialunternehmen. Er zeigt auf, wie sie ihren Zweck in ihr Unternehmensdesign integriert haben und ihn in ihrer t\u00e4glichen Arbeit leben: in Kooperation statt in Konkurrenz, mit Vorbildfunktion und Vision f\u00fcr ein nachhaltiges Unternehmer*innentum. Conflictfood, einhorn, El Puente, fairafric, FOLKDAYS, GEPA \u2013 The Fair Trade Company, Kaffee-Kooperative und WeltPartner sind die Pioniere des ersten In Good Company-Reports, der Mitte April 2024 in Berlin pr\u00e4sentiert wurde.<\/p>\n<p>Die nachhaltige Wirtschaft konzentriert sich aktuell stark auf regenerative Ans\u00e4tze zum Wohl unseres Planeten. Im Vergleich fristet die Komponente unseres Wirtschaftens, die auf eine gerechte Verteilung zielt, ein Schattendasein. Doch beide Ans\u00e4tze m\u00fcssen f\u00fcr eine bessere Welt gemeinsam gedacht werden. \u201eUm die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter aufgehen zu lassen, m\u00fcssen Unternehmen dazu beitragen, Macht, Kapital und Chancen gerechter zu verteilen, anstatt diese zu konzentrieren. Dies gilt innerhalb nationaler Grenzen, aber auch insbesondere entlang globaler Lieferketten\u201c, erkl\u00e4rt Andrea F\u00fctterer, FFH-Vorstandsvorsitzende. Fair-Handels- und Sozialunternehmen zeigen, dass dies m\u00f6glich ist, und stehen deshalb im Zentrum des Berichtes.<\/p>\n<p>\u201eDie untersuchten Unternehmen verfolgen einen klaren Zweck und haben diese Mission fest in ihrer DNA verankert&#8220;, erl\u00e4utert Jonas Lorenz, Autor des Reports (FFH). Was die In Good Company Unternehmen eint: Sie sind konsequent auf ihre Mission ausgerichtet, verstehen ihre eigenen Privilegien als verhandelbar und stellen das Wohlergehen ihrer Partner*innen in den Mittelpunkt. Statt Beziehungen zu Lieferanten pflegen sie Handelspartnerschaften, die diesen Namen auch verdienen, denn sie sind weitgehend direkt (83 %), langlebig (durchschnittlich neun Jahre) und werden in Krisen weitergef\u00fchrt (0 % Abbruch w\u00e4hrend der Corona-Pandemie). Diese Resilienz und der pers\u00f6nliche Kontakt erm\u00f6glichen es, passgenaue Strategien gemeinsam mit den Partner*innen zu entwickeln. \u201eDiese Unternehmen sind Pioniere. Sie suchen nicht nach einfachen L\u00f6sungen, sondern arbeiten gezielt mit benachteiligten Gruppen und gehen aus \u00dcberzeugung Risiken ein, die anderen zu gro\u00df sind\u201c, fasst Jonas Lorenz zusammen.<\/p>\n<p>Die \u201eGEPA &#8211; The Fair Trade Company\u201c ist eine \u201eIn Good Company\u201c, weil sie f\u00fcr einen ganzheitlichen Ansatz steht: Fairer Handel ist unsere Mission seit 1975!<\/p>\n<p>Das hei\u00dft: Verkauf von ausschlie\u00dflich fair gehandelten Produkten, enge Zusammenarbeit mit benachteiligten Produzentengruppen, Bildungsarbeit f\u00fcr kritischen Konsum, politische Arbeit f\u00fcr eine gerechtere Weltwirtschaft (Beispiel: Lieferkettengesetz).<\/p>\n<p>Als Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) werden wir als gesamtes Unternehmen \u00fcberpr\u00fcft. Das schlie\u00dft Arbeitsbedingungen hier ein (z. B. Betriebsrat, Tarifbindung), aber auch die Kooperation mit unseren Partnern. In der Zusammenarbeit mit Menschen im Globalen S\u00fcden setzen wir auf direkte und langfristige Handelsbeziehungen \u2013 auch in der Krise. Unser Leitsatz aktuell: keine Klimagerechtigkeit ohne Handelsgerechtigkeit. Nur durch faire Preise k\u00f6nnen B\u00e4uer*innen z. B. Kaffeepflanzen kaufen, mehr Zeit und Geld f\u00fcr die Pflege investieren. So haben sie die Chance, auch in der Klimakrise gute Ernten und h\u00f6here Einkommen zu erzielen.<\/p>\n<p>Der erste In Good Company-Report steht unter folgendem <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/fileadmin\/user_upload\/Dateien\/Publikationen_FFH\/2023_ffh_IGC_Report23.pdf\">Link<\/a> zum Download zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1 id=\"Gaza\">Appell f\u00fcr Waffenstillstand und mehr Hilfe!<\/h1>\n<div id=\"c65052\" class=\"frame frame-default frame-type-textmedia frame-layout-0\">\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<h2>Misereor und medico international zur Situation im Gazastreifen<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1443 alignleft\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/misereor-logo-300x169.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/misereor-logo-300x169.png 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/misereor-logo-1024x576.png 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/misereor-logo-768x432.png 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/misereor-logo.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Aachen\/Frankfurt. Angesichts des unermesslichen Leids im Gazastreifen fordern die Hilfswerke Misereor und medico international von der Bundesregierung, eine Einigung auf einen Waffenstillstand und damit den Schutz aller Zivilist*innen zu unterst\u00fctzen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcsse von Israel umgehend die \u00d6ffnung von Hilfskorridoren eingefordert werden. 2,2 Millionen Menschen sind nach Angaben des Amtes der Vereinten Nationen f\u00fcr die Koordinierung humanit\u00e4rer Angelegenheiten (UNOCHA) akut von Hunger bedroht, darunter \u00fcber eine Million Kinder und Jugendliche, 85 Prozent der Menschen sind in der Enklave ohne Aussicht auf sichere Orte auf der Flucht.<\/p>\n<p>70 Prozent der Kinder, die medizinische Einrichtungen aufsuchen, leiden an Unterern\u00e4hrung, An\u00e4mie, Gewichtsverlust oder multiplem Vitaminmangel. \u201eLaut unseren Partnern fehlt es an allem, an Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten. Es ist eine menschengemachte Trag\u00f6die und nicht hinnehmbar, dass die anhaltenden Angriffe auch die Zivilbev\u00f6lkerung in Gaza treffen und massenhafte Vertreibung ausl\u00f6sen. Die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit ist nicht gegeben, humanit\u00e4re Hilfe wird vorenthalten, und das Leben von Hunderttausenden ist gef\u00e4hrdet\u201c, erkl\u00e4rt Pirmin Spiegel, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Misereor.<\/p>\n<p><strong>Besondere Verantwortung<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAuch der Bundesregierung als einer der engsten Verb\u00fcndeten Israels kommt in dieser Situation die besondere Verantwortung zu, den eigenen Verpflichtungen gegen\u00fcber den Menschenrechten und dem V\u00f6lkerrecht nachzukommen\u201c, sagt medicos Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Tsafrir Cohen. \u201eDie Bundesregierung betont immer wieder den besonderen Charakter der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel, nun muss sie dieser Verantwortung gerecht werden. Sie sollte alle ihr zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel nutzen und n\u00f6tigenfalls mit entsprechendem Druck die Umsetzung der im Januar verk\u00fcndeten rechtsverbindlichen Anordnungen des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag gegen\u00fcber dem Kriegskabinett unter Netanjahu einfordern.\u201c<\/p>\n<p>Ein B\u00fcndnis israelischer Organisationen, darunter die Misereor-Partnerorganisation \u201cRabbis for Human Rights\u201c, unterstreicht die Forderungen von medico und Misereor: \u201eNirgendwo in Gaza ist die Zivilbev\u00f6lkerung sicher. Wir rufen daher alle Parteien zu einem sofortigen Waffenstillstand auf und fordern den ungehinderten Zugang und die Lieferung von humanit\u00e4rer Hilfe und G\u00fctern in und durch den Gazastreifen zu erm\u00f6glichen, wie vom Internationalen Gerichtshof angeordnet. Die Hamas muss alle am 7. Oktober als Geiseln genommenen Menschen bedingungslos freilassen. Die internationale Gemeinschaft muss sicherstellen, dass alle Verantwortlichen f\u00fcr schwere Verst\u00f6\u00dfe gegen das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht und die Menschenrechte zur Rechenschaft gezogen werden.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Ersch\u00f6pft und traumatisiert<\/strong><\/p>\n<p>\u201eNach mehr als f\u00fcnf Monaten Krieg und Vertreibung sind die Menschen hungrig, ersch\u00f6pft und traumatisiert. Es sterben seit letzter Woche jeden Tag zwei Kinder in Gaza an Hunger und Dehydrierung. Ein Waffenstillstand ist die einzige L\u00f6sung, um den Tod der hungernden Kinder zu verhindern,\u201c so der Arzt Bassam Zaqout aus dem S\u00fcden Gazas, der bei der medico-Partnerorganisation Palestinian Medical Relief Society die Hilfe mit organisiert.<\/p>\n<p>Misereor und medico unterst\u00fctzen in Gaza lokale Hilfsorganisationen, die Menschen in dieser Notsituation mit medizinischer Versorgung, Nahrungsmittelhilfe und bei anderen Grundbed\u00fcrfnissen beistehen. Stand: 8. M\u00e4rz 2024<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1 id=\"Frauentag\">Fortschritt f\u00fcr Frauen durch Fairen Handel<\/h1>\n<h2>Kleinb\u00e4uerinnen bei GEPA-Partnerorganisationen weltweit<\/h2>\n<div id=\"attachment_1440\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1440\" class=\"wp-image-1440 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/04_Sindyanna-Gruppenfoto-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/04_Sindyanna-Gruppenfoto-300x169.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/04_Sindyanna-Gruppenfoto-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/04_Sindyanna-Gruppenfoto-768x432.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/04_Sindyanna-Gruppenfoto-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/03\/04_Sindyanna-Gruppenfoto.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1440\" class=\"wp-caption-text\">Frauensolidarit\u00e4t kennt keine Grenzen: Arabische und j\u00fcdische Mitglieder der NGO Sindyanna of Galilee. Dritte von rechts: Gr\u00fcnderin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Hadas Lahav. Foto: EZA<\/p><\/div>\n<p><strong>Betzdorf\/Wuppertal. <\/strong>Wie Frauen in Afrika, Lateinamerika und Asien auch bei Krisen selbstbestimmt ihren Weg gehen und so zum Vorbild f\u00fcr andere Frauen werden, zeigt Fair Trade-Pionierin GEPA mit ihren Partnerorganisationen seit vielen Jahren. Beispiel daf\u00fcr sind Gladys Kyomugisha, Frauenbeauftragte des Kaffeedachverbandes ACPCU (Uganda), Catarina Velasco Toma, Imkerin und Aufsichtsratsmitglied der Kooperative \u201eCopichajulense\u201c (Guatemala) sowie Hadas Lahav, Gr\u00fcnderin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin \u201eSindyanna of Galilee\u201c (Israel). Die NGO schafft eine Br\u00fccke zwischen j\u00fcdischen und arabischen Israelis, um sich gemeinsam f\u00fcr die Gleichberechtigung der nicht-j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung Israels einzusetzen. Von Sindyanna bezieht die GEPA fair gehandelte Mandeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Starke Frauen aus dem Globalen S\u00fcden: Gladys Kyomugisha, ACPCU (Uganda)<\/strong><\/p>\n<p>Gladys ist Frauenbeauftragte des Kaffeedachverbandes ACPCU (Uganda), mit dem die GEPA seit 2006 zusammenarbeitet. Aus ihrer Sicht sind Frauen in Uganda noch sehr abh\u00e4ngig von ihren M\u00e4nnern: \u201eFrauen haben oft keine Sicherheiten, kein Einkommen und auch keinen Zugang zu Land. Bei einer Scheidung bleiben nur die kleinen Kinder bei ihrer Mutter. Kinder ab sieben Jahren werden den V\u00e4tern zugesprochen.\u201c<\/p>\n<p>ACPCU hat ein Mikrokredit-Programm f\u00fcr Frauen initiiert, an dem sich auch die GEPA beteiligt hat. Die Kredite werden zu niedrigen Zinsen vergeben, z. B. f\u00fcr die Instandhaltung ihrer Geb\u00e4ude. F\u00fcr Frauen ist es schwierig, bei regul\u00e4ren Banken ein Darlehen zu erhalten. Aktuell verteilt ACPCU kostenlos Pilzsetzlinge an die Frauen. Mit dem Anbau und Verkauf von Pilzen, Kohl und M\u00f6hren erzielen die Frauen ein zus\u00e4tzliches Einkommen. Gladys ber\u00e4t die Frauen auch bei Konflikten in der Familie, denn \u201eh\u00e4usliche Gewalt ist immer noch ein gro\u00dfes Problem.\u201c Im Kaffeeanbau geht nichts ohne die Frauen. Sie erhalten Weiterbildungen in ihrer lokalen Muttersprache. Welche Qualit\u00e4ten es braucht, um eine gute Kaffeeb\u00e4uerin zu sein, fasst Gladys so zusammen: \u201eHarte Arbeit, Geduld, kein Unkraut auf dem Feld.\u201c <a href=\"https:\/\/1326735665634febbac970b7ee245c1d.svc.dynamics.com\/t\/t\/61c0IRIuQGNVfOiX1GGBDA9ZPbZhYmDuzZuwxG42QZAx\/NDjf2QFHrts76TGiY5h7HiymiSHD7Vw7hKeIxRTJvCcx\"><u>https:\/\/www.gepa.de\/produzenten\/partner\/acpcu.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hadas Lahav, Sindyanna of Galilee (Israel)<\/strong><\/p>\n<p>Hadas ist die Gr\u00fcnderin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der j\u00fcdisch-arabischen NGO, von der die GEPA seit 2020 Mandeln bezieht. Sindyanna of Galilee engagiert sich f\u00fcr die j\u00fcdisch-arabische Friedensarbeit, was durch den jetzigen Konflikt in Israel und Gaza eine besondere Aktualit\u00e4t gewinnt. Hadas betont: \u201eIn dieser dunklen Zeit der Gewalt und des Hasses, die \u00fcber unser Land zieht, f\u00fchlen sich die arabischen und j\u00fcdischen Frauen von Sindyanna ihrer Einheit verpflichtet und sind mehr denn je entschlossen, \u00fcber nationale und religi\u00f6se Grenzen hinweg f\u00fcr Menschlichkeit und Geschwisterlichkeit zu k\u00e4mpfen.\u201c Die Organisation bietet auch arabischen Frauen Chancen, die sonst kaum Zugang zum Arbeitsmarkt haben. F\u00fcr ihre Arbeit ist Sindyanna national und international vielfach ausgezeichnet worden: <a href=\"https:\/\/1326735665634febbac970b7ee245c1d.svc.dynamics.com\/t\/t\/ozlUeqv8ch6CyMGsrK4wrkctxXLPhtxgtS5xC4SjmVYx\/NDjf2QFHrts76TGiY5h7HiymiSHD7Vw7hKeIxRTJvCcx\"><u>https:\/\/www.gepa.de\/produzenten\/partner\/sindyanna-of-galilee.html<\/u><\/a> | <a href=\"https:\/\/1326735665634febbac970b7ee245c1d.svc.dynamics.com\/t\/t\/DH1RAv5JX0cECgxELoiiXjJ7xTaVTYpnNu3Uo2cEydgx\/NDjf2QFHrts76TGiY5h7HiymiSHD7Vw7hKeIxRTJvCcx\"><u>https:\/\/www.sindyanna.com<\/u><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Catarina Velasco Toma, Copichajulense (Guatemala<u>)<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die Imkerin ist Aufsichtsratsmitglied und eine von 29 Frauen von Copichajulense. Die Kooperative hat in Kooperation mit einer NGO eine Imker-Schulung speziell f\u00fcr Frauen angeboten.<\/p>\n<p>Catarina hat drei Kinder; ihr Mann arbeitet auf einer Finca im Tomaten- und Zwiebel-Anbau und kommt nur alle sechs Wochen nach Hause. \u201eEs ist eine gro\u00dfe Hilfe, dass Copichajulense mir meine Honigernte immer abnimmt und ich direkt einen Teil des Geldes erhalte\u201c, sagt Catarina. \u201eAnsonsten m\u00fcsste ich von Haus zu Haus gehen, um den Honig zu verkaufen, aber die Nachfrage ist nicht gro\u00df. Es freut mich und macht mich stolz, dass die Deutschen Interesse an unserem Honig haben. Es ist ein purer, aromatischer Bio-Honig, den wir hier produzieren.\u201c Durch die starken Regenf\u00e4lle, K\u00e4ltefronten und Unwetter hat sie jedoch 15 ihrer 20 Bienenv\u00f6lker verloren und so auch Einkommen eingeb\u00fc\u00dft. Sie sagt: \u201eManchmal frage ich mich, ob ich weitermachen soll, denn die Imkerei ist sehr harte Arbeit f\u00fcr eine Frau.\u201c Aber Catarina nimmt die Herausforderung auf sich, denn sie arbeitet sehr gerne mit ihren Bienen. Die GEPA ist die einzige Kundin von Copichajulense. Sie gibt der Genossenschaft eine j\u00e4hrliche Abnahmegarantie f\u00fcr ihren Bio-Honig. So haben Imkerinnen wie Catarina mehr Planungssicherheit. Die GEPA zahlt au\u00dferdem aus einem Fonds Zusch\u00fcsse f\u00fcr Bienentr\u00e4nken und ein Aufforstungsprojekt. Aus den Setzlingen wachsen Obstb\u00e4ume, die Nektar f\u00fcr die Bienen und Nahrung f\u00fcr die Imkerfamilien liefern sollen. Mit der Fairtrade-Pr\u00e4mie wird das Winterfutter f\u00fcr die Bienen bezahlt. So sparen die Mitglieder Produktionskosten. <a href=\"https:\/\/1326735665634febbac970b7ee245c1d.svc.dynamics.com\/t\/t\/NxEP3tbUzoBwrLkmrCtWxfVJ2IxZ7ZLiXVd3urqYIG8x\/NDjf2QFHrts76TGiY5h7HiymiSHD7Vw7hKeIxRTJvCcx\"><u>https:\/\/www.gepa.de\/produzenten\/partner\/copichajulense.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fair Trade und feministische Entwicklungspolitik: Nat\u00fcrliche Partner<\/strong><\/p>\n<p>Was das Forum Fairer Handel (FFH) mit der GEPA als Mitglied, GEPA-Gesellschafter BDKJ (Bund Deutscher Katholischer Jugend) und Fairtrade Deutschland unter feministischer Entwicklungspolitik verstehen, haben sie in einem gemeinsamen Positionspaper zusammengefasst. Zentral sind die drei R: Rechte, Repr\u00e4sentanz und Ressourcen mit dem Zusatz \u201eD\u201c f\u00fcr Diversit\u00e4t.<\/p>\n<p>Fairer Handel und feministische Entwicklungspolitik sind nat\u00fcrliche Partner. Geschlechtergerechtigkeit ist unabdingbar f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige, sozial und \u00f6kologisch nachhaltige Entwicklung weltweit.<\/p>\n<p><u><a href=\"https:\/\/1326735665634febbac970b7ee245c1d.svc.dynamics.com\/t\/t\/xFJmWEz1aCZqWL8JlzTdlx36KuhRxozhTqjaQFeenLsx\/NDjf2QFHrts76TGiY5h7HiymiSHD7Vw7hKeIxRTJvCcx\">Positionspapier zu feministischer Entwicklungspolitik und Fairem Handel<\/a><\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1 id=\"Flucht\">Fairer Handel reduziert Fluchtursachen<\/h1>\n<h2>Niemand verl\u00e4sst gerne seine Heimat \u2013 Jeder kann etwas tun<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1432 alignleft\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/02\/WL-Fairer-Handel-Flucht-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/02\/WL-Fairer-Handel-Flucht-300x225.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/02\/WL-Fairer-Handel-Flucht-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/02\/WL-Fairer-Handel-Flucht-768x576.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/02\/WL-Fairer-Handel-Flucht-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/02\/WL-Fairer-Handel-Flucht-scaled.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>T\u00e4glich lesen wir von der zunehmenden finanziellen und personellen \u00dcberforderung der Kommunen und Landkreise durch die ununterbrochen steigenden Fl\u00fcchtlingszahlen.<\/p>\n<p>Geschaut werden muss daher auf Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Flucht. Denn niemand verl\u00e4sst gerne seine Heimat. Kriege, unfaire Handelsabkommen, Landgrabbing, Umweltkatastrophen etc. f\u00fchren mit dazu, dass Menschen fl\u00fcchten. So muss mehr getan werden, um den Menschen vor Ort ein Leben in W\u00fcrde zu erm\u00f6glichen. Politische Handlungen m\u00fcssen somit Fluchtursachen bek\u00e4mpfen und nicht Fluchtursachen schaffen.<\/p>\n<p>Einen wichtigen Beitrag zur Bek\u00e4mpfung von Fluchtursachen leistet der Faire Handel. Durch den Einkauf in Weltl\u00e4den schafft man mit jedem Euro Umsatz ein existenzsicherndes Einkommen und somit\u00a0 ein wenig mehr Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Gefl\u00fcchtete, die versucht haben, ein neues und sicheres Leben in Europa zu finden, f\u00fchren uns vor Augen, dass die aktuelle Politik der herrschenden Industrienationen gescheitert ist. Weder konnten eine kriegsfreie Welt noch menschenw\u00fcrdige Lebensstandards f\u00fcr alle geschaffen werden. Die bestehende Agrar- und Welthandelspolitik benachteiligt Kleinbauern und bevorzugt die Interessen der Agrarindustrie.<\/p>\n<p>Fehlt es an politischer Einsicht, ernsthaft an der Beseitigung der Fluchtursachen zu arbeiten und geht Profit vor Gerechtigkeit?\u00a0 Es wird eine Politik der Abschottung betrieben, die \u201eFestung Europa\u201c wird Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Der Faire Handel fordert u. a., dass Handelsregeln soziale und \u00f6kologische Mindeststandards beinhalten. Sie d\u00fcrfen nicht zu \u201eHandelshemmnissen\u201c erkl\u00e4rt werden. Fairer Handel r\u00fcckt die Menschenw\u00fcrde und die Rechte von Menschen in den Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Jedoch darf dies nicht die Staaten aus der Pflicht nehmen, an strukturellen und langfristigen L\u00f6sungen zu arbeiten. Doch das funktioniert nicht immer oder setzt falsche Akzente. Beispiele sind das EU-Lieferkettengesetz mit Quersch\u00fcssen der FDP und das Handelsabkommen mit Kenia.<\/p>\n<p>Lieferkettengesetz auf Ebene der EU: Eigentlich wollten sich die St\u00e4ndigen Vertreter in Br\u00fcssel des EU-Ministerrats (COREPER) am 9. Februar zum EU-Lieferkettengesetz positionieren. Eigentlich eine Formsache, denn der Verhandlungsprozess wurde bereits im Dezember 2023 erfolgreich abgeschlossen. Auch die deutschen Positionen finden sich im aktuellen Kompromiss wieder \u2013 vor allem in Abschw\u00e4chungen des Gesetzes. Doch die FDP hat die Aussprache mit aller Kraft sabotiert, mit Falschbehauptungen zum Gesetz, mit direkten Schreiben an andere Mitgliedsstaaten und dem Ger\u00fccht, dass die ganze Bundesregierung unzufrieden mit dem Gesetz sei. Schlie\u00dflich wurde die Abstimmung verschoben. Hintergrundinformationen gibt es hier: <a href=\"https:\/\/lieferkettengesetz.de\">https:\/\/lieferkettengesetz.de<\/a><\/p>\n<p>Handelsabkommen mit Kenia: Handelsabkommen sollten eigentlich zum Vorteil beider Beteiligten und auch der einfachen B\u00fcrger vor Ort sein. Doch das ist oft nicht der Fall. Brot f\u00fcr die Welt zeigt dies einmal am Beispiel Kenia auf:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.brot-fuer-die-welt.de\/blog\/handelsabkommen-der-eu-mit-kenia-spaltet-die-eac\/\">https:\/\/www.brot-fuer-die-welt.de\/blog\/handelsabkommen-der-eu-mit-kenia-spaltet-die-eac\/<\/a><\/p>\n<p>An diesen zwei Beispielen wird deutlich, dass der Faire Handel Vorbild sein kann, wie eine globale Wirtschaftsordnung gestaltet werden kann, in der neben existenzsichernden Preisen auch auf die Einhaltung von Menschen- und Kinderrechten sowie eine umweltschonende Produktion geachtet wird. Eine Wirtschaftsordnung, in der die Menschen selbst bestimmt und aus selbst erwirtschafteten Mitteln ihre Infrastruktur verbessern k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Diese Wirtschaftsweise ist nicht an Wachstumszielen orientiert, sondern an qualitativen Zielen: soziale Gerechtigkeit, \u00f6kologische Handlungsweise gerechte Strukturen in der Wirtschaft.<\/p>\n<p>Wenn wir auf die Politik warten \u2013 ist es zu sp\u00e4t. Wenn wir m\u00f6chten, dass sich etwas \u00e4ndert, m\u00fcssen auch wir uns \u00e4ndern, fair einkaufen und den Erzeugern faire Preise zahlen \u2013 ob Bauern bei uns (faire Milch, faires Fleisch) oder anderswo in der Welt.<\/p>\n<p>Faire Preise stellen f\u00fcr den Produzenten eine ausreichende Bezahlung sicher. Er bleibt vor Ort. Er wird nicht gezwungen, aufgrund von Dumpingpreisen Kinder auszubeuten, billigste Arbeitskr\u00e4fte zu besch\u00e4ftigen oder seinen Betrieb aufgeben zu m\u00fcssen. Mehr Fairer Handel kann somit einen Teil der Fluchtursachen stoppen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1 id=\"jugend\">Die Welt zu einem besseren Ort machen<\/h1>\n<h2>Fairer Handel bietet dazu viele M\u00f6glichkeiten<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1418 alignleft\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/01\/Weltladen-ffh-300x195.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/01\/Weltladen-ffh-300x195.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/01\/Weltladen-ffh-768x499.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2024\/01\/Weltladen-ffh.jpg 1019w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>&#8222;Fair. Not Judgy.&#8220; ist eine gemeinsame Kampagne der Mitglieder des Forum Fairer Handel (FFH), dem Verband des Fairen Handels in Deutschland, in dem WeltPartner Gr\u00fcndungsmitglied ist.<\/p>\n<p>Junge Menschen hegen oft berechtigte Sorgen um die Zukunft unseres Planeten und streben danach, nachhaltiger zu leben. Doch die Umsetzung gestaltet sich nicht immer einfach.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang hat das Forum die Kampagne &#8222;Fair. Not judgy&#8220; ins Leben gerufen. Das \u00fcbergeordnete Ziel besteht darin, den Fairen Handel als eine M\u00f6glichkeit nachhaltigen Konsums in den Fokus zu r\u00fccken und ihn mit all seinen facettenreichen Aspekten attraktiver zu gestalten.<\/p>\n<p>Du m\u00f6chtest nachhaltiger Leben? Der Faire Handel (Fair Trade) ist eine super M\u00f6glichkeit, die Welt zu einem besseren Ort zu machen! Die folgenden Stories zu den 10 Prinzipen des Fairen Handels zeigen dir, wie es in der Praxis funktioniert. Also: Mach dein Ding und mach es fair! Und vergiss nicht: Niemand ist perfekt\u2026 Wir alle haben unsere guilty Pleasures. Was z\u00e4hlt, ist den ersten Schritt zu machen. #fairnotjudgy<\/p>\n<p>Umfangreiche Infos gibt es <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/mitmachen\/fair-not-judgy\">hier<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"row stage\">\n<div class=\"span4\">\n<div id=\"c26381\" class=\"gepa-box clearfix\">\n<header class=\"csc-header csc-header-n1\">\n<h1 class=\"element-header \">Welttag gegen Kinderarbeit: Bildung f\u00fcr alle!<\/h1>\n<\/header>\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-above gallery-item-size-1\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\">\n<div class=\"gridLeft\">\n<div id=\"c26395\" class=\"gepa-box clearfix\">\n<div class=\"textpic textpic-below\">\n<div class=\"textpic-item textpic-text textwrap\">\n<h2 id=\"kinderarbeit\">Chancen f\u00fcr Kinder durch Fairen Handel &#8211; UN-Aktionstag am 12. Juni<\/h2>\n<div id=\"attachment_1357\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1357\" class=\"wp-image-1357 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/06\/05_COOPOAGRO_Adriana_und_Raul_im_Kakaobaum-e1686314303943-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/06\/05_COOPOAGRO_Adriana_und_Raul_im_Kakaobaum-e1686314303943-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/06\/05_COOPOAGRO_Adriana_und_Raul_im_Kakaobaum-e1686314303943-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/06\/05_COOPOAGRO_Adriana_und_Raul_im_Kakaobaum-e1686314303943.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1357\" class=\"wp-caption-text\">Damit Kinder aus Kakaobauern-Familien wie Adriana und Raul in der Dominikanischen Republik auch in Zeiten niedriger Weltmarktpreise eine Perspektive haben, hat die GEPA mit ihrem Kakao-Plus-Preis einen eigenen Mindestpreis als Absicherung nach unten eingef\u00fchrt. Im letzten Jahr hat die GEPA f\u00fcr Rohkakao 25 Prozent \u00fcber durchschnittlichem Weltmarktpreis gezahlt. Foto: GEPA \u2013 The Fair Trade Company \/ C. Nusch<\/p><\/div>\n<p class=\"bodytext\">Kakao-Plus-Preis der GEPA \u2013 wie Fairer Handel Kinder im Globalen S\u00fcden sch\u00fctzen und ihnen bessere Bildungschancen bieten kann, wird besonders deutlich am Beispiel Kakao. Am 12. Juni ist der UN-Aktionstag gegen ausbeuterische Kinderarbeit oder kurz Welttag gegen Kinderarbeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c26393\" class=\"gepa-box clearfix\">\n<div class=\"textwrap\">\n<p class=\"bodytext\">Die weltweite Inflation setzt Produzent*innen im Globalen S\u00fcden noch st\u00e4rker unter Druck. GEPA-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Schaumberger: \u201eFaire Preise sind in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten aufgrund des Kriegs in Europa wichtiger denn je. Davon sind Kleinbauernfamilien im Globalen S\u00fcden noch viel st\u00e4rker betroffen als wir.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c29648\" class=\"gepa-box clearfix\">\n<div class=\"textwrap\">\n<p class=\"bodytext\">Damit sie ihre Existenz nachhaltig sichern und ihre Kinder zur Schule schicken k\u00f6nnen \u2013 oder zur Universit\u00e4t, wie die Kakaob\u00e4uerin Josephine Nakato von unserem Partner BGCSL in Uganda \u2013 sind zwei Punkte zentral:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Faire Preise<\/li>\n<li>Langfristige Zusammenarbeit<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\">Eine gro\u00dfe Rolle spielt au\u00dferdem eine kurze, transparente Lieferkette. All das kennzeichnet den Fairen Handel der GEPA.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>Hier gibt es mehr Infos zum <a href=\"https:\/\/www.gepa.de\/home\/meldungen\/welttag-gegen-kinderarbeit.html\">Welttag gegen Kinderarbeit<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div>\n<h1>Faire Chancen f\u00fcr alle: Frauen in den Fokus<\/h1>\n<\/div>\n<div>\n<h2>Mit gutem Beispiel voran: Partner der GEPA im Globalen S\u00fcden<\/h2>\n<div id=\"attachment_1337\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1337\" class=\"wp-image-1337 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/03\/Gepa-06_Gruppenbild_APROLMA-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/03\/Gepa-06_Gruppenbild_APROLMA-300x169.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/03\/Gepa-06_Gruppenbild_APROLMA-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/03\/Gepa-06_Gruppenbild_APROLMA-768x432.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/03\/Gepa-06_Gruppenbild_APROLMA-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/03\/Gepa-06_Gruppenbild_APROLMA-scaled.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1337\" class=\"wp-caption-text\">Die Frauenkooperative APROLMA aus Honduras hat 69 weibliche Mitglieder. Zusammen mit der GEPA haben sie 2018 ein R\u00f6stprojekt gestartet. Neben R\u00f6stung und Qualit\u00e4tssicherung wird der Kaffee zus\u00e4tzlich in Honduras verpackt und etikettiert. So bleibt mehr Wertsch\u00f6pfung im Anbauland. Foto: GEPA \u2013 The Fair Trade Company \/ A. Welsing<\/p><\/div>\n<p>Wuppertal. Wie Gleichberechtigung Tag f\u00fcr Tag vorgelebt wird, zeigen viele Partner-Organisationen von Fair Trade-Pionier GEPA in Lateinamerika und Asien schon seit Jahren: Zahn\u00e4rztin Leticia Vilchez (Kaffeegenossenschaft Sol y Caf\u00e9, Peru), Rechtsanw\u00e4ltin und Kaffeeb\u00e4uerin Fanny Mariella Portillo (Frauenorganisation APROLMA, Honduras), Ashwini Sashidhar (Nachhaltigkeitsbeauftragte, Tea Promoters India, kurz TPI) und Bhawana Rai (Managerin des Teegartens Samabeong, TPI) wollen in ihren Organisationen ein Vorbild sein. Sie zeigen: Auch in m\u00e4nnlich dominierten Gesellschaften k\u00f6nnen Frauen viel bewegen.<\/p>\n<p>Mehr Infos gibt es unter <a href=\"https:\/\/1326735665634febbac970b7ee245c1d.marketingusercontent.com\/m\/view\/fA852h3sq93uo84RIjHw8n3rEpqcxdIkxoiaYNCbTwkx#msdynttrid=tOy4izh9FUuyIrOiQ2M8zRjGMRc1vulQsRzsmYXGYpA\">Frauen in den Fokus<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1>Im Wettlauf mit der Klimakrise<\/h1>\n<h2>Kakao-Bauern m\u00fcssen sich anpassen &#8211; Gepa unterst\u00fctzt Kooperative<\/h2>\n<div id=\"c27103\" class=\"gepa-box clearfix\">\n<p class=\"textpic-item textpic-text textwrap\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1331 alignleft\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/02\/Gepa-Klima-300x104.jpg\" alt=\"\" width=\"361\" height=\"125\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/02\/Gepa-Klima-300x104.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/02\/Gepa-Klima-768x265.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/02\/Gepa-Klima.jpg 936w\" sizes=\"auto, (max-width: 361px) 100vw, 361px\" \/>Der Klimawandel ver\u00e4ndert die Bedingungen f\u00fcr die Landwirtschaft \u2013 auch und gerade im Globalen S\u00fcden. Um zu \u00fcberleben, m\u00fcssen sich die Bauern der Kakaokooperative COOPROAGRO in der Dominikanischen Republik so schnell wie m\u00f6glich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Die Gepa informiert \u00fcber die Situation. Vorsichtig spaltet Johan Heredia das d\u00fcnne St\u00e4mmchen des heruntergeschnittenen Kakaosetzlings exakt drei Zentimeter tief und steckt den Spross eines anderen Kakaobaums darauf. \u201eEr stammt von einem Baum, der bewiesen hat, dass er besser mit den Pilzen klarkommt\u201c, meint der Agraringenieur, w\u00e4hrend er den Stamm mit dem darin steckenden Reis fest umwickelt, so dass die H\u00f6lzer aneinandergedr\u00fcckt miteinander verwachsen k\u00f6nnen. Kurz schaut er auf das Ergebnis, greift dann hinter sich und nimmt sich den n\u00e4chsten Setzling vor, um die Operation erneut durchzuf\u00fchren. \u201eDas Pfropfen ist die beste Art, Pflanzen mit den gew\u00fcnschten Eigenschaften zu ziehen. Bei der Methode des Best\u00e4ubens bleibt viel dem Zufall \u00fcberlassen, wenn man nicht unter Laborbedingungen arbeitet. Aber wenn wir durch das Pfropfen genetische Klone erstellen, k\u00f6nnen wir sicher sein, dass diese Setzlinge halten, was wir versprechen\u201c erkl\u00e4rt er. Und es gibt noch einen wichtigen Vorteil: Es geht schnell. Und Schnelligkeit ist im Wettlauf mit der fortschreitenden Ver\u00e4nderung des Klimas entscheidend.<\/p>\n<\/div>\n<p>Weitere Infos gibt es <a href=\"https:\/\/www.gepa.de\/gepa\/menschen\/reportagen\/reportage-klimawandel-cooproagro.html\">hier<\/a> auf der Seite der Gepa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1><span id=\"page82R_mcid3\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Schluss mit ruin\u00f6sen Preisdiktaten<\/span><\/span><span id=\"page82R_mcid4\" class=\"markedContent\"><\/span><\/h1>\n<h2><span id=\"page82R_mcid4\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Forum Fairer Handel: Einkauf unterhalb der Produktionskosten verbieten<\/span><\/span><span id=\"page82R_mcid5\" class=\"markedContent\">\u00a0 <\/span><\/h2>\n<p><span id=\"page82R_mcid5\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-950 alignleft\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/02\/FaireWocheM-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/02\/FaireWocheM-200x300.jpg 200w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/02\/FaireWocheM.jpg 299w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Berlin. <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Anl\u00e4sslich der Internationalen Gr\u00fcnen Woche in Berlin fordert das <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/\">Forum Fairer<\/a><\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Handel Bundeslandwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir auf, dringend und nachhaltig den ruin\u00f6sen<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Preisdruck auf B\u00e4uer*innen in Deutschland und weltweit zu unterbinden<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">und schnellstm\u00f6glich ein<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Verbot des Einkaufs unterhalb der Produktionskosten entlang der gesamten Lebensmittellieferkette<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">gesetzlich zu verankern.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span id=\"page82R_mcid5\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\"> Entlang vieler dieser Versorgungsketten herrscht ein extremes Ungleichge<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">wicht in der Machtverteilung. Gro\u00dfe Unternehmen k\u00f6nnen ihren Lieferanten niedrige Preise diktie<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ren, welche h\u00e4ufig noch nicht einmal die Produktionskosten der Produzent*innen decken. Das Macht<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">gef\u00e4lle dr\u00fcckt sich auch in einer extrem ungleichen Verteilung der Wertsch\u00f6pfung in den Lieferketten<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">aus. Nur durch verpflichtende Rahmenbedingungen werden Unternehmen ihre Einkaufspraktiken<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u00e4ndern und Menschenrechte inklusive existenzsichernder Einkommen und L\u00f6hne in ihren Lieferket<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ten einhalten. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span id=\"page82R_mcid5\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Dazu sagt Andrea F\u00fctterer, Vorstandsvorsitzende vom Forum Fairer Handel: <\/span><\/span><span id=\"page82R_mcid6\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u201eDer Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsminister \u00d6zdemir, die Mehrwertsteuer auf einige Lebensmittel <\/span><\/span><span id=\"page82R_mcid6\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">abzuschaffen, ist insbesondere mit Blick auf die drastisch gestiegenen Endverbraucherpreise begr\u00fc\u00dfenswert,<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">weil diese Steuer einkommensschwache Haushalte st\u00e4rker belastet und damit sozial ungerecht ist. Minister<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u00d6zdemir muss gleichzeitig auch das andere Ende der Lieferketten im Agrar- und Lebensmittelhandel in den<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Blick nehmen. B\u00e4uerinnen und Bauern weltweit sehen sich mit gestiegenen Produktionskosten konfrontiert,<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">k\u00f6nnen diese aber aufgrund ihrer Abh\u00e4ngigkeit von marktm\u00e4chtigen H\u00e4ndlern h\u00e4ufig nicht weitergeben. Im<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Agrar- und Lebensmittelhandel dominieren wenige Unternehmen die globalen Lieferketten und k\u00f6nnen ihren<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Lieferanten Handelsbedingungen und Preise weitestgehend diktieren. W\u00e4hrend beispielsweise viele Kaf<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">feeb\u00e4uerinnen und -Bauern in den letzten Jahren mit Preisen unterhalb der Produktionskosten in die Armut<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">getrieben wurden, haben gro\u00dfe Kaffeeunternehmen wie Lavazza und Starbucks hohe Gewinne gemacht.<\/span><\/span><span id=\"page82R_mcid7\" class=\"markedContent\"><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Um solchen skandal\u00f6sen Schieflagen in globalen Wertsch\u00f6pfungsketten entgegenzuwirken und den B\u00e4uerin-<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">nen und Bauern weltweit ihr Menschenrecht auf ein existenzsicherndes Einkommen zu erm\u00f6glichen, muss es<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Unternehmen verboten werden, von ihren Lieferanten Preise unterhalb der Produktionskosten zu verlangen.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Die Bundesregierung kann sich hier ein Beispiel an Spanien nehmen, wo ein Verbot des Einkaufs unterhalb<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">der Produktionskosten bereits umgesetzt wurde. Gleichzeitig braucht es mehr Transparenz \u00fcber die Vertei<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">lung der Margen und die Entstehung der Preise entlang der Lieferketten. Dies muss mit Blick darauf, dass<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">einige Unternehmen die derzeitigen Preissteigerungen f\u00fcr Extra-Gewinne auszunutzen scheinen, das Gebot<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">der Stunde sein.\u201c<\/span><\/span><span id=\"page82R_mcid8\" class=\"markedContent\"><\/span><span id=\"page82R_mcid9\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Zwar hat die Politik das Problem der Machtungleichgewichte im Agrar- und Lebensmittelbereich erkannt<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">und im letzten Jahr ein Gesetz verabschiedet, welches die gravierendsten unlauteren Handelspraktiken ver<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">bietet. Doch das sogenannte Agrarorganisationen-und-Lieferketten-Gesetz (AgrarOLkG) weist L\u00fccken auf<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">und verbietet etwa keine Preise unterhalb der Produktionskosten. Derzeit pr\u00fcft das Bundeslandwirtschafts<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ministerium ein solches Verbot des Einkaufs unterhalb der Produktionskosten.<\/span><\/span><span id=\"page82R_mcid10\" class=\"markedContent\"><\/span><span id=\"page82R_mcid11\" class=\"markedContent\"><\/span><\/p>\n<div class=\"canvasWrapper\"><\/div>\n<p><strong><span id=\"page1R_mcid0\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Service<\/span><\/span><\/strong><span id=\"page1R_mcid1\" class=\"markedContent\"><\/span><\/p>\n<p><span id=\"page1R_mcid1\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Zusammengefasste Informationen zum Verbot des Einkaufs unterhalb der Produktionskosten erhalten Sie in<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">unserem<\/span><\/span><span id=\"page1R_mcid2\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\">Factsheet <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/fileadmin\/user_upload\/2022_FFH_Factsheet_Dumpingpreise_web.pdf\">\u201eSchluss mit Dumpingpreisen f\u00fcr Erzeuger*innen\u201c<\/a><\/span><\/span><span id=\"page1R_mcid3\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">sowie im entsprechenden<\/span><\/span><a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/blog\/artikel\/maechtig-unfair-gegen-dumpingpreise-fuer-kleinproduzentinnen\"><span id=\"page1R_mcid4\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\">Beitrag in<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\">unserem Blog<\/span><\/span><\/a><span id=\"page1R_mcid5\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">.<\/span><\/span><span id=\"page1R_mcid6\" class=\"markedContent\"><\/span><span id=\"page1R_mcid7\" class=\"markedContent\"><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Mehr Informationen dar\u00fcber, wie zu viel Marktmacht unfaire Handelspraktiken beg\u00fcnstigt, finden Sie auf<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">unserer Website im<\/span><\/span><span id=\"page1R_mcid8\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\">Themenbereich <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/konzernmacht-eindaemmen\">\u201eKonzernmacht eind\u00e4mmen\u201c<\/a><\/span><\/span><span id=\"page1R_mcid9\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">.<\/span><\/span><span id=\"page1R_mcid10\" class=\"markedContent\"><\/span><span id=\"page1R_mcid11\" class=\"markedContent\"><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Wie die Machtverh\u00e4ltnisse entlang der Kaffeelieferkette gestaltet sind, welche unfairen Handelspraktiken<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">dort herrschen und welchen Unterschied der Faire Handel macht, erl\u00e4utert die Studie \u201e<\/span><\/span><a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/fileadmin\/user_upload\/Dateien\/Publikationen_FFH\/2022_ffh_Mit-bitterem-Beigeschmack-Faire-Handelspraktiken-und-existenzsichernde-Einkommen-eine-Chance-fuer-den-Kaffeesektor.pdf\"><span id=\"page1R_mcid12\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\">Mit bitterem<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\">Beigeschmack \u2013 Faire Handelspraktiken und existenzsichernde Einkommen \u2013eine Chance f\u00fcr den<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\">Kaffeesektor?<\/span><\/span><\/a><span id=\"page1R_mcid13\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\"><a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/fileadmin\/user_upload\/Dateien\/Publikationen_FFH\/2022_ffh_Mit-bitterem-Beigeschmack-Faire-Handelspraktiken-und-existenzsichernde-Einkommen-eine-Chance-fuer-den-Kaffeesektor.pdf\">\u201c<\/a> am Beispiel Kolumbiens.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mitteilung vom <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/\">Forum Fairer Handel<\/a> vom 19. Januar 2023<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"content-heading\">\n<h1 id=\"page-title\" class=\"title\">Die Reichen werden immer reicher<\/h1>\n<h2 class=\"title\">Oxfam legt neuen Bericht zur sozialen Ungleichheit vor<\/h2>\n<div>\n<div class=\"field field-name-field-teaser field-type-text-long field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<div id=\"attachment_1322\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1322\" class=\"wp-image-1322 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/01\/oxfam_factsheet_davos-2023_16to9_3640x2048_headline_v01_0-300x163.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/01\/oxfam_factsheet_davos-2023_16to9_3640x2048_headline_v01_0-300x163.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/01\/oxfam_factsheet_davos-2023_16to9_3640x2048_headline_v01_0-1024x558.jpg 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/01\/oxfam_factsheet_davos-2023_16to9_3640x2048_headline_v01_0-768x418.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2023\/01\/oxfam_factsheet_davos-2023_16to9_3640x2048_headline_v01_0.jpg 1410w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1322\" class=\"wp-caption-text\">Die Reichen werden immer reicher. Oxfam legt einen neuen Bericht zur Ungleichheit vor. Foto: Oxfam<\/p><\/div>\n<p>Die Reichen werden immer reicher: Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das reichste Prozent der Weltbev\u00f6lkerung rund zwei Drittel des weltweiten Verm\u00f6genszuwachses kassiert. Gleichzeitig leben 1,7 Milliarden Arbeitnehmer*innen in L\u00e4ndern, in denen Lebenshaltungskosten schneller steigen als L\u00f6hne. Erstmals seit 25 Jahren haben extremer Reichtum und extreme Armut gleichzeitig zugenommen. Das teilte Mitte Januar 2023 <a href=\"http:\/\/www.oxfam.de\">Oxfam<\/a> mit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"field field-name-field-media field-type-entityreference field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<div class=\"entity entity-media media-image media-full clearfix\">\n<figure>\n<div class=\"field field-name-field-image field-type-image field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"content\" class=\"column\" role=\"main\">\n<div id=\"content-inner\">\n<article class=\"node-6521 node node-news node-promoted view-mode-full node-has-image clearfix\">\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<p>Unser Bericht \u201e<a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/ueber-uns\/publikationen\/oxfams-bericht-sozialer-ungleichheit-umsteuern-soziale-gerechtigkeit\">Survival of the Richest<\/a>\u201c zeigt: W\u00e4hrend Millionen Menschen nicht wissen, wie sie Lebensmittel und Energie bezahlen sollen, bringen die Krisen unserer Zeit gigantische Verm\u00f6genszuw\u00e4chse f\u00fcr Milliard\u00e4r*innen. Seit 2020 gingen 26 Billionen US-Dollar (63 Prozent) der gesamten Verm\u00f6genszuw\u00e4chse in H\u00f6he von 42 Billionen US-Dollar an das reichste Prozent der Weltbev\u00f6lkerung, w\u00e4hrend 99 Prozent sich den Rest teilen.<\/p>\n<div class=\"infobox infobox_c\">\n<p>In Deutschland sahnen die Reichsten besonders ab: Von dem gesamten Verm\u00f6genszuwachs, der zwischen 2020 und 2021 in Deutschland erwirtschaftet wurde, gingen 81 Prozent an das reichste Prozent, w\u00e4hrend die restlichen 99 Prozent der Bev\u00f6lkerung nur 19 Prozent des Verm\u00f6genszuwachses erhielten.<\/p>\n<\/div>\n<p>Gleichzeitig leben heute mindestens 1,7 Milliarden Arbeitnehmer*innen in L\u00e4ndern, in denen die Lebenshaltungskosten schneller steigen als die L\u00f6hne. Und rund 828 Millionen Menschen \u2013 also etwa jeder zehnte Mensch auf der Erde \u2013 hungern; Frauen und M\u00e4dchen machen fast 60 Prozent der hungernden Weltbev\u00f6lkerung aus. Nach Angaben der Weltbank erleben wir die wohl gr\u00f6\u00dfte Zunahme der weltweiten Ungleichheit und Armut seit dem Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n<h2>Die Ursachen sind politisch<\/h2>\n<p>Der Reichtum der Milliard\u00e4r*innen ist im Jahr 2022 auch durch den rasanten Anstieg der Gewinne im Lebensmittel- und Energiebereich sprunghaft angestiegen. Der Bericht zeigt, dass 95 Lebensmittel- und Energiekonzerne ihre Gewinne im Jahr 2022 mehr als verdoppelt haben. Sie erzielten 306 Milliarden US-Dollar an \u00dcbergewinnen und sch\u00fctteten 257 Milliarden US-Dollar (84 Prozent) davon an Aktion\u00e4r*innen aus.<\/p>\n<p>Jahrzehntelange Steuersenkungen f\u00fcr die Reichsten und Unternehmen auf Kosten der Allgemeinheit haben die Ungleichheit versch\u00e4rft und dazu gef\u00fchrt, dass die \u00c4rmsten in vielen L\u00e4ndern h\u00f6here Steuers\u00e4tze zahlen als Milliard\u00e4r*innen. Weltweit stammen nur noch vier Prozent der Steuereinnahmen aus Steuern auf Verm\u00f6gen. Gleichzeitig haben viele Regierungen die Steuern auf Waren und Dienstleistungen wie z.B. Mehrwertsteuern erh\u00f6ht, was die \u00c4rmsten unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stark belastet und die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern noch versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Dass von Steuersenkungen f\u00fcr die Reichsten alle profitieren, ist ein Mythos. Vielmehr fehlen die Steuereinnahmen da, wo sie dringend n\u00f6tig w\u00e4ren. Die einkommensschw\u00e4chsten L\u00e4nder geben inzwischen viermal mehr f\u00fcr die R\u00fcckzahlung von Schulden aus als f\u00fcr die Gesundheitsversorgung. Drei Viertel der Regierungen der Welt planen, ihre Ausgaben im \u00f6ffentlichen Sektor, etwa im Bildungs- und Gesundheitswesen, zu k\u00fcrzen \u2013 um insgesamt 7,8 Billionen US-Dollar in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren.<\/p>\n<h2>Wege aus der Ungleichheit<\/h2>\n<p>Konzerne und ihre superreichen Haupteigent\u00fcmer*innen m\u00fcssen endlich ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Wir fordern von der Bundesregierung eine systematische und weitreichende Besteuerung von Krisengewinnen und eine h\u00f6here Besteuerung reicher Menschen, um mit den Einnahmen Armut und Ungleichheit weltweit zu bek\u00e4mpfen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Durch eine \u00dcbergewinnsteuer exzessive Krisengewinne von Konzernen f\u00fcr die breite Gesellschaft nutzbar machen:<\/strong><br \/>\nDie sich aus der derzeitigen Krisenlage ergebenden \u00dcbergewinne vieler Konzerne m\u00fcssen mit hohen Steuers\u00e4tzen von mindestens 50 Prozent besteuert werden. Die bisherigen Planungen f\u00fcr eine Abgabe auf Zufallsgewinne greifen zu kurz.<\/li>\n<li><strong>Mit einer Verm\u00f6genssteuer die Reichsten in die Verantwortung nehmen:<\/strong><br \/>\nDie Verm\u00f6genssteuer muss wieder eingef\u00fchrt werden und es braucht angesichts der aktuellen Krisensituation eine einmalige Abgabe auf sehr hohe Verm\u00f6gen. In Deutschland wird Verm\u00f6gen im internationalen Vergleich bislang unterdurchschnittlich besteuert.<\/li>\n<li><strong>In Bildung, Gesundheit, soziale Sicherung und Geschlechtergerechtigkeit investieren:<\/strong><br \/>\nEs braucht mehr Investitionen in den Ausbau von Bildungs-, Gesundheits- und sozialen Sicherungssystemen und in die St\u00e4rkung von Frauenrechten. In der Entwicklungszusammenarbeit m\u00fcssen die entsprechenden Mittel erh\u00f6ht werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mehr Infos auf der Homepage von <a href=\"http:\/\/www.oxfam.de\">Oxfam<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_column-gap-35\">\n<div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 vc_col-lg-8 vc_col-md-8\">\n<div class=\"vc_column-inner\">\n<div class=\"wpb_wrapper\">\n<div class=\"vc_row wpb_row vc_inner vc_row-fluid vc_column-gap-35\">\n<div class=\"wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12\">\n<div class=\"vc_column-inner vc_custom_1521624954262\">\n<h1>Der Kampf gegen Zwangsarbeit<\/h1>\n<h2 class=\"wpb_wrapper\">WM-Hauptsponsor Adidas muss Arbeitsrechte achten und existenzsichernde L\u00f6hne zahlen<\/h2>\n<div>\n<div id=\"attachment_1317\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1317\" class=\"wp-image-1317 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Shen-Zou-3-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Shen-Zou-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Shen-Zou-3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Shen-Zou-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Shen-Zou-3-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Shen-Zou-3-scaled.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1317\" class=\"wp-caption-text\">N\u00e4herinnen stellen Kleidung f\u00fcr Adidas in Phnom Penh in Kambodscha her. Aufnahme aus dem Jahr 2011. Foto: Will Baxter<\/p><\/div>\n<p>Zum Start der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft rufen das S\u00dcDWIND-Institut und die Romero Initiative (CIR) Aktive dazu auf, sich gegen Menschenrechtsverletzungen im Zuge der WM einzusetzen. Lange vor der WM waren die skandal\u00f6sen Arbeitsbedingungen im Bausektor Katars bekannt, von denen Arbeitsmigrant*innen aus Nepal, Bangladesch und anderen L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens betroffen waren. Doch auch in den Zulieferfabriken des WM-Hauptsponsors Adidas sind die Arbeitsbedingungen inakzeptabel. N\u00e4her*innen der WM-Trikots werden systematisch ausgebeutet. W\u00e4hrend der Hersteller Milliardengewinne erzielt, bleibt den N\u00e4her*innen nur ein Hungerlohn.<\/p>\n<h3>N\u00e4her*innen hoch verschuldet oder obdachlos<\/h3>\n<p>\u201e90 Euro kosten die Trikots, die zur WM in riesigen St\u00fcckzahlen auf den Markt kommen. Bei den N\u00e4her*innen bleibt 1 Prozent, also 90 Cent\u201c, sagt CIR-Referentin Sandra Dusch Silva. Dies reiche nicht f\u00fcr ein w\u00fcrdiges Leben. Lohnausf\u00e4lle durch pandemiebedingte Stornierungen haben die Situation der N\u00e4her*innen versch\u00e4rft: In El Salvador wurden den Besch\u00e4ftigten in der Textilbranche seit Ausbruch der Pandemie um die 7,5 Mio. Dollar an L\u00f6hnen vorenthalten. Viele N\u00e4her*innen, die ohnehin schon in Armut lebten, haben sich hoch verschuldet oder sind obdachlos geworden.<\/p>\n<p>\u201eNicht gezahlte L\u00f6hne sind laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) ein Indikator f\u00fcr Zwangsarbeit\u201c, so Dr. Sabine Ferenschild vom S\u00dcDWIND-Institut. \u201eWeitere Indikatoren sind z.B. ausbeuterische Arbeitsverh\u00e4ltnisse, Wegnahme der P\u00e4sse oder Beschr\u00e4nkung der Entscheidungs- und Bewegungsfreiheit.\u201c Diesen Missst\u00e4nden sind viele Arbeitsmigrant*innen in Katar ausgesetzt.<\/p>\n<h3>Unternehmen m\u00fcssen Lohnzahlungen sicherstellen<\/h3>\n<p>Auch in anderen L\u00e4ndern und in vielen Lieferketten existieren solche Arbeitsrechtsverletzungen. Der Kampf gegen Zwangsarbeit muss deshalb auch nach Ende der WM weitergehen. Um ihren menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nachzukommen, m\u00fcssen Unternehmen wie Adidas bei allen Zulieferern sicherstellen, dass L\u00f6hne in vollem Umfang p\u00fcnktlich gezahlt wurden und das Risiko von Zwangsarbeit behoben ist.<\/p>\n<p>Als Teil des #PayYourWorkers-B\u00fcndnisses fordern S\u00dcDWIND und die CIR von Hauptsponsor Adidas, die Rechte der Arbeitnehmer*innen in ihrer Lieferkette zu achten und Arbeiter*innen einen existenzsichernden Lohn zu zahlen.<\/p>\n<h3>Hintergrund<\/h3>\n<p>Hintergrundinformationen zum Thema Zwangsarbeit enth\u00e4lt das S\u00dcDWIND-Dossier \u201eDer Freiheit so fern\u201c sowie die gleichnamige Ausstellung, die bei S\u00dcDWIND kostenfrei (zzgl. Versandkosten) ausgeliehen werden kann.<\/p>\n<p>Die Romero Initiative unterst\u00fctzt alle Vereine, Kneipen und Initiativen, die das Turnier boykottieren und stattdessen Aktionen wie Tischkicker-Turniere starten. Wer sich mit einer Idee bei der CIR meldet, bekommt ein kostenfreies WM-Care-Paket zugeschickt, in dem #PayYourWorkers-Kickerb\u00e4lle enthalten sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pressemitteilung vom 17. November 2022<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"wpb_wrapper\">\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element \" style=\"text-align: left\">\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element \" style=\"text-align: left\">\n<hr \/>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1 class=\"textLayer\"><span id=\"page3R_mcid3\" class=\"markedContent\"><\/span><span id=\"page3R_mcid5\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Klimakampagne<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u2013<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Fairer<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Handel als Teil der L\u00f6sung<\/span><\/span><span id=\"page3R_mcid6\" class=\"markedContent\"><\/span><span id=\"page3R_mcid7\" class=\"markedContent\"><\/span><\/h1>\n<h2 class=\"textLayer\" style=\"text-align: left\"><span id=\"page3R_mcid7\" class=\"markedContent\"><span id=\"page3R_mcid3\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Abschluss Klimakonferenz Sharm el<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8211;<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Sheik<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">COP 27<\/span><\/span><span id=\"page3R_mcid4\" class=\"markedContent\"><\/span><span id=\"page3R_mcid5\" class=\"markedContent\"><\/span><\/span><\/h2>\n<div id=\"attachment_1314\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1314\" class=\"wp-image-1314 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Klimagerechtigkeit-04_Plakat_Klimapetition-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Klimagerechtigkeit-04_Plakat_Klimapetition-300x169.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Klimagerechtigkeit-04_Plakat_Klimapetition-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Klimagerechtigkeit-04_Plakat_Klimapetition-768x432.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Klimagerechtigkeit-04_Plakat_Klimapetition-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/11\/Klimagerechtigkeit-04_Plakat_Klimapetition.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1314\" class=\"wp-caption-text\">Anl\u00e4sslich der Weltklimakonferenz COP 27 hat sich die GEPA zusammen mit der Internationalen Fair Handelsbewegung eine gerechtere Klimafinanzierung f\u00fcr Kleinb\u00e4uer*innen im Globalen S\u00fcden gefordert. Foto: GEPA<\/p><\/div>\n<p class=\"page\" role=\"region\" data-page-number=\"1\" aria-label=\"Seite 1\" data-loaded=\"true\"><span id=\"page3R_mcid9\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Wuppertal.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Zum Abschluss de<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">r<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">COP 27 in Sharm el<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8211;<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Sheik<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">fordern<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Mitglieder<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">der European Fair Trade Association (EFTA) aus<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">f\u00fcnf<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">europ\u00e4ischen<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">L\u00e4ndern<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">klimagerechtes Handeln f\u00fcr ihre Partner im<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Globalen S\u00fcden<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">dringend ein.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">2021 ha<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">tt<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">en sie die Kampagne<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u201eCLIMATE JUSTICE<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u2013<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">LET\u2019S DO IT FAIR<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u201c gestartet<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">und 2022<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">weitergef\u00fchrt.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Die<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">EFTA<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8211;<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Mitglieder wie<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Fair Trade<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8211;<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Pionier<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">GEPA<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">unterst\u00fctzen insgesamt acht<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Partner<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8211;<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Organisationen<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">im Globalen<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">S\u00fcden, die von den Folgen des Klimawandels wie D\u00fcrre oder<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Starkregen besonders betroffen sind.<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Von Mai bis Oktober<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">haben<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">sie in<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">verschiedenen Kampagnen im jeweiligen Land auf die Situation von<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Kleinb\u00e4uer*innen aufmerksam gemacht<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">:<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Fairer Handel<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ist Teil<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">der<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">L\u00f6sung, weil er Kleinb\u00e4uer*innen bei der Anpassung an die Klimakrise<\/span><br role=\"presentation\" \/><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">unterst\u00fctzt<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">.<\/span><\/span><span id=\"page3R_mcid10\" class=\"markedContent\"><\/span><\/p>\n<p>Mit den Geldern aus den Aktionen haben die EFTA-Mitglieder in einen gemeinsamen Klimafonds der europ\u00e4ischen Kampagne eingezahlt. Der Klimawandel bedroht nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch ihre \u00f6konomische Existenz, obwohl sie am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben. Aus Sicht der europ\u00e4ischen Fair Handelsorganisationen muss hier ein Ausgleich geschaffen werden, bevor es zu sp\u00e4t ist. \u201eKleinb\u00e4uerliche und \u00f6kologische Landwirtschaft ist klimafreundlicher. Faire Lieferketten haben eine gr\u00f6\u00dfere Krisenresilienz\u201c, sagte GEPA-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Schaumberger und Chairman der EFTA.<\/p>\n<h3>GEPA: 21.000 Euro durch Aktion \u201e#FairesKlimaFr\u00fchst\u00fcck\u201c<\/h3>\n<p>Die GEPA hat durch den Verkauf von Aktionsprodukten f\u00fcr ihre Kampagne \u201e#FairesKlimaFr\u00fchst\u00fcck\u201c zur bundesweiten Fairen Woche im September in Weltl\u00e4den, Bio-Supermarktketten sowie im Au\u00dfer-Haus-Bereich (z.B. Hotels, Firmenkunden, Bildungseinrichtungen) eine Gesamtsumme von rund 21.000 Euro f\u00fcr den Klimafonds generiert: Das entspricht f\u00fcnf Prozent des Umsatzes von rund 418.000 Euro. Verbraucher*innen konnten hier durch fairen Konsum zu mehr Klimagerechtigkeit beitragen.<br \/>\nDie Summe von rund 21.000 Euro ist je zur H\u00e4lfte an die GEPA-Partner Tea Promoters India (TPI) im indischen Darjeeling und die Kaffee- und Honigkooperative Tzeltal Tzotzil (Mexiko) ausgezahlt worden. TPI finanziert davon ein Regenauffangbecken, das vor allem in der Monsunzeit Wasser speichert. Damit k\u00f6nnen in der Trockenzeit Teeg\u00e4rten bew\u00e4ssert werden. Tzeltal Tzotzil will in die Aufforstung von Obstb\u00e4umen investieren. Das gibt den Bienen Nahrung und schafft zus\u00e4tzliche Einnahmequellen auf dem lokalen Markt. Die Bauernfamilien nutzen die Fr\u00fcchte auch f\u00fcr den eigenen Verzehr.<\/p>\n<h3>\u201eClimate Justice \u2013 Let\u2019s Do It Fair\u201d: weitere Beispiele<\/h3>\n<p>Die italienische Fair Handelsorganisation <strong>Altromercato <\/strong>unterst\u00fctzt ebenfalls zwei Partnerorganisationen: die Zuckerkooperative COPROPAP (Ecuador) sowie die Kaffee- und Zuckerkooperative NorAndino (Peru). COPROPAP m\u00f6chte f\u00fcr die Zuckerm\u00fchle in einen Biogas-Dampferzeuger und ein neues Abfall-Energie-System investieren, um CO2-Emissionen zu reduzieren. NorAndino plant ein Aufforstungsprogramm. <strong>Oxfam Belgien<\/strong> begleitet ebenfalls zwei Projekte: Die Kaffeekooperative Muungano (Kongo) schult ihre Mitglieder beim Bio-Anbau (z.B. durch Pflanzen von Schattenb\u00e4umen); die Handwerksorganisation Villageworks (Kambodscha) will u.a. plastikfreie Verpackung aus den Fasern von Bananenstauden einf\u00fchren. <strong>Oxfam Interm\u00f3n (Spanien)<\/strong> will aus dem Klimafonds energieeffiziente Herde f\u00fcr drei Hauptkooperativen des Kaffee-Kooperativen-Dachverbandes ACPCU (Uganda) finanzieren: So k\u00f6nnen Brennholz und Kohlendioxid verringert werden. <strong>Solidar\u00b4Monde (Frankreich)<\/strong> unterst\u00fctzt das sozial engagierte Unternehmen FRUANDES (Kolumbien), das getrocknete Fr\u00fcchte vertreibt. FRUANDES m\u00f6chte k\u00fcnftig seinen eigenen Biod\u00fcnger herstellen.<\/p>\n<h3>GEPA-Petition: Mehr F\u00f6rderung f\u00fcr Kleinb\u00e4uer*innen<\/h3>\n<p>Mit ihrer dreisprachigen Petition (Deutsch, Englisch, Spanisch) anl\u00e4sslich der COP 27 hat die GEPA Frans Timmermans, EU-Kommissar f\u00fcr Klimaschutz, aufgefordert, Agrar\u00f6kologie zu f\u00f6rdern sowie Finanzinstrumente, Fortbildungen und Beratungen angepasst an die Bed\u00fcrfnisse von Kleinb\u00e4uer*innen, unb\u00fcrokratisch zur Verf\u00fcgung zu stellen. Vertreter*innen des GEPA-Gesellschafters MISEREOR, der Dachorganisation Fairtrade International sowie vom GEPA-Handelspartner Sekem aus \u00c4gypten (Bio-Kr\u00e4utertees\/Bio-Gew\u00fcrze) sind mit einem Plakat zur Petition vor Ort in \u00c4gypten f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Kleinb\u00e4uer*innen in Sachen Klimafinanzierung eingetreten.<\/p>\n<p>Weitere Infos unter <u><a href=\"https:\/\/1326735665634febbac970b7ee245c1d.svc.dynamics.com\/t\/t\/KoCTzKR2vXaowItTliyjccIFYlbPJgEQqgSKgZAlExQx\/iLlH0R00irmlb4djsIzOOm7a3EKDHh7fze8D8ZY1J0Mx\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/www.gepa.de\/klimapetition\" data-msdyn-tracking-id=\"f4e43357-cfe0-4171-9b8c-23f8ba452dfa\">www.gepa.de\/klimapetition<\/a><\/u>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<section class=\"linkAnnotation\" data-annotation-id=\"39R\"><\/section>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1>D\u00fcrre in Ostafrika<\/h1>\n<h2>Millionen Menschen hungern und k\u00e4mpfen ums \u00dcberleben<\/h2>\n<p>Hungrig, durstig, stark geschw\u00e4cht \u2013 so geht es Millionen Menschen in L\u00e4ndern Ostafrikas wie Kenia, Somalia oder \u00c4thiopien, berichtet die Welthungerhilfe. Die Menschen leiden unter den Auswirkungen einer starken D\u00fcrre. Durch die extreme Trockenperiode und ihre schwerwiegenden Folgen sind in Ostafrika derzeit circa <strong>26 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Sie hungern und k\u00e4mpfen ums \u00dcberleben.<\/strong><\/p>\n<p>Mehr Infos gibt es <a href=\"https:\/\/www.welthungerhilfe.de\/informieren\/themen\/klimawandel\/duerre-trockene-boeden-fuehren-zu-hunger-und-konflikten\/spenden-hunger-afrika-nothilfeduerre-ostafrika\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1 id=\"page-title\" class=\"title\">Oxfams Supermarkt-Check 2022<\/h1>\n<h2>Edeka ist Schlusslicht bei Menschenrechten<\/h2>\n<p>Seit 2018 vergleicht Oxfam regelm\u00e4\u00dfig, wie es die gr\u00f6\u00dften deutschen Supermarkt-Ketten mit den Menschenrechten halten: Wie transparent sind Aldi, Edeka, Lidl und Rewe? Achten sie die Arbeiter*innenrechte in ihren Lieferketten? Wie steht es um den Umgang mit Kleinb\u00e4uer*innen? Und inwiefern spielen Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechte eine Rolle?<\/p>\n<p>Das Ergebnis des diesj\u00e4hrigen Supermarkt-Checks: Die Superm\u00e4rkte machen teilweise deutliche Fortschritte. W\u00e4hrend sich Aldi, Lidl und Rewe in Sachen Menschenrechte bewegen, bleibt Edeka stur und damit Schlusslicht.<\/p>\n<p>Weitere Infos gibt es <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/supermarkt-check\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h1>Katastrophale Lage in Afghanistan<\/h1>\n<h2>95 Prozent der Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnen sich nicht ausreichend ern\u00e4hren<\/h2>\n<p>Aktuell gab es eine internationalen Geberkonferenz um Afghanistan. Die Situation in Afghanistan ist besorgniserregend: <b>95 Prozent der Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnen sich nicht ausreichend ern\u00e4hren<\/b>. Sieben von zehn Familien befinden sich im permanenten Krisenmodus. Dies f\u00fchrt nicht nur dazu, dass Mahlzeiten ausfallen oder auch Arztbesuche und Medikamente unbezahlbar sind. Auch die Kinderarbeit nimmt wieder zu und Familien verheiraten in ihrer Not M\u00e4dchen bereits in jungen Jahren. Darauf weist die Welthungerhilfe eindringlich hin.<\/p>\n<p>Die Welthungerhilfe ist dabei eine der wenigen Organisationen, die weiterhin vor Ort Hilfe leisten. \u200bVorstandsvorsitzender Mathias Mogge war im Februar in Kabul und schildert seinen Eindruck: \u201eDie Lage vor Ort ist weiterhin katastrophal.\u201c<\/p>\n<p>Mehr Infos gibt es <a href=\"https:\/\/www.welthungerhilfe.de\/aktuelles\/blog\/2022\/hunger-und-humanitaere-katastrophe-in-afghanistan?wc=DGNLEM1000&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=2022-03+Afghanistan+EM+ES\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"content-heading\">\n<h1 id=\"page-title\" class=\"title\">Grenzenlose Ausbeutung<\/h1>\n<h2 class=\"title\">Wie Superm\u00e4rkte von Hungerl\u00f6hnen und Akkordarbeit profitieren<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<div class=\"field field-name-field-teaser field-type-text-long field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<div id=\"attachment_1252\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1252\" class=\"wp-image-1252 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/03\/costa-rica-pocora-ananas-plantage-arbeiter-innen-andres-mora-zugeschnitten-300x163.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"163\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/03\/costa-rica-pocora-ananas-plantage-arbeiter-innen-andres-mora-zugeschnitten-300x163.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/03\/costa-rica-pocora-ananas-plantage-arbeiter-innen-andres-mora-zugeschnitten-1024x558.jpg 1024w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/03\/costa-rica-pocora-ananas-plantage-arbeiter-innen-andres-mora-zugeschnitten-768x418.jpg 768w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/03\/costa-rica-pocora-ananas-plantage-arbeiter-innen-andres-mora-zugeschnitten.jpg 1410w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1252\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Oxfam\/Andres Mora Arbeiter bei der Ananasernte auf einer Plantage in Pocora in der Provinz Lim\u00f3n, Costa Rica.<\/p><\/div>\n<p>Anfang M\u00e4rz 2022 legte Oxfam eine neue Studie vor. Katastrophale Arbeitsbedingungen und ausbeuterische Verh\u00e4ltnisse \u2013 unsere neue Studie \u201eGrenzenlose Ausbeutung\u201c deckt massive Arbeits- und Menschenrechtsverst\u00f6\u00dfe auf Ananas-, Bananen- und Traubenfarmen in Costa Rica und S\u00fcdafrika auf. Besonders betroffen: Arbeitsmigrant*innen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"field field-name-field-media field-type-entityreference field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<div class=\"entity entity-media media-image media-full clearfix\">\n<figure>\n<div class=\"field field-name-field-image field-type-image field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"media-legal-container\">\n<div class=\"field field-name-field-copyright field-type-link-field field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><figcaption><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"content\" class=\"column\" role=\"main\">\n<div id=\"content-inner\">\n<article class=\"node-6301 node node-news view-mode-full node-has-image clearfix\">\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<p>Profitieren deutsche Superm\u00e4rkte von ausbeuterischen Verh\u00e4ltnissen entlang der Lieferkette? In einer aufwendigen Recherche sind wir dieser Frage nachgegangen und sind den Spuren von den Regalen bis zu Farmen und Anbaugebieten gefolgt. Das Ergebnis ist erschreckend: <strong>Menschenrech<\/strong><strong>tsverst\u00f6\u00dfe sind an der Tagesordnung. Sie konnten in Lieferketten aller gro\u00dfen deutschen Superm\u00e4rkte nachgewiesen werden.<\/strong> Das zeigt unsere <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/ueber-uns\/publikationen\/grenzenlose-ausbeutung-arbeitsmigrantinnen-lieferketten-deutscher\">neue Studie \u201eGrenzenlose Ausbeutung\u201c<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Vielleicht ist Ihnen beim Einkaufen auch schon mal ein QR-Code aufgefallen, der Ihre frisch erstandene Ananas oder Banane ziert. Vielleicht haben Sie ihn sogar gescannt und waren beruhigt, als Sie auf einer Website mit blumigen Texten gelandet sind. Botschaft: Die Frucht in Ihrer Hand ist unter besten Bedingungen f\u00fcr Arbeiter*innen und Umwelt produziert worden. Na dann!<\/p>\n<p>Leider hat das mit der Realit\u00e4t oft wenig zu tun. In unserer neusten Studie sind wir mit aufwendigen Recherchen den Spuren aus unseren Superm\u00e4rkten bis an den Anfang der Lieferkette aufs Feld gefolgt. Das traurige Ergebnis: Fr\u00fcchte, die in den Regalen deutscher Superm\u00e4rkte wie Rewe, Aldi, Lidl und Edeka landen, werden unter menschenunw\u00fcrdigen Arbeitsbedingungen angebaut. Dabei werden insbesondere Migrant*innen ausgebeutet, wie ersch\u00fctternde Beispiele aus Costa Rica und S\u00fcdafrika zeigen.<\/p>\n<p>Mehr Infos gibt es <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/ueber-uns\/aktuelles\/grenzenlose-ausbeutung-supermaerkte-hungerloehnen-akkordarbeit-profitieren?utm_campaign=20220103-ox-mtnl&amp;utm_source=nl-mtnl&amp;utm_medium=20220103-ox-mtnl&amp;utm_wec=13127&amp;utm_term=nl-link\">hier<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"row stage\">\n<div class=\"span4\">\n<section class=\"gepa-box clearfix\">\n<header class=\"gepa-page-headline\">\n<h1>GEPA: Erfolgsstorys von starken Frauen im Kaffee-Anbau<\/h1>\n<\/header>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"row clearfix\">\n<div class=\"gridLeft\">\n<section class=\"gepa-box clearfix\">\n<h2>Internationaler Frauentag am 8. M\u00e4rz &#8211; Empowerment als Schl\u00fcsselbegriff<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1248\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1248\" class=\"wp-image-1248 size-medium\" src=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/03\/WL-APROLMA-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/03\/WL-APROLMA-300x169.jpg 300w, https:\/\/weltlaeden.de\/betzdorf\/wp-content\/uploads\/sites\/176\/2022\/03\/WL-APROLMA.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1248\" class=\"wp-caption-text\">Die Frauenkooperative APROLMA aus Honduras hat 69 weibliche Mitglieder. Zusammen mit der GEPA haben sie 2018 ein R\u00f6stprojekt gestartet. Neben R\u00f6stung und Qualit\u00e4tssicherung wird der Kaffee zus\u00e4tzlich in Honduras verpackt und etikettiert. So bleibt mehr Wertsch\u00f6pfung im Anbauland. Foto: GEPA \u2013 The Fair Trade Company \/ Anne Welsing<\/p><\/div>\n<p><strong>Wuppertal. <\/strong>Wissen, wo es lang geht: Wie es Frauen im Globalen S\u00fcden mit Willenskraft und Know-how schaffen, Autonomie und Respekt zu gewinnen, zeigt Fair Trade-Pionier GEPA zum Internationalen Frauentag am 8. M\u00e4rz am Beispiel von Akteurinnen im Kaffee-Anbau. Hier reicht das Spektrum von der Zahn\u00e4rztin \u00fcber die B\u00e4uerin und R\u00f6stmeisterin bis zur Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin einer Kooperative.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gepa.de\/gepa\/presse\/pressemitteilung\/gepa-erfolgstories-von-starken-frauen-im-kaffee-anbau.html\">Hier der komplette Text zum Frauentag<\/a><\/p>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"content-heading\">\n<div class=\"oxfam-press-release-overline-container\">\n<div class=\"field field-name-field-overline field-type-text field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div>\n<div class=\"article__header\">\n<div class=\"article__header__titles \">\n<h1><span class=\"article__kicker\"> &#8222;M\u00fcllkippe des Westens&#8220;: <\/span><span class=\"article__headline\">Afrika \u00e4chzt unter Altkleiderspenden<\/span><\/h1>\n<p><span class=\"article__infos\"><span class=\"article__infos__txt\"><span class=\"article__date\">berichtet ntv am 1. Februar 2022<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"article__media article--img article--img-ctb\" data-img=\"https:\/\/bilder2.n-tv.de\/img\/incoming\/origs23096981\/1482791737-w0-h0\/272588896.jpg\"><\/div>\n<div class=\"article__text\">\n<p><strong>Tunesier mit T-Shirts von deutschen Musikschulen oder Sportvereinen sind kein seltener Anblick. In dem nordafrikanischen Land landen oft gebrauchte Klamotten aus Deutschland. Doch viele sind von schlechter Qualit\u00e4t &#8211; die Wegwerfmentalit\u00e4t des Westens wird zum Umweltproblem.<\/strong><\/p>\n<p>Berge von T-Shirts, Jeans und Schuhen t\u00fcrmen sich auf wackeligen Tischen. Mit viel Ausdauer durchst\u00f6bern die Kunden an einem sonnigen Wintertag die gebrauchten Kleidungsst\u00fccke auf einem zentralen Markt in Tunesiens Hauptstadt. &#8222;Die Preise sind gut&#8220;, sagt ein junger Mann aus Tunis, der regelm\u00e4\u00dfig hier auf dem sogenannten Fripe einkauft. Mal eine Jacke, mal ein paar T-Shirts. Die meisten Sachen kosten umgerechnet nicht mehr als drei Euro, einige sind f\u00fcr ein paar Cent zu haben. Manchmal gingen Sachen allerdings auch schnell kaputt, sagt der Tunesier und zeigt auf das Loch im \u00c4rmel eines Pullovers. Hier gibt es weitere Infos zu den <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Afrika-aechzt-unter-Altkleiderspenden-article23096957.html\">Altkleiderspenden.<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"content-heading\">\n<div class=\"oxfam-press-release-overline-container\">\n<div class=\"field-item even\">\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/\">Oxfam<\/a> zur sozialen Ungleichheit (Pressemitteilung vom 17. Januar 2022)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h1 id=\"page-title\" class=\"title\">Die Reichsten verdoppeln ihr Verm\u00f6gen \u2013 w\u00e4hrend \u00fcber 160 Millionen zus\u00e4tzlich in Armut leben<\/h1>\n<div class=\"oxfam-subline-container\">\n<div class=\"field field-name-field-subtitle field-type-text field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<p class=\"field-item even\">Die einen verdienen, die anderen sterben: Wie die Covid-19-Pandemie Ungleichheit befeuert<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"field field-name-field-teaser field-type-text-long field-label-hidden\">\n<div class=\"field-item even\">W\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie konnten die zehn reichsten Milliard\u00e4re ihr Gesamtverm\u00f6gen verdoppeln, auf insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig leben \u00fcber 160 Millionen Menschen zus\u00e4tzlich in Armut. Ungleichheit ist zudem eine Frage von Leben und Tod: Jedes Jahr sterben Millionen Menschen, etwa weil sie keine ad\u00e4quate medizinische Versorgung bekommen. Das zeigt der Bericht \u201eInequality kills\u201c, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anl\u00e4sslich der virtuellen \u201eDavos Agenda\u201c des Weltwirtschaftsforums ver\u00f6ffentlicht. Oxfam fordert von den Regierungen weltweit, Konzerne und Superreiche zur Finanzierung sozialer Grunddienste st\u00e4rker zu besteuern, f\u00fcr globale Impfgerechtigkeit zu sorgen und die Wirtschaft am Gemeinwohl auszurichten.<\/div>\n<div><\/div>\n<p>Mehr dazu bei <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/presse\/pressemitteilungen\/2022-01-17-reichsten-verdoppeln-vermoegen-waehrend-160-millionen\">Oxfam<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"field field-name-field-media field-type-entityreference field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<div class=\"entity entity-media media-image media-full clearfix\">\n<figure>\n<div class=\"field field-name-field-image field-type-image field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.oxfam.de\/system\/files\/styles\/desktop_40x_100_percent\/private\/images\/ibrahim-boran-_auwe2dnipg-unsplash.jpg?itok=7ztjXNde&amp;timestamp=1642401803\" alt=\"\" width=\"754\" height=\"410\" \/><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"media-legal-container\">\n<div class=\"field field-name-field-copyright field-type-link-field field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\u00a9\u00a0Ibrahim Boran \/ Unsplash<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"content\" class=\"column\" role=\"main\">\n<div id=\"content-inner\">\n<article class=\"node-6280 node node-press-release view-mode-full node-has-image clearfix\">\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<ol>\n<li><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text][\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1 id=\"Wahlen\">F\u00fcr eine solidarische Gesellschaft<\/h1>\n<h2>Weltladen-Dachverband zur Bundestagwahl \u2013 Fairen Handel st\u00e4rken<\/h2>\n<p>Betzdorf. Der Weltladen-Dachverband positioniert sich gemeinsam mit dem Forum Fairer Handel und Fairtrade Deutschland f\u00fcr eine weltoffene und solidarische Gesellschaft, die Menschenrechte und unsere Demokratie sch\u00fctzt. Mit Blick auf die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 lautet unsere Botschaft: #WirW\u00e4hlenFair.<\/p>\n<p>Die Fair-Handels-Bewegung setzt sich ein f\u00fcr eine Welt, in der Fairness, Gleichberechtigung und nachhaltige Entwicklung im Zentrum des Handel(n)s stehen. Damit alle Menschen durch ihre Arbeit einen angemessenen und w\u00fcrdigen Lebensunterhalt erreichen und ihr Potenzial voll entfalten k\u00f6nnen. Der Faire Handel denkt Menschenrechte, Demokratie und Gerechtigkeit zusammen und tritt f\u00fcr eine weltoffene und solidarische Gesellschaft ein.<\/p>\n<p>Nutze deine Stimme f\u00fcr Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit weltweit und lass eine faire Zukunft wachsen.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Bundestagswahl stellt die Fair-Handels-Bewegung die Fragen: Werden sich die zuk\u00fcnftigen Mitglieder des Bundestags und der Bundesregierung f\u00fcr gerechtere globale Handelsstrukturen einsetzen? Werden sie sich f\u00fcr eine solidarische und offene Gesellschaft stark machen und das zivilgesellschaftliche Engagement st\u00e4rken? Und wie werden sie Anreize f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaften schaffen und den Klimawandel bek\u00e4mpfen?<\/p>\n<p>Um Demokratie, Menschenrechte &amp; Gerechtigkeit zu st\u00e4rken brauchen wir:<\/p>\n<p>Zukunftsf\u00e4hige Unternehmen, die ihre Verantwortung f\u00fcr Umwelt und Menschrechte ernst nehmen.<\/p>\n<p>Politiker*innen, die politische Rahmenbedingungen f\u00fcr verantwortungsvolle Konsument*innen und zukunftsf\u00e4hige Unternehmen schaffen.<\/p>\n<p>Eine starke solidarische und weltoffene Zivilgesellschaft.<\/p>\n<p>Daher fordern wir von der k\u00fcnftigen Bundesregierung:<\/p>\n<p>Starke gesetzliche Rahmenbedingungen f\u00fcr Unternehmen zur Durchsetzung von Menschen- und Arbeitsrechten sowie Umwelt- und Klimaschutz<\/p>\n<p>Anreize f\u00fcr ein nachhaltiges Wirtschaften und eine nachhaltige Beschaffung.<\/p>\n<p>Die St\u00e4rkung von klimaschonenden und \u00f6kologischen Anbaumethoden.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung des Fairen Handels und aktiver Zivilgesellschaften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.forum-fairer-handel.de\/fileadmin\/user_upload\/2024_12_ffh_BTW-Forderungen_2025.pdf\">hier<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;] F\u00fcr eine solidarische Gesellschaft Weltladen-Dachverband zur Bundestagwahl \u2013 Fairen Handel st\u00e4rken Betzdorf. 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